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Arbeitsleben:
Motivation

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Vorbild „Deutsche Bahn“

Kundenfreundlichkeit? Fehlanzeige!

Ankunft der Regionalbahn in Hannover. Beim Ausstieg – ich  bin so ziemlich der Letzte, der den Zug kurz hinter der Lok verlässt – sehe ich einen Rucksack im Abteil liegen, den offenbar jemand vergessen hat. Draußen angekommen, sehe ich neben der Lok zwei „DB“-Bedienstete stehen, die eifrig plaudern und von denen mindestens einer zum Zug gehört; sehr wahrscheinlich handelt es sich aber um Lokführer und Schaffner oder um zwei Lokführer, die gerade die Übergabe machen. Beide Herren sind unmaskiert und stehen sich deutlich weniger als anderthalb Meter gegenüber. Ich gebe Bescheid, dass jemand einen Rucksack im Abteil vergessen hat.

Die Antwort verwundert mich: „Was geht uns das an!? Wir sind nicht die Kindermädchen der Fahrgäste.“ Ich gebe zu bedenken, dass sich der Besitzer bestimmt freuen würde, wenn der Fund korrekt abgegeben würde. In der Erwiderung weist man mich darauf hin, dass man sich in der Corona-Pandemie an fremdem Gepäck anstecken kann. Ich sage: „Ohne Maske und ohne Abstand steckt man sich auch an.“ Das hat gesessen. Die Herren geben sich kleinlaut. Ich bin dann mal weg – habe einen Termin.

Das waren Zeiten, als man bei der Bahn noch so was wie gutes Sozialverhalten hatte! Ăśber die Arbeitsmoral wollen wir hier mal ganz schweigen.


DIALOGE

„Die Pflicht ruft!“
„Sag' ihr, ich rufe zurück!“

*

„Welches Ziel haben Sie?“
„Feierabend.“
„Und längerfristig betrachtet?“
„Wochenende.“

*

Chef: „Sie wissen, dass Trinken während der Arbeit
untersagt ist, oder!?“
Mitarbeiter: „Keine Sorge, ich arbeite nicht.“

*

Amtsleiter: „Wie kommen Sie eigentlich dazu,
während der Arbeitszeit Zeitung zu lesen?“
Beamter: „So kurz vor dem Urlaub lohnt es sich nicht,
ein neues Buch anzufangen.“

*

Personalchef: „... und die letzte Frage:
Wo sehen Sie Ihre größte Stärke?“
Bewerber: „Ich bin hartnäckig.“
Personalchef: „OK, wir melden uns.“
Bewerber: „OK, ich warte hier.“