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Es menschelt:
Psychologisches

Übersicht

  • Und tĂ€glich murmelt das Corona-Tier ...
  • Das „Prophylaxe-Paradoxon“ und die Dummheit
  • Prokrastinations-Challenge
  • Ballast
    Zitat
  • Empathischer Brief eines Schulleiters
  • Dialoge
  • Wir Vollidioten!
  • LernfĂ€hig?
    Zitat
  • Unsere fĂŒnf Sinne
  • Sich Zeit lassen ...
  • War Christian Morgenstern VisionĂ€r oder lediglich Menschenkenner?
  • Gleichaltrige
    Wiedersehen nach Jahren
  • Midlife-Crisis
  • Karl Lagerfeld und der Kontrollverlust
  • Kontrollverlust
    Zitat
  • Selbstlos helfen
    „Warum Altruismus sinnvoll ist ...“

Und tÀglich murmelt das Corona-Tier ...

Das „Prophylaxe-Paradoxon“ und die Dummheit

Die Wissenschaft nennt es sachlich „Prophylaxe-Paradoxon“ – ich nenne es Dummheit vom Feinsten, wenn Leute die von Bund, LĂ€ndern und Gemeinden verordneten Corona-Maßnahmen durch den Kakao ziehen und / oder schlicht und ergreifend in Wort und Tat ablehnen.

Wir sind uns sicherlich alle einig, das einige Corona-Maßnahmen seitens der Politik nicht nachvollziehbar sind, ja, regelrecht ungerecht sind. Aber das hat einerseits mit den Eigenheiten des Föderalismus zu tun, andererseits mit einem gewissen Machtgehabe mancher Politiker, aber auch mit einem PhĂ€nomen, ĂŒber das sich BĂŒrger schon von jeher Ă€rgern: den Umstand, dass die Politik nicht selten der Wirtschaft nĂ€hersteht als dem BĂŒrger. Gleichwohl ist das, was die Politik da tut, immer wieder auch ein Balance-Akt zwischen der Gefahr einer Verschlechterung der Volksgesundheit auf der einen Seite und der Gefahr, dass die Wirtschaft vollkommen absĂ€uft auf der anderen Seite.

Im Übrigen muss man unseren Politikern zugestehen, dass sie lernfĂ€hig sind, dass sie aus der Krise bereits gelernt haben, es aber nach wie vor mit einem Virus zu tun haben, der noch sehr viele Fragen offen lĂ€sst, weil vieles in der Natur dieses Erregers schlicht und ergeifend noch nicht erforscht ist, weil erst Langzeit-Studien und -Beiobachtungen letzte Klarheit geben können. Was gerade viele Deutsche immer wieder zu gern vergessen (und da sind wir wieder beim Begriff „Prophylaxe-Paradoxon“): Unser Land gehört allein in Europa zu den herzlich wenigen Staaten, deren Infektionszahlen ausgesprochen niedrig sind, und genau deswegen glauben manche nicht an den Ernst der Lage.

Was soll die Politik auch anderes machen, wenn zwar viele Gastronomen (um mal beispielhaft eine Branche zur Hand zu nehmen) alles richtig machen, aber gewisse GĂ€ste – auch wenn sie in der Minderheit sind – alle Anstrengungen der Gastronomen durch ihr verantwortungsloses, gewissenloses, asoziales Verhalten zunichtemachen!?

Erst kĂŒrzlich las ich bei „Facebook“ die Kommentare zu einem Tageszeitungs-Beitrag, bei dem es um eine möglicherweise bevorstehende ergĂ€nzende Maskenpflicht und andere Maßnahmen ging. Bei einer einigermaßen seriösen Tageszeitung geht man eigentlich davon aus, dass die Leserschaft deutlich mehr als „Bild“-Zeitungs-Niveau hat. Weit gefehlt! Die Kommentare, die ich las, machten deutlich, dass gewisse „Facebook“-Kreise regelrecht durchsetzt sind mit Leuten, die es offenbar fĂŒr Bildungsfernsehen halten, wenn sie sich sehr regelmĂ€ĂŸig den ganzen MĂŒll auf den privaten TV-Sendern reinziehen – angefangen beim „Dschungelcamp“, ĂŒber „Bauer sucht Frau“, den „Bachelor“, bis hin zum „Sommerhaus der Stars“ oder andere Geistlosigkeiten. Denn anders sind die zahlreichen ausgesprochen dĂŒmmlichen Kommentare zum rubrizierten Thema nicht zu verstehen.

Ich weiß, dass ich mich stĂ€ndig mit meiner Aussage wiederhole, aber mehr fĂ€llt mir zu all den Corona-Gegnern, Maskenverweigerern, Verschwörungs-Theoretikern und andere Dumpfbacken allmĂ€hlich nicht mehr ein:

Wie dumm kann man eigentlich sein!?

Interessanter Link



Prokrastinations-Challenge

KĂŒrzlich wollte ich bei „Facebook“ mal eine Challenge der ganz anderen Art starten: die „Prokrastinations-Challenge“ – ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, Aufgaben so sehr auf die lange Bank zu schieben, bis es eigentlich schon zu spĂ€t ist. In Vorbereitung der Aktion stellte ich fest, dass ich die Challenge nun doch zu einem anderen Zeitpunkt vorbereiten musste (wann das sein wird, konnte ich zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht sagen). Grund fĂŒr das Verschieben war nicht etwa „COVID-19“, sondern weil ich zum Zeitpunkt der Challenge-Planung gerade ĂŒber einen Begriff gestolpert war, den ich so noch nicht kannte: „Bulimie-Lernen“.

Den Begriff „Bulimie“ kennen wir aus dem Bereich der Essstörungen. Auf das Lernen ĂŒbertragen, bedeutet das, dass man sich kurzfristig mit Wissen vollstopft, weil man dies zum Beispiel fĂŒr eine PrĂŒfung oder fĂŒr eine Klausur benötigt, um das Wissen dann schnell wieder loszuwerden, es also förmlich auszukotzen. Das Prinzip des „Bulimie-Lernens“ funktioniert durchaus, hat nur den Nachteil, dass das Wissen nur im KurzzeitgedĂ€chtnis landet und somit schnell wieder vergessen wird ... Mir wĂ€re zu diesem Thema natĂŒrlich noch deutlich mehr eingefallen, aber den Beitrag musste ich zunĂ€chst mal vertagen (auf wann, konnte ich zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht sagen): Mir war nĂ€mlich gerade eingefallen, dass ich am Tag zuvor eine Auftragsarbeit hĂ€tte abliefern sollen ... Jetzt wurde es aber wirklich Zeit! 😜


BALLAST

„Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen.
FĂŒnf Minuten spĂ€ter:
Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen.
Weitere fĂŒnf Minuten spĂ€ter:
Hinfallen, aufstehen, Krone bei ‚Ebay‘ versteigern, weitergehen.“
(N. N. / Frank R. Bulla)




Empathischer Brief eines Schulleiters

Im Internet war vor einiger Zeit mal ein höchst empathischer Brief zu finden, den ein Schulleiter an die Elternschaft gerichtet hatte:

  • „Liebe Eltern,

    die PrĂŒfungen Ihrer Kinder stehen bevor. Ich weiß, dass Sie alle hoffen, dass Ihr Kind gut abschneiden wird. Aber bitte denken Sie daran, dass unter den SchĂŒlern bei der PrĂŒfung ein KĂŒnstler sein wird, der Mathe nicht verstehen muss. Unter ihnen ist auch ein Unternehmer, dem die Geschichte der Englischen Literatur egal ist. Unter ihnen ist ein Musiker, dessen Chemie-Note nicht wichtig ist.

    Wenn Ihr Kind gute Noten bekommt, dann ist das super. Und wenn das nicht der Fall ist, dann rauben Sie ihm bitte nicht sein Selbstbewusstsein und seine WĂŒrde. Sagen Sie Ihrem Kind, dass es okay ist. Es ist nur eine PrĂŒfung. Ihr Kind ist fĂŒr viel grĂ¶ĂŸere Dinge bestimmt. Sagen Sie Ihrem Kind, dass Sie es lieben und es nicht verurteilen werden, egal, welche Noten es bekommt. Sie werden sehen, wie Ihr Kind die Welt erobern wird. Eine PrĂŒfung oder eine schlechte Note wird es nicht seines Talents berauben. Und bitte glauben Sie nicht, dass Ärzte und Ingenieure die einizigen glĂŒcklichen Menschen auf der Welt sind.

    Ihr Schulleiter“


DIALOGE

„Was fĂŒr Macken hast denn du so?“
„Ich habe einen Putzfimmel.“
„Aber du putzt doch nie!?“
„Ich habe meine Macke eben gut unter Kontrolle.“

*

(In der Psychiatrie)
1. VerrĂŒckter: „Wer behauptet denn, dass Sie Napoleon sind?“
2. VerrĂŒckter: „Das hat mir Gott gesagt.“
3. VerrĂŒckter: „Hab' ich gar nicht!“

*

„Der Mensch benutzt nur ein Drittel seines Gehirns zum Denken.“
„Interessant. Und was macht das andere Drittel?“

*

„Geht's hier zum Seminar fĂŒr Unentschlossene?“
„Ja. Nehmen Sie sich zwei StĂŒhle und setzen Sie sich zu uns!“




Wir Vollidioten!

Es ist ganz erstaunlich, was fĂŒr Vollidioten wir Menschen doch sind:

  • Wir lassen einen egomanen, vermutlich psychisch kranken PrĂ€sidenten gewĂ€hren, der im Hinblick auf die Wirtschaft, den Frieden in der Welt und die Menschlichkeit eine Gefahr fĂŒr die Welt darstellt.
  • Wir lassen es zu, dass massenweise RegenwĂ€lder abgeholzt werden, obwohl wir gerade heutzutage fĂŒr unser Klima mehr BĂ€ume denn je benötigen.
  • Wir lassen es zu, dass Gifte und umweltschĂ€dliche Stoffe in den Boden gelangen, nur um der Landwirtschaft einen Gefallen zu tun.
  • Wir lassen es zu, dass Lebensmittelhersteller uns in zunehmendem Maße verarschen, in dem sie aus GrĂŒnden der Gewinnmaximierung nicht nur mit Mogelpackungen arbeiten, sondern auch an sich gesunde Nahrung mit ungesunden Stoffen anreichern und auffĂŒllen.
  • Wir lassen es zu, dass die Industrie-Nationen arme LĂ€nder ausbeuten, ohne dass diese davon partizipieren.

Die Liste lÀsst sich beliebig fortsetzen ...


LERNFÄHIG?

„Ich habe ich meine Zweifel, ob das Gros der Menschen aus der Corona-Pandemie die richtigen SchlĂŒsse zieht und daraus lernt. Vermutlich braucht es da noch deutlich mehr als nur eine Pandemie oder die spĂŒrbaren Auswirkungen des Klimawandels.“
(Frank R. Bulla)


UNSERE FÜNF SINNE

Blödsinn, Schwachsinn, Stumpfsinn, Unsinn, Wahnsinn.




Sich Zeit lassen ...

(Foto: © Frank R. Bulla)

Sich Zeit zu lassen, hat etwas mit Genuss zu tun, mit dem Aufbau von Spannung, mit Vorfreude ... Ich versuche, das mal anhand eines bildhaften Beispiels wiederzugeben:

Stellen Sie sich mal zwei Menschen vor, von denen jeder ein Geschenk öffnet:

Da gibt es jenen, der es gar nicht abwarten kann und das Paket aufreißt, um möglichst schnell an den Inhalt zu gelangen.

Und dann gibt es jenen, der da deutlich sinnlicher rangeht, das Paket berĂŒhrt, in der Hand wiegt, um das Gewicht abzuwĂ€gen und durch die Bewegung vielleicht schon einen kleinen Hinweis auf den Inhalt zu bekommen, die OberflĂ€che abtastet, um festzustellen, ob die Verpackung hart oder ob das Geschenkpapier lediglich ĂŒber den Inhalt gespannt ist. Er erspĂŒrt eventuelle Unebenheiten in der Verpackung. Im nĂ€chsten Schritt schaut er, wo er das mĂŒhevoll Verpackte am besten öffnen kann, sodass die Verpackung möglichst wenig Schaden nimmt. Er findet an ein paar Stellen „Tesafilm“, den er vorsichtig zu entfernen sucht, was es ihm letztendlich ermöglicht, an den Inhalt zu gelangen, ohne das Geschenkpapier ĂŒber GebĂŒhr einreißen lassen zu mĂŒssen. Und so weiter ...

Genau das ist es, was bedeutet, sich Zeit zu lassen!



War Christian Morgenstern VisionÀr
oder lediglich Menschenkenner?

(Abb.: N. N.)

Diese Frage stellt man sich zwangslÀufig, wenn man das folgende Gedicht liest, weil einem als Internet-User gleich die ein oder andere soziale Plattform einfÀllt.

  • „Ich kann's, ich kann's nicht mehr ertragen,
    dies artige geleckte Sagen,
    dies kluge Reden, sĂŒĂŸe Blicken -
    dies Lachen, Rufen, Köpfenicken.
    Dies Wörter- und Gedankenschniegeln,
    dies eitle Sich-im-Nachbar-spiegeln,
    dies ganze falsche hohle Treiben -
    nein, lasst uns bei uns selber bleiben.“
    (Christian Morgenstern)

„Facebook“-Freundin Christine fragte kĂŒrzlich mal angesichts dieses Gedichts in die Runde: „Facebook?“ – geradezu so, als hĂ€tte Christian Morgenstern das Getue bei „Facebook“ vorausgeahnt. Ich denke, das, was Christian Morgenstern (siehe Abb.!) formuliert hat, ist nicht allein der Alltag bei „Facebook“ – das Gedicht ist ein Blick ins richtige Leben – egal, ob wir uns in diversen privaten Bereichen umschauen, in Vereinen, in Unternehmen und vor allem auch in der Politik. „Facebook“ ist (genau wie manch' andere sozaile Netzwerke auch) lediglich ein Spiegel dessen.



Gleichaltrige

Wiedersehen nach Jahren

(Text: N. N. / Foto: N. N.)

Haben Sie sich schon mal gleichaltrige Leute angeschaut und sich dabei gedacht: „Es kann doch nicht sein, dass ich auch so alt aussehe!?“ Falls doch, dann ist das Folgende was fĂŒr Sie:

Mein Name ist Julia und ich saß im Wartezimmer vor meinem ersten Termin mit dem neuen Zahnarzt. An der Wand hing sein Diplom, das seinen vollen Namen trug.

Plötzlich erinnerte ich mich an einen großen, gut aussehenden, dunkelhaarigen Jungen aus meine Oberstufen-Klasse von vor ĂŒber 30 Jahren. Könnte es sich um denselben Jungen handeln, den ich damals so scharf fand?

Allerdings, als ich ihn sah, habe ich diese Gedanken sofort begraben. Da stand ein alternder Mann, dessen grauen Haare ausgingen, mit tiefen Falten im Gesicht, der viel zu alt war, um mein ehemaliger Klassenkamerad zu sein.

Jedoch, nachdem er meine ZĂ€hne durchgeschaut hatte, fragte ich ihn, ob er die Albert-Einstein-Schule besucht hat.

Völlig ĂŒberrascht antwortete er: „Ja ... ja, ich war dort.“

„Wann haben Sie Abi gemacht?“ fragte ich.

„In 1975. Warum fragen Sie?“ war seine Antwort.

„Sie waren in meiner Klasse“, sagte ich.

Er schaute mich etwas verwirrt an. Und dann hat mich dieser

  • alte
  • hĂ€ssliche
  • fast glatzköpfige
  • grauhaarige
  • zerknitterte
  • fettĂ€rschige
  • alte

Greis gefragt: „Und was haben Sie damals unterrichtet?“



Midlife-Crisis

(Text: N. N.)

Heute beim FrĂŒhstĂŒck betrachtete ich meine Frau recht eingehend und sagte:

„Liebling, vor 25 Jahren hatten wir eine billige Wohnung, ein billiges Auto, wir schliefen auf einem Sofa und sahen fern auf einem kleinen Schwarz-Weiß-GerĂ€t. Aber ich schlief jede Nacht mit einer knackigen jungen Frau.“

Heute haben wir ein 500.000-Euro-Haus, ein 45.000-Euro-Auto, ein schönes großes Bett und einen Plasma-Bildschirm. Aber ich schlafe nur noch alle zwei Wochen mit einer 50-jĂ€hrigen Frau.“

Meine Frau ist eine vernĂŒnftige Person. Sie schlug mir vor, ich solle mir eine junge knackige Frau suchen und sie wĂŒrde dafĂŒr Sorge tragen, dass ich wieder in einer billigen Wohnung wohnen, ein billiges Auto fahren, auf einem Sofa schlafen und auf einem kleinen Schwarz-Weiß-GerĂ€t fernsehen könne.

Sind reife Frauen nicht großartig? Sie wissen wirklich, wie sie deine Midlife-Crisis beenden können.

Ich gehe jetzt erst mal den MĂŒll raustragen ...



Karl Lagerfeld und der Kontrollverlust

(Abb.: N. N.)

Der weltberĂŒhmte Modeschöpfer Karl Lagerfeld (* 1933; † 2019) war sicherlich ein Sonderling, ein merkwĂŒrdiger und etwas verschrobener Zeitgenosse, fĂŒr den seine Brille nach eigener Aussage seine Burka war. Gleichwohl hat sich sein u. g. Zitat, das viel belĂ€chelt worden ist, im Jahr 2020 bewahrheitet: Selten haben so viele Menschen den Alltag im Jogging-Anzug verbracht wie im Corona-Jahr, und selten haben Menschen so sehr die Kontrolle ĂŒber ihr Leben verloren.


KONTROLLVERLUST

„Wer Jogging-Hosen trĂ€gt,
hat die Kontrolle ĂŒber sein Leben verloren“
(Karl Lagerfeld)




Selbstlos helfen

„Warum Altruismus sinnvoll ist ...“

Unter dem Titel „Warum Altruismus sinnvoll ist ...“ befasste sich das aus der Glotze bekannte Wissenschaftsmagazin „Quarks“ auf seiner Homepage mal ausgiebig mit dem Thema „selbstlos helfen“ (siehe unten!). In der Einleitung ist zu lesen:

  • „Einander zu helfen ist fĂŒr das Funktionieren unserer – jeder – Gesellschaft unerlĂ€sslich. Etwas zu geben, wenn wir dafĂŒr auch etwas bekommen, leuchtet selbst auf ökonomischer Ebene ein. Aber warum sollten wir jemandem helfen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten? Oder mehr noch, wenn es uns sogar schaden könnte?“

Angesichts dieses Beitrags versuchte ich natĂŒrlich, mich dahingehend einzuschĂ€tzen, ob ich mehr altruistisch oder mehr egoistisch veranlagt bin. ResĂŒmee: Ich habe von beidem etwas. Was den Altruismus in mir anbelangt, fiel mir auch gleich ein aktuelles Beispiel ein:

Oh ja, ich bin voll altruistisch drauf. Ich bin den sogenannten „Querdenkern“ und allen, die sehr Ă€hnlich ticken, immer sehr gern dabei behilflich, ihre SelbsteinschĂ€tzung zu revidieren, um zu kapieren, wie strunzdumm sie doch sind und wie asozial sie sich verhalten. Besonders bei den corona-lastigen Themen, mit denen „Quarks“ bei „Facebook“ vertreten ist, ergibt sich immer mal wieder die Gelegenheit dazu. SelbstverstĂ€ndlich erwarte ich absolut keine Gegenleistung oder Dankbarkeit fĂŒr diese UnterstĂŒtzung. Wider Erwarten gibt es immer reichlich Reaktionen aus den Reihen derer, die vor allem mit ihren Antworten / Kommentaren zeigen, dass ich mit meiner EinschĂ€tzung gar nicht so verkehrt lag. Kann man sich was Besseres wĂŒnschen!?

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