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Es menschelt:
Geschlechter  đŸščđŸšș

Übersicht

  • Eine richtige Frau?
  • So sind Frauen-
    Zeitschriften ...
  • Wussten Sie, dass ...
  • Ansichtssache
    Dialog
  • Wann ist ein Mann ein Mann?
  • Adam's Klamottenproblem
  • Verlauf eines MĂ€del-Abends
  • Farbvielfalt
    Zitat
  • Was man zum Grillen benötigt ...
    So unterschiedlich fallen geschlechterspezifische Einkaufslisten fĂŒr die Grill-Party aus
  • Wie das Gehirn einer Frau funktioniert ...
  • Wie man mit Frauen redet ...
  • Volkshochschul-Kurse fĂŒr MĂ€nner
  • Dialoge
  • TV-Werbung
    „Ich parshippe jetzt ...“
  • Ein Wunsch ist und bleibt ein Wunsch ...
    Ein kleines MĂ€rchen
  • „Alexa“ ohne „Alex“
    Hat Jeff Besos die Zeichen der Zeit wirklich erkannt?

Eine richtige Frau?

(Grafik: © Frank R. Bulla)

Bei „Facebook“ hatte ich mal ein Zitat unbekannter Herkunft gepostet, das mir sehr gut gefĂ€llt: „Eine richtige Frau ist eine, die einen Mann verrĂŒckt machen kann, ohne sich auszuziehen.“

Daraufhin kommentierte eine Frau mit einem Zitat von Romy Schneider: „Eine richtige Frau wirkt voll bekleidet auf einen Mann anziehender als ein nacktes Weib.“

Beides Zitate, die mit einem berĂŒhmten Filmtitel ĂŒberschreiben könnte: „... und ewig lockt das Weib“ – ein Film, in dem keine geringere als Brigitte Bardot die Hauptrolle spielte: Bardot – eines der ganz großen Sex-Symbole zu Beginn der zweiten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts.

Die Ausstrahlung der Bardot allerdings war sehr verschieden zu dem, was die beiden oben erwĂ€hnten Zitate angeht, war die Schauspielerin doch vor allem auch durch sehr viel nackte Haut zu Ruhm und Namen gelangt. Das ist quasi so, als hĂ€tte man Geburtstag und bekĂ€me Geschenke, die allerdings nicht hĂŒbsch verpackt sind und voller Überraschungen stecken, sondern die einem unmittelbar zeigen, was einem da dediziert worden ist. Liegt doch gerade darin der Reiz: nicht zu wissen, was einen da erwartet. Und je schöner das PrĂ€sent verpackt und je aufwĂ€ndiger das EntblĂ€ttern, umso grĂ¶ĂŸer die Spannung.

Im Rahmen des erwĂ€hnten Postings zeigte sich sehr viel Zustimmung zum Eingangszitat, was bei mir den Gedanken aufkommen ließ, dass es doch mal ganz interessant wĂ€re – zumal aus weiblicher Sicht –, wie das Pendant lauten mĂŒsste: „Ein richtiger Mann ist ...“

An der Frage, wann ein Mann ein Mann ist, haben sich ja bereits viele Zeitgenossen versucht: in Zitaten wie auch in Song-Texten, wie beispielsweise in Herbert Grönemeyer's „MĂ€nner“. Der deutsche Musiker wusste zu berichten: „MĂ€nner nehmen in den Arm, MĂ€nner geben Geborgenheit, MĂ€nner weinen heimlich, MĂ€nner brauchen viel ZĂ€rtlichkeit, MĂ€nner sind so verletzlich, MĂ€nner sind auf dieser Welt einfach unersetzlich ...“

Die „Facebook“-Kommentare zu meiner Frage – fast ausschließlich von Frauen beantwortet – brachten weitere Erkenntnisse: Nicole war der Meinung, dass ein echter Mann GefĂŒhle zeigt. Daniela sprach von einem Mann, der so ehrlich ist, dass es eine Frau unerwartet tief berĂŒhrt. Den Mann, der die Frau nie wieder verlassen möchte, hielt Heike fĂŒr den echten Mann. Franziska sprach von einem, der charmant ist, ohne aufdringlich zu sein. Stella favorisierte den Kerl, der weinen und danach ĂŒber sich lachen kann, wĂ€hrend Pia jenen Mann vor Augen hatte, der nicht stĂ€ndig an nackte Leiber denkt.

Beliebt bei den Frauen ist möglicherweise auch der Frauenversteher, was der einzige Mann, der sich an besagtem „Facebook“- Thread sonst noch beteiligte, durch das nebenstehende Bild wohl zum Ausdruck bringen wollte: Es zeigt einen dicken WĂ€lzer mit dem vielsagenden Titel „Frauen verstehen ...“

(Abb.: N. N.)

Da die Psyche der Frau in MĂ€nnerkreisen hĂ€ufig schwer durchschaubar scheint, ergĂ€nzte ich das Foto noch mit den Worten: „Das wird fĂŒr viele MĂ€nner aber ein kostspieliges VergnĂŒgen: Denn mit dem vorliegenden Band 1 von insgesamt 25 BĂ€nden kommen sie nicht allzu weit.“ 😜

Wann ein Mann ein Mann ist, hĂ€ngt sicherlich auch vom kulturellen Hintergrund ab. Aus Aserbeidschan – einem Land zwischen Russland, dem Iran und der TĂŒrkei, dem ich eine solche Sichtweise gar nicht zugetraut hĂ€tte – kamen ĂŒbrigens folgende Worte: „Ein richtiger Mann ist nicht nur hĂ€rter als Granit, sondern auch zarter als eine Rose.“



So sind Frauenzeitschriften ...

(Text: N. N.)

  • Seite 14:
    „Du bist schön so wie du bist“
  • Seite 15:
    „Wie du schnell an Gewicht verlieren kannst“
  • Seite 16:
    „Kuchenrezepte“



Wussten Sie,
dass ...

(Abb.: Hersteller-Logo)

  • wenn Schaufensterpuppen richtige Frauen wĂ€ren, sie zu schmal wĂ€ren, um Kinder zu kriegen?
  • es ĂŒber drei Milliarden Frauen gibt, die nicht wie Supermodels aussehen und nur acht Frauen, die wie eins aussehen?
  • Marilyn Monroe GrĂ¶ĂŸe 42 hatte?
  • wenn „Barbie“ eine richtige Frau wĂ€re, sie auf allen Vieren kriechen mĂŒsste? Mit ihren Proportionen ist es unmöglich, aufrecht zu gehen.
  • die Durchschnittsfrau ungefĂ€hr 66 Kilo wiegt?
  • die Models in Zeitungen retuschiert, also auch selber nicht perfekt sind?
  • eine Untersuchung von 1995 zeigt, dass 70 Prozent aller Frauen sich deprimiert und schuldig fĂŒhlen, nachdem sie drei Minuten in einem Schönheitsmagazin geblĂ€ttert haben?
  • vor 20 Jahren die Models acht Prozent weniger wogen als die Durchschnittsfrau und dass sie heute 23 Prozent weniger wiegen?

 

Immerhin hat sich in puncto „Barbie-Puppe“ was bewegt – und das bereits vor ihrem 60. Geburtstag am 9. MĂ€rz 2919. Erst wenige Jahre zuvor hatte der Hersteller „Mattel“ auf die jahrelange Kritik an den Proportionen (91-46-84) reagiert und die Puppe in drei AusfĂŒhrungen herausgebracht: „petite“, „curvy“ und „tall“.

Sieht man mal davon ab, dass „Barbie“ ziemlich hohl ist, stellt sich die Frage, ob sie mit ihrer ursprĂŒnglichen, reichlich klapprigen Figur von „GNTM“-Heidi ĂŒberhaupt ein Foto bekommen hĂ€tte – vermutlich nicht, auch wenn Heidi durchaus auf ‚Hungerhaken‘ zu stehen scheint, denn – wie man bereits oben lesen konnte – mit ihrer Anatomie hĂ€tte sich Frau Barbie kaum auf den Beinen halten können und hĂ€tte sich regelmĂ€ĂŸig auf dem Catwalk ĂŒberschlagen.

Nur gut jedenfalls, dass der „Internationale Frauentag“ nicht ausgerechnet auf den 9. MĂ€rz gefallen, sondern bereits einen Tag frĂŒher stattfindet!


ANSICHTSSACHE

Ein Englischlehrer schrieb mal an die Tafel die Worte:
„Woman without her Man is nothing“
und bat die SchĂŒler, die Satzzeichen einzusetzen.
Die Jungen schrieben: „Woman, without her Man, is nothing.“
Die MĂ€dchen schrieben: „Woman! Without her, Man is nothing.“



Wann
ist ein Mann
ein Mann?

Im „Handelsblatt“ war vor ein paar Jahren mal ein Beitrag zu lesen zum Thema „25 Dinge, die ein echter Mann können muss“. Nachfolgend die Liste:

(Grafik: © Frank R. Bulla)

  1. „Ikea“-Möbel aufbauen
  2. Den Unterschied zwischen Playstation und X-Box kennen
  3. Einen Heiratsantrag machen
  4. Starthilfe geben (beim Auto)
  5. Bierflasche öffnen – ohne Flaschenöffner!
  6. Ring-, Dessous-, und KonfektionsgrĂ¶ĂŸe der Partnerin kennen
  7. Aufstellung der deutschen WM-Elf von 1990
  8. WĂ€sche waschen
  9. Spinnen entfernen
  10. „Dirty Dancing“ gucken
  11. Weinen
  12. Krawatte binden
  13. Vom Zehner springen
  14. Eine Frau massieren
  15. Das deutsche Reinheitsgebot fĂŒrs Bierbrauen kennen
  16. Einen Rauchring pusten
  17. „I-Pad“, „I-Phone“ & Co. synchronisieren
  18. Standard tanzen
  19. Farben unterscheiden
  20. Ein Instrument spielen
  21. Die Börse verstehen
  22. Kochen
  23. Grillen und Feuer machen
  24. Positiv Über die Ex-Freundin sprechen
  25. Eine Frau als Chef

Neben manch' anderem erschließt sich mir absolut nicht, warum ein Mann die „Aufstellung der deutschen WM-Elf von 1990“ kennen muss – das hat weder einen praktischen Nutzen noch sagt das etwas ĂŒber seine Intelligenz aus. Aber vielleicht gibt es ja Frauen, die genau das besonders sexy finden ...!?

Diesen „Handelsblatt“-Beitrag hatte ich seinerzeit auch mal bei „Facebook“ gepostet. Eine Frau brachte es in ihrem Kommentar auf den Punkt: „Was ich wirklich schĂ€tzenswert finde – und zwar auf beiden Seiten – ist, wenn man wirklich Interesse fĂŒr den anderen aufbringt und sich an dieser Stelle Kenntnisse aneignet, da das sowohl von Nutzen ist wie auch sinnvoll, weil es der Verbindung und der gegenseitigen UnterstĂŒtzung dient.“



Adam's Klamottenproblem

(Abb.: N. N.)

Dass frĂŒher alles besser war, wissen wir ja schon lange. Aber dass frĂŒher in puncto Klamotten alles anders war, ist mir neu. Ich hĂ€tte gedacht, dass schon immer Frauen es waren, die unter akutem Klamottenmangel gelitten haben.

Die nebenstehende Abbildung jedenfalls hat mein diesbezĂŒgliches Weltbild in ihren Grundfesten erschĂŒttert. Was mich erstaunt, sind zwei Dinge:

  • dass frĂŒher offenbar der Mann beim Blick in den Kleiderschrank ratlos dagestanden hat und sich fragte: „Was ziehe ich bloß an!? Ich habe echt nix anzuziehen!“
  • dass es im Paradies bereits einen Kleiderschrank und KleiderbĂŒgel gab. Möglicherweise war Adam ja der Ur-Ahn von Ingvar Kamprad, dem spĂ€teren GrĂŒnder von „Ikea“. Damals ließ sich der Schrank noch völlig ohne Schrauben zusammenbauen (diese waren ja auch noch nicht erfunden, was den Vorteil hatte, dass nie zu wenig geliefert werden konnten).



Verlauf
eines
MĂ€del-Abends


(Text: N. N. / Grafik: N. N.)

  • Ein MĂ€del heult.
  • Ein MĂ€del sĂ€uft.
  • Ein MĂ€del kichert irre vor sich hin.
  • Zwei MĂ€del rennen schreiend durch die Wohnung.
  • Ein MĂ€del ist auf dem Klo und kotzt.


FARBVIELFALT

„Alte MĂ€nner sind fĂŒr Frauen interessant,
weil sie es bunt mögen:
graue Haare, schwarze Konten,
roter Porsche und grĂŒner Star.“
(Ingo Appelt)



Was man zum Grillen benötigt ...

So unterschiedlich fallen
geschlechterspezifische
Einkaufslisten fĂŒr die Grill-Party aus

(Text: N. N. / Foto: © Dirk Vorderstraße)

FĂŒr MĂ€nner

  • Fleisch
  • Bier

FĂŒr Frauen

  • Fleisch (4 Steaks, 500 g mageres Schwein, 15 Putenmedaillons fĂŒr Spieße, 500 g Huhn), vegane Rostbratwurst
  • Salat (Eisberg, Rucola)
  • KrĂ€uterfĂŒr Marinade
  • Paprika, Carnichons, Silberzwiebeln
  • Kartoffeln (Alu-Folie)
  • Senf, Ketchup,Mayonniase, Dips
  • KĂ€se, Weintrauben
  • Prosecco, Weißwein, BiermixgetrĂ€nke, Aperol (mal hĂŒbschere Sektkelche?)


  • Bistro-KlappstĂŒhle (crĂšme oder weiß)
  • Sitzkissen (malvenfarben oder tĂŒrkis)
  • Servietten und Untersetzer (Motive mĂŒssen passen!)
  • Pappteller (kompostierbar)
  • Zahnstocher
  • Tischdeko (Thema: Summer of Love)
  • CD-Sampler („Best of 60s and 70s“)
  • Teelichter oder Grabkerzen
  • Wachstischdecke
  • Spiele-Sammlung



Wie das Gehirn einer Frau funktioniert ...

(Animation: N. N.)

Haben Sie sich je gefragt, wie das Gehirn einer Frau funktioniert? Nun – es ist in der nebenstehenden und leicht verstĂ€ndlichen Illustration erklĂ€rt, die Sie zur besseren Ansicht einfach nur anklicken mĂŒssen:

Jeder dieser kleinen blauen BĂ€lle ist ein Gedanke ĂŒber etwas, das getan werden muss: eine Entscheidung oder ein Problem, das gelöst werden soll.

Ein Mann dagegen hat nur zwei blaue BĂ€lle zur VerfĂŒgung und diese verzehren alle seine Gedanken.

Übrigens: Wenn Sie bei dieser Animation genauer hinschauen, werden Sie feststellen, dass Sie unendlich viele dieser Animationen aneinanderreihen können – horizontal wie vertikal ...



Wie man mit Frauen redet ...

(Text: N. N.)

Abendessen

GefÀhrliche Methode:
„Was gibt es zu essen?“

Sichere Methode:
„Kann ich dir mit dem Abendessen helfen?“

Noch sicherere Methode:
„Wo magst du essen gehen?“

Absolut sichere Methode:
„Hier, ich hab' dir Schokolade mitgebracht ...“

Kleidung

GefÀhrliche Methode:
„Willst du das ganz sicher anziehen?“

Sichere Methode:
„Die Farbe steht dir.“

Noch sicherere Methode:
„Wow! Du siehst umwerfend aus!“

Absolut sichere Methode:
„Hier, ich hab' dir Schokolade mitgebracht ...“

Gesunde ErnÀhrung

GefÀhrliche Methode:
„Iss lieber nicht so fettig!“

Sichere Methode:
„Es sind ĂŒbrigens noch Äpfel ĂŒbrig ...“

Noch sicherere Methode:
„Darf ich dir noch eine Portion anbieten?“

Absolut sichere Methode:
„Hier, ich hab' dir Schokolade mitgebracht ...“

Freizeit

GefÀhrliche Methode:
„Was hast du eigentlich den ganzen Tag lang gemacht?“

Sichere Methode:
„Hoffentlich hast du heute nicht zu viel gearbeitet!?“

Noch sicherere Methode:
„Also, diese Jogging-Hose steht dir ausgezeichnet!“

Absolut sichere Methode:
„Hier, ich hab' dir Schokolade mitgebracht ...“

Interessanter Link

Volkshochschul-Kurse
fĂŒr MĂ€nner

(Text: N. N. / Grafik: N. N.)

MĂ€nner verstehen Spaß. Gerne benehmen sie sich etwas tollpatschig, nur um ‚ihr‘ den liebenswerten Clown vorzuspielen. Ja, so sind sie, diese possierlichen Kerlchen – man muss sie einfach mögen! In diesem Sinne ist auch das folgende 14-teilige „VHS“-Kurs-Angebot gedacht.

Bitte beachten: Aufgrund der KomplexitÀt und der Schwierigkeitsgrade sind nur acht Teilnehmer pro Kursus zulÀssig.

  1. Kurs-Nr. 8001:
    Die Selbstreinigung schmutzigen Geschirrs
    Die Zerstörung einer Illusion. Mit Beispielen auf Video dokumentiert.
  2. Kurs-Nr. 8002:
    Wie werde ich der ideale Einkaufsbegleiter?
    Wir besuchen die Kleider- und Schuhabteilung eines Kaufhauses. Mit Einweisung in Meditations-, Entspannungs- und Atemtechniken.
  3. Kurs-Nr. 8003:
    Unterschiede zwischen WĂ€schebehĂ€lter und Fußboden
    Bilder und ErlÀuterungen mit lustigem Suchspiel.
  4. Kurs-Nr. 8004:
    Die Rolle des Beifahrers
    Training in Zweier-Gruppen mit Fahrsimulation. Erlernen grundlegender Atemtechniken.
  5. Kurs-Nr. 8005:
    Ehetraining: Unterschiede zwischen Mutter und Ehefrau
    Wie gelingt es, die wichtigsten Unterschiede zwischen Mutter und Ehefrau herauszufinden? Mit Rollenspielen!
  6. Kurs-Nr. 8006:
    Loslassen – Wie Sie es schaffen, die Fernbedienung an ihre Frau auszuleihen
    Bitte bringen Sie leichte Kleidung und eine Fernbedienung mit.
  7. Kurs-Nr. 8007:
    Umweltfragen: Wachsen Toilettenpapierrollen auf dem Halter nach?
    Erstaunliche Möglichkeiten der Papierbeschaffung. Mit praktischen Übungen.
  8. Kurs-Nr. 8008:
    SelbstÀndigkeit: Ab heute finde ich meine Socken alleine!
    AufklĂ€rung ĂŒber typische Aufbewahrungsorte von Kleidungs- und WĂ€schestĂŒcken im Haushalt mit anschließender Schnitzeljagd.
  9. Kurs-Nr. 8009:
    GedÀchtnistraining: Ein Jahrestag kommt selten allein.
    Wie erinnere ich mich an Geburtstage, Hochzeitstage usw. (mit Beispielen aus der Fußballhistorie)? Wie schaffe ich es, anzurufen, wenn ich mich verspĂ€te?
  10. Kurs-Nr. 8010:
    AufklĂ€rung: Das große Geheimnis hinter dem „kleinen GeschĂ€ft“
    Wir besprechen die Zubehörteile einer handelsĂŒblichen, gutbĂŒrgerlichen Toilette und ordnen sie zu. Mit „Powerpoint“-PrĂ€sentation!
  11. Kurs-Nr. 8011:
    Neue Techniken und Hilfestellung beim Urinieren
    Anheben der Brille, Vermeidung von Spritzern. AussagekrĂ€ftige GruppenĂŒbung.
  12. Kurs-Nr. 8012:
    Wie schraube ich eine Zahnpastatube zu?
    Schritt-fĂŒr-Schritt-Anleitung mit „Powerpoint“-PrĂ€sentation.
  13. Kurs-Nr. 8013:
    Grundlegende Unterschiede zw. WĂ€schekorb und Fußboden
    Mit vielen Folien und erklÀrenden Grafiken.
  14. Kurs-Nr. 8014:
    Der Weg des benutzten Geschirrs zur SpĂŒle – Ist Telepathie eine Option?
    Beispiele im Video.

Nach erfolgreichem Absolvieren aller Kursus-Einheiten erhalten die ĂŒberlebenden Teilnehmer Urkunden, die in der Regel als Referenz von heiratswilligen Frauen anerkannt wird.


DIALOGE

„Bist du endlich fertig, Liebling?“
„Ich habe dir doch schon ein paar Mal gesagt:
Ich bin in fĂŒnf Minuten fertig!
Nerv' mich nicht jede halbe Stunde mit deiner Frage!“

*

„Du bist ganz schön zickig!“
„Ich bin nicht zickig. Du machst halt nicht, was ich will.“

*

„Haben Sie Karten zum Valentinstag mit der Aufschrift
‚Du bist die einzige fĂŒr mich, Liebes!‘?“
„Ja.“
„Dann hĂ€tte ich gerne ein Dutzend davon.“

*

„Wie lief das Date gestern?“
„Weg!“

*

„Du bist immer anderer Meinung als ich!“
„Zum GlĂŒck, sonst hĂ€tten wir ja beide Unrecht!“

*

„Könntest du dir was zwischen uns vorstellen?“
„Der Mindestabstand wĂ€re schon mal schön.“

*

„Schatz, hast du Lust auf einen Spaziergang?“
„Na klar, sehr gerne!“
„Dann bring' bitte auf dem RĂŒckweg Bier mit!“

*

„Schatz, du warst doch letztes Jahr in der Schweiz
zum Forellen-Angeln!?“
„Ja, warum?“
„Eine der Forellen hat gerade angerufen – sie laicht bald.“



TV-Werbung

„Ich parshippe jetzt ...“

(Foto: © Frank R. Bulla)

„Alle zehn Sekunden verliebt sich ein Single ĂŒber Parship“ – so heißt es in dem bekannten TV-Spot. Heißt das, dass die ersten neun Sekunden vollkommen fĂŒr die Katz' sind und somit 90 Prozent aller „Parship“-Mitglieder völlig vergeblich auf der Plattform unterwegs sind und jede Menge Geld aus dem Fenster geworfen haben?

Und ĂŒberhaupt: Wie soll man in solch einer Partnerbörse ĂŒberhaupt zu einer festen Beziehung gelangen, wenn man sich alle zehn Sekunden verliebt!? Das sind nach Adam Riese (mal acht Stunden Schlaf vorausgesetzt) rein theoretisch 5.760 Treffer. Am Ende hĂ€ngt man völlig liebestrunken vor dem PC und weiß nicht, wo einem der Kopf steht! Aber zum GlĂŒck fallen ja schon mal all jene Leute durch, die optisch nicht ins Beute-Schema passen oder dermaßen viel dummes Zeug auf ihrer Profilseite stehen haben, dass das voll abtörnt.

Wie auch immer: Ich sparschippe lieber – und zwar mit dem Geld, das ich gespart habe, indem ich nicht zahlendes Mitglied in einer Verkupplungs-Agentur geworden bin, die den Mund viel zu voll nimmt.

Sollte ich tatsĂ€chlich mal paarschippen wollen, kaufe ich fĂŒr mich und meine Frau im Baumarkt zwei handelsĂŒbliche Schneeschieber, mit denen wir dann gemeinsam um die Wette die weiße Pracht zusamenkehren. 😜



Ein Wunsch ist und bleibt ein Wunsch ...

Ein kleines MĂ€rchen

(Text: N. N.)

Ein Mann und seine Frau – beide so um die 60 Jahre alt – trafen auf eine Fee. Die Fee sagte zu ihnen: „Weil Sie seit 35 Jahren eine beispielhafte Ehe fĂŒhren, gewĂ€hre ich jedem von Ihnen einen Wunsch.“

„Ich möchte mit meinem lieben Ehemann um die Welt reisen“, sagte die Frau. Die Fee betĂ€tigte ihren Zauberstab und Abrakadabra, zwei Reise-Tickets erschienen in ihrer Hand.

Nun war der Mann an der Reihe. Er ĂŒberlegte einen Moment und sagte dann: „Schön – dies ist ein sehr romantischer Augenblick, aber eine Gelegenheit wie diese hat man nur einmal im Leben. Nun – es tut mir leid, mein Schatz, aber mein Wunsch ist es, eine Frau zu haben, die 30 Jahre jĂŒnger ist als ich.“

Die Frau war zutiefst enttÀuscht, aber ein Wunsch ist ein Wunsch. Die Fee beschrieb mit ihrem Zauberstab einen Kreis und Abrakadabra, plötzlich war der Ehemann 90 Jahre alt.



„Alexa“ ohne „Alex“

Hat Jeff Besos die Zeichen der Zeit wirklich erkannt?

(Abb.: N. N. / photoshopped: Frank R. Bulla)

Alle Welt ist bemĂŒht, der Emanzipation der Geschlechter Rechnung zu tragen. Auch der Gender-Wahnsinn wird inzwischen auf die Spitze getrieben. Aber der „Amazon“-Gierhals Jeff Besos bleibt bei der Bezeichnung der Datenkrake aus seinem Hause: „Alexa“. Dabei wĂ€re es so einfach, dem Trojanischen Pferd, das bereits Einzug in tierisch viele Haushalte gehalten hat, eine mĂ€nnliche Version zur Seite zu stellen: „Alex“.

Aber Jeff Besos hĂ€lt von modernen Ideen nur bedingt was, was man ja allein schon an seiner Einstellung seinen bienenfleißigen Hilfsarbeitern gegenĂŒber erkennen kann, was zuweilen eher an Sklaverei erinnert denn an moderne Arbeitsbedingungen. Aber das ist ein anderes Thema.

Immerhin gehen inzwischen fast jeder zweite Deutsche mit GerĂ€ten wie „Alexa“ sozusagen ins Bett – und das, wo doch die Deutschen sonst immer solche Sensibelchen sind, wenn es um Datenschutz geht. Vielleicht sollte an sĂ€mtlichen deutschen Schulen George Orwell's „1984“ nicht nur zur PflichtlektĂŒre werden, sondern gar zu einem Schulfach und zum wesentlichen Bestandteil von PrĂŒfungen wie dem Abitur. Aber auch das ist ein anderes Thema.