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Es menschelt:
Satirisches

Ăśbersicht

  • Ein Afrikaner in Berlin
  • Beim Brötchenholen
    Ein Erlebnisbericht

Ein Afrikaner in Berlin

(Text: N. N. / Grafik: N. N.)

Ein Afrikaner, ganz frisch als Asylant anerkannt, geht fröhlich durch die Stadt Berlin.

Er spricht die erste Person an, die er auf der Straße trifft, und sagt: „Danke, lieber Deutscher, dafür, dass Sie mich in Ihrem Land aufnehmen und mir Unterstützung, Unterkunft und Krankenversicherung bieten.“ Der Angesprochene antwortet: „Sie irren sich, ich bin Albaner.“

Der Mann geht weiter und spricht eine weitere Person auf der Straße an: „Danke dafür, dass Sie ein so schönes Land haben hier in Deutschland.“ Der Angesprochene sagt: „Ich bin kein Deutscher, ich bin Rumäne.“

Der Mann geht weiter und spricht die nächste Person an, die er auf der Straße trifft, schüttelt deren Hand und sagt: „Danke für Ihr schönes Deutschland.“ Der Angesprochene hebt seine Hände und sagt: „Ich bin Ägypter, kein Deutscher!“

Dann sieht er eine nette ältere Dame und fragt: „Sind Sie Deutsche?“ Sie sagt: „Nein, ich bin Türkin.“ Voller Rätsel fragt er sie: „Wo sind denn all die Deutschen?“ Die Dame schaut auf ihre Uhr und sagt: „Wahrscheinlich arbeiten ...“



Beim Brötchenholen

Ein Erlebnisbericht

(Text: N. N.)

Heute Morgen war ich beim Bäcker. Ich war drei Minuten im Laden drin, und als ich wieder rauskam, war da eine Politesse und schrieb gerade einen Strafzettel. Also ging ich zu ihr hin und sagte: „Hören Sie mal, ich war nur gerade beim Bäcker.“

Sie ignorierte mich und schrieb das Ticket weiter aus. Das machte mich etwas wütend und ich wurde etwas unbeherrschter: „Hallo? Sind Sie taub, ich war nur gerade beim Bäcker!“

Sie sah mich an und sagte: „Dafür kann ich nichts. Sie dürfen hier nicht parken und außerdem sollten Sie sich etwas zurückhalten!“

So langsam ging mir das auf den Zeiger ... Also nannte ich sie eine „blöde Schlampe“ und sagte ihr noch, wo sie sich ihr beschissenes Knöllchen hinstecken könnte. Da wurde die auf einmal richtig stinkig und faselte etwas von „Anzeige“ und „Nachspiel für mich“. Ich habe ihr dann noch gesagt, sie sei die Prostituierte des Ordnungsamtes und könne, wenn sie woanders anschaffen ginge, wesentlich mehr verdienen. Sie zog dann unter dem Hinweis auf die nun folgende Anzeige wegen Beleidigung von dannen.

Mir war das egal. Ich war ja eh zu FuĂź da.