bulla-blog
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Es menschelt:
Sozialverhalten

Übersicht

  • Sozialverhalten heutzutage
  • Die EntschlĂŒsselung der AbkĂŒrzung „Querdenker“
    Umfrage
  • Was ist „Querdenken“ wirklich?
  • Die Frage ist ...
    Zitat
  • Auf dem rechten Auge blind?
  • Rezo: „Wenn Idioten deine Freiheit und Gesundheit gefĂ€hrden ...“
    Video
  • Maske / Macke hoch drei
  • Jura-Klausur 2020
  • Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen
    Muss man sich dafĂŒr rechtfertigen?
  • Scheiß Spiel
    Self-fulfilling Prophecy in Sachen Klopapier

  • Lockerung der „COVID-19“-Maßnahmen
  • Argumentum ad hominem
    Lieblingswerkzeug von „Covidioten“, Faschisten und anderen Ewiggestrigen
  • Unnötige Diskussion
    Zitat
  • Putzhilfe gesucht?
    Timo Beil ĂŒber MerkwĂŒrdigkeiten
    bei der Suche nach einer Putzhilfe
  • Unverpacktes Obst
    Timo Beil ĂŒber unhygienische Selbstbedienung im Supermarkt
  • Verspielt
    Dialoge
  • Helmut Schmidt's
    Qualmerei
  • Nachgefragt
    Dialoge

  • Sozialverhalten zu Corona-Zeiten
    Der „Postillon“ bringt es auf den Punkt
  • Sozialverhalten zu Corona-Zeiten
    Zitate
  • Das Problem mit den alten Leuten heutzutage ...
    Beispiel: Supermarkt-Kasse
  • Dialoge
  • Mind Push-up
    Aus der Krise lernen, in der Krise lernen ...
  • Unglaublich! Unglaublich asozial!
    HamsterkĂ€ufer gefĂ€hrden die Arbeit der „Tafeln“
  • „Corona's Zeugen“
  • Handeln statt reden
    „GefĂ€llt mir“ als Alibi?
  • Mit Humor gegen asoziale MĂŒllverursacher

Ansteckungsgefahr?

Zwischen Weihnachten und Neujahr 2020 hatten die corona-bedingten Todeszahlen einen neuen Rekordwert erreicht. Daneben mutmaßte Jens, der Spahn, dass sich der Lockdown nach dem 10. Januar wohl nicht erledigt haben wĂŒrde.

Das sah ich allerdings ganz genauso, allein angesichts des Runs auf den Harz, zu dem die Menschen seit Tagen von ĂŒberall her (!) strömten, um Ski zu fahren, zu rodeln oder zu wandern. Und weil man sich ja schließlich an der frischen Luft befand, nahm man die Hygiene-Regeln auch nicht wirklich ernst. Wenn das mal nicht das zweite Ischgl werden wĂŒrde! Bereits am Morgen, so berichteten die Nachrichten im Radio am 30. Dezember, waren bereits wieder viele ParkplĂ€tze komplett belegt. Was, bitteschön, macht ein geistig normaler Mensch dort so frĂŒh? Das erinnert irgendwie an diese hirnverbrannten Urlauber, die bereits vorm Aufstehen zum Pool latschen, um dort ihre HandtĂŒcher auf den Liegen zu deponieren.

Hier bewahrheitet sich mal wieder das, was ein Running Gag zum Ausdruck bringt: Der Mensch sucht nach intelligentem Leben im Weltall - auf der Erde konnte er es bislang nicht finden ...

Nicht nur Corona breitet sich weiter aus - auch die Idiotie!



Sozialverhalten heutzutage

Menschen scheinen sich immer mehr zurĂŒckzuentwickeln. Ich warte bereits auf den Tag, da einige Zeitgenossen sich nur noch grunzend auf allen Vieren fortbewegen oder sich auf BĂ€umen von Ast zu Ast hangeln.

Fast scheint es, als hĂ€tte man sich in der TV-Landschaft bereits an solch krasse Formate wie „Dschungelcamp“, „Bachelor(ette)“, „Big Brother“, „Sommerhaus der Stars“, „Bauer sucht Frau“ etc. etc. gewöhnt, womit sich die Privaten stetig selbst zumĂŒllen und als zunehmend niveaulos outen. Man hat nicht das GefĂŒhl, dass da noch irgendwer irgendetwas hinterfragt. Selbst die MedienwĂ€chter lassen es inzwischen durchgehen, dass es bereits tagsĂŒber „Sex and Crime“ zu sehen gibt. Selbst in der Werbung sind Kids nicht mehr davor gefeit, mit Sex-Spielzeug wie dem „Partner-Vibrator“ konfrontiert zu werden.

Wirft man den Blick weg von der Glotze auf die Straße, wird es keineswegs besser: Völlig empathielos, scheinen sich viele Leute regelrecht gegen das Bilden einer Rettungsgasse auf Autobahnen zu wehren – anders jedenfalls ist es nicht zu erklĂ€ren, dass so eine notwendige Kleinigkeit so schwer in die Köpfe hineinzubekommen ist.

Oder die zunehmende Unsitte des Gaffens – zum Teil auch mit gezĂŒckter Smartphone-Kamera – bei UnfĂ€llen oder anderen Blaulicht-EinsĂ€tzen. Heute fuhr ich mit dem Fahrrad die dörfliche Hauptstraße entlang. Bereits von weitem sah ich auf der gegenĂŒberliegenden Straßenseite, direkt vor einer Arztpraxis, einen Rettungswagen und ein Notarzt-Fahrzeug stehen – beide mit voller Notfall-Beleuchtung. Vor mir entdeckte ich, wie ein Ă€lterer Mann mit seinem Fahrrad von der Straße auf den Fußweg wechselte, dort abstieg, das Rad abstellte und sich gemĂŒtlich das Szenario aus rund 50 Metern Entfernung ansah. Als ich ihn passierte, konnte ich mir eine passende Bemerkung nicht verkneifen.

Was ebenfalls stark zugenommen hat, sind Unfallfluchten. Bei Parkremplern oder den sogenannten Spiegelklatschern beim zu dichten Aneinandervorbeifahren insbesondere auf Landstraßen fĂŒhlen sich immer mehr Autofahrer fĂŒr die VorfĂ€lle nicht verantwortlich und fahren weiter bzw. suchen das Weite. Ein Fall fĂŒr Polizei und Staatsanwaltschaft, wĂ€hrend es die Verursacher offenbar fĂŒr Bagatellen halten.

Ich könnte jetzt noch weiter ausholen, um von fehlender Hilfsbereitschaft und Zivilcourage zu berichten, wenn eigentlich das Eingreifen von Mitmenschen gefragt ist, oder von Mobbing in der Schule oder im Internet oder von Corona-Leugnern, die ohne jegliche Beachtung von Hygiene-Regeln auf Anti-Corona-Demos gehen ... Ich möchte Ihnen aber einen Roman ersparen. Wenn Sie ĂŒber ein gesundes Maß an Sozialverhalten und ein FĂŒnkchen Empathie verfĂŒgen, wissen Sie ja selbst, wie asozial viele Menschen heutzutage ticken.



Die EntschlĂŒsselung der AbkĂŒrzung „Querdenker“

Umfrage

In einem dokumentarischen Beitrag auf einem TV-Kanal der Öffentlich-Rechtlichen habe ich kĂŒrzlich mal gelernt, dass Verschwörungs-Theorien keine Erfindung unserer Zeit sind: Es gibt sie bereits seit vielen Jahrhunderten. Anlass waren hĂ€ufig Epidemien und Pandemien: die Pest, die Spanische Grippe, HIV, Ebola ... um nur einige wenige zu nennen. Allen gemeinsam ist, dass gewisse Kreise der Gesellschaft stets auf der Suche waren nach SĂŒndenböcken: manchmal waren es sogenannte Hexen, manchmal die Juden, manchmal die Regierung. Aber wen auch immer man ausgeguckt hatte: Historische und wissenschaftliche Aufarbeitung und entsprechende Belege haben gezeigt. Stets waren die Verschwörungs-Theoretiker auf dem Holzweg und haben so völlig sinnlos Menschen ermordet, Leib und Leben von Menschen gefĂ€hrdet.

Übrigens: Wer etwas tiefer in dieses Thema eintauchen will, findet in der „ZDF“-Mediathek eine knapp 43-minĂŒtige Dokumentation unter dem Titel „Corona, AIDS & Co. – Virus oder Verschwörung?“, ein kleiner und höchst interessanter Exkurs durch die letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte ...


Die „Querdenker“ im Rahmen der „COVID-19“-Pandemie sind da keine Ausnahme. Wesentlicher Unterschied zu den anderen großen weltweiten Epidemien ist, dass die Menschheit in punto Internet noch nie so vernetzt und aktiv war wie heutzutage. So können sich selbst die absurdesten und allerdĂŒmmsten Gedanken in Windeseile um den ganzen Planeten verbreiten.

WĂ€hrend Politik, Justiz und Polizei sich redlich abmĂŒhen, das Problem, das vor allem im Rahmen von „Querdenker“-Demos immer wieder deutlich wird, in den Griff zu bekommen, wĂ€hnt sich der BĂŒrger, der noch ĂŒber einen gesunden Menschenverstand verfĂŒgt, im falschen Film ... und kommt auf die unterschiedlichsten Ideen, um aus einer gewissen Machtlosigkeit heraus solche Subkulturen durch den Kakao zu ziehen, so wie bei nachfolgender Umfrage, die mit Worten spielt:

Definition der Abkürzung „Querdenker“

  Querulantischer, unsozialer, empathieloser Rabauke, der eines nicht kann: erkenntnisreich reagieren   Querulantischer, unsozialer, empathieloser Rabauke, der eines nicht kapiert: epidemische Relationen   Querulantischer, unsozialer, empathieloser Rabauke, der eines nur kann: enzephalitisch reagieren   Querulantischer, unsozialer, empathieloser Rabauke, der eines nur kann: extrem reagieren   Querulantischer, unsozialer, empathieloser Rabauke, der echt nix kapiert – es reicht!


Interessanter Link



Was ist „Querdenken“ wirklich?

Gewisse gesellschaftliche Kreise – man könnte auch sagen: Subkulturen – schmĂŒcken sich immer mal gern mit ĂŒberheblichen Begrifflichkeiten: Sie halten sich fĂŒr „Querdenker“ oder meinen gar „Wir sind das Volk!“ Dabei sind sie im Grunde genommen nur „Quer(denk)ulanten“.

Um das „Volk“ zu sein, braucht es wohl eher einen demokratischen Begriff, braucht es eine Mehrheit; aber jene, die sich fĂŒr das Volk halten, sind sehr weit davon entfernt, als „das Volk“ zu gelten, sind sie einerseits viel zu wenige und halten andererseits herzlich wenig vom demokatischen Gedanken, sondern hĂ€ngen als Ewiggestrige wohl eher mittelalterlichem als modernem Gedankengut nach. Und um ein gestandener „Querdenker“ sein zu können, braucht es wohl doch ein wenig mehr GrĂŒtze in der RĂŒbe als das Gros all jener besitzt, die sich als „Querdenker“ bezeichnen (das ist ĂŒbrigens jene Gruppierung, die will, dass die Bundesregierung abdankt, und die sich entschieden gegen die staatlich verordneten Corona-Maßnahmen ausgesprochen hat; siehe „Querdenken 711“).

Das Querdenken an sich ist aber eher eine kreative Methode zur Problemlösung und zur Entwicklung von Ideen – beides Aspekte, von denen die renitenten und selbsternannten „Querdenker“ Lichtjahre entfernt sind, weil sie nicht konstruktiv, sondern destruktiv agieren und bei ihren öffentlichen Auftritten (z. B. bei Demonstrationen) wenig Disziplin und Respekt gegenĂŒber Andersdenkenden und dem Staat zeigen.


DIE FRAGE IST ...

„Wenn man all jenen das unter den FĂŒĂŸen wegziehen wĂŒrde, was ihnen ĂŒberhaupt erst ermöglicht, ihre unverschĂ€mten MĂ€uler aufzureißen – nĂ€mlich unsere Demokratie mit all ihren Möglichkeiten -: WĂŒrde das in den Reihen der geistig Minderbemittelten, gedankenlos Renitenten und Ewiggestrigen ein Umdenken bewirken?“
(Frank R. Bulla)



Auf dem rechten Auge blind?

Ende November 2020: Die Corona-Zahlen gehen nicht runter? Mich wundert's aber nicht wirklich angesichts des staatlichen Umgangs mit Kitas und Schulen einerseits, andererseits aber angesichts des zimperlichen Umgangs mit den gegen die Corona-Maßnahmen demonstrierenden Asozialen, denen Verfassung, Gesetze und Regeln völlig am Arsch vorbeigehen!

„YouTuber“ Rezo schafft es indes immer wieder, gewisse Situationen auf den Punkt zu bringen, und er arbeitet auch diesmal wieder heraus, was vermutlich schon viele vor ihm gedacht haben:

Sind jene, die die FĂ€den in der Politik und der Polizei ziehen, auf dem rechten Auge blind und lassen es deswegen zu, dass diese marodierenden Horden – dieser ganze Mob aus sogenannten „Querdenkern“ und Rechtsextremen – tun und lassen können, was sie wollen und mit Samthandschuhen angefasst werden? Vielleicht ist ja die Polizei doch mehr mit rechtem Gedankengut durchsetzt, als es unser Innenminister wahrhaben will. Vielleicht weiß „CSU“-Politiker Seehofer aber auch ziemlich genau, warum er eine Rassismus-Studie in der Polizei ablehnt. AllmĂ€hlich kommen mir Zweifel, ob da alles mit rechten Dingen zugeht (oder anders ausgedrĂŒckt: Möglicherweise geht da mehr mit ‚rechten‘ Dingen zu als uns lieb ist!) ...

Hier jedenfalls Rezo's entsprechendes Video:

Rezo: „Wenn Idioten
deine Freiheit
und Gesundheit
gefĂ€hrden ...“



Maske / Macke hoch drei

(Foto: © Frank R. Bulla)

WĂ€hrend der Corona-Pandemie haben wir alle bereits eine Menge, teils auch viel Neues gelernt, zum Beispiel ĂŒber Viren, ĂŒber Aerosole, ĂŒber Infektionsgefahren und wie wir uns dagegen schĂŒtzen können.

Manche Leute sind allerdings renitent, andere nicht lernfĂ€hig, und es gibt auch solche, die beides sind: renitent und geistig minderbemittelt, vielleicht auch renitent, weil geistig minderbemittelt. Wir finden sie vornehmlich auf Demos, wo sie sich als „Covidioten“ outen, als Corona-Leugner, Maskenverweigerer, Verschwörungs-Theoretiker und (wie absolut lĂ€cherlich!) sogenannte „Querdenker“, und wo sie sich nicht nur in Wort, sondern auch in der Tat widerspenstig zeigen. Wir finden sie auch an Orten, wo Maskenpflicht herrscht, beispielsweise in SupermĂ€rkten, wo sie sich zuweilen so vehement und zum Teil auch gewalttĂ€tig gegen die Maskenpflicht wehren, dass die Polizei einschreiten und sie abfĂŒhren muss.

FĂŒr kein StĂŒck besser halte ich jene Zeitgenossen, die zwar immer eine Maske dabei haben und sie vermutlich auch regelmĂ€ĂŸig aufsetzen, die ganze Maskenpflicht aber nicht wirklich ernstnehmen. Das erkennt man in zunehmendem Maße an Alltagsmasken, die vom RĂŒckspiegel im Fahrzeug-Innenraum herunterbaumeln. Klammert man hier mal den Aspekt „Sichtbehinderung“ völlig aus, bleibt immer noch der leichtsinnige Umgang mit der Infektionsgefahr: Denn egal, welcher Art die Maske ist, gehört sie ganz sicher nach Benutzung nicht an den RĂŒckspiegel, sondern entsorgt oder gewaschen. Es ist ja auch nicht so, dass es hier nur um das Corona-Virus geht: Von innen her und von außen wird so eine Maske geradezu mit Keimen jedweder Art kontaminiert – und das ist am Ende weder gut fĂŒr den TrĂ€ger selbst noch fĂŒr die Mitmenschen.

KĂŒrzlich wurde ich auf die Krönung dieser leichtfertigen und leichtsinnigen Unsitte aufmerksam: Am RĂŒckspiegel eines Autos hingen gleich drei völlig unterschiedliche Mund-Nase-Bedeckungen, was darauf schließen ließ, dass sich da offenbar mehrere Personen regelmĂ€ĂŸig bedienen. Was soll man dazu noch sagen!?

Als ich den obigen Text mal bei „Facebook“ postete, kam gleich ein Kommentar von „Facebook“-Freundin Stephanie:

„Dabei ist das so einfach. So wie du deinen SchlĂŒppi tĂ€glich wechselst, wechsel du auch die Maske. Wer wĂŒrde denn seine drei SchlĂŒppis im Auto baumeln lassen und jeder wĂŒrde sich bedienen!?“

Erst kĂŒrzlich hatte ich mal bei „Spiegel online“ einen  Beitrag zum Thema „SchlĂŒppi-Wechseln“ gelesen – Überschrift: „MĂ€nner wechseln zu selten die Unterhose“ – und gab das gegenĂŒber Stephanie zu bedenken. Ihre Erwiderung: „Dann ist es klar, warum das bei einigen nicht klappt mit dem Maskenwechseln. Jetzt sieht man es den Leuten sogar an: TrĂ€gt jemand drei Tage dieselbe Maske, dann trĂ€gt er auch drei Tage den gleichen SchlĂŒppi. Tja, verstecken geht nimmer ...“

Und dann fiel Stephanie noch die SchlĂŒppi-Variante mit den beschrifteten sieben Wochentagen ein, die man auch fĂŒr die Masken aufgreifen könnte. Entsprechend sparsam fiel meine Antwort darauf aus:

„Um den Genuss zu vollenden – und obendrein Material zu sparen –, könnte man die mit Wochentagen beschrifteten SchlĂŒppis anschließend noch als Mund-Nase-Bedeckung auftragen.“ Da weiß man dann, was man hat!

Dass dieses Thema schier unerschöpflich und durchaus dazu angetan ist, die Fantasie anzuregen, zeigte Stephanie's nÀchster Kommentar:

„Ob es hierbei wohl einen Zusammenhang mit dem Bunkern von Klopapier gibt? Dann kann man prinzipiell den SchlĂŒppi auch lĂ€nger tragen und nachhaltig weiterverwenden.“

Wohl wahr! Im Falle eines Klopapier-Notstandes ist es durchaus opportun, die beschrifteten Teile erst zur Mund-Nase-Bedeckung zu nutzen und erst dann als SchlĂŒppi.

Interessanter Link


JURA-KLAUSUR 2020

„A kauft eine nicht haushaltsĂŒbliche Menge an Klopapier
und geht damit nach der Sperrstunde in die Bar.
Dabei wird er vom maskenlosen M angehustet.
Der nur 50 Zentimeter danebenstehende T erschreckt sich
und stĂ¶ĂŸt eine Kerze vom Tisch. Das ganze Klopapier verbrennt.
Wie ist die Rechtslage?“



Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen

Muss man sich dafĂŒr rechtfertigen?

(Foto: © Frank R. Bulla)

Schon schlimm, wenn man das GefĂŒhl hat, sich rechtfertigen zu mĂŒssen, wenn man eine Maske trĂ€gt! Wem gegenĂŒber eigentlich? Womöglich gegenĂŒber diesen Empathielosen, Hirnverbrannten und Asozialen, die sich schlimmer als Kleinkinder im Trotzalter oder Jugendliche in den Flegeljahren auffĂŒhren?

Die folgenden Punkte fand ich inmiiten der Corona-Pandemie im Internet:

„Wenn ich eine Maske in der Öffentlichkeit trage, möchte ich, dass man Folgendes weiß:

  • Ich bin gebildet genug, um zu wissen, dass ich asymptomatisch sein könnte und Ihnen trotzdem das Virus geben kann.
  • Nein, ich lebe nicht in Angst vor dem Virus. Ich möchte nur Teil der Lösung sein, nicht Teil des Problems.
  • Ich habe nicht das GefĂŒhl, dass die Regierung mich kontrolliert. Ich habe das GefĂŒhl, dass ich als Erwachsener etwas zur Gesellschaft beitragen kann.
  • Das Tragen einer Maske macht mich nicht schwach, Ă€ngstlich, dumm oder gar kontrolliert. Das macht mich rĂŒcksichtsvoll.
  • Masken tragen ist nicht politisch. Es ist Ausdruck von gesundem Menschenverstand in dieser schwierigen Zeit.
  • Die Welt dreht sich nicht um mich. Es geht nicht nur um mich.
  • Wenn wir alle mit RĂŒcksicht auf andere Menschen leben könnten, wĂ€re diese Welt ein viel besserer Ort.“



Scheiß Spiel

Self-fulfilling Prophecy in Sachen Klopapier

(Abb.: N. N.)

Zu Beginn dessen, was man im Oktober 2020 als zweite Corona-Welle bezeichnen könnte, zeigten sich manche Medien mal wieder von ihrer eher unseriösen Seite und erwÀhnten, dass mal wieder der Run auf das Klopapier losgegangen sei.

Angesichts solcher Meldungen ahnt man schon, wohin das wieder fĂŒhren könnte: „Self-fulfilling Prophecy“ ist ein durchaus ernstzunehmendes Problem. So bleibt die Hoffnung, dass wenigstens die SupermĂ€rkte ein wenig lernfĂ€hig sind und das anstehende Problem gleich im Keim ersticken, indem sie den Verkauf des Klopapiers limitieren. Hoffentlich sind die Zeiten vorbei, da die grĂ¶ĂŸten Asozialen der Republik ganze Einkaufswagenladungen voll aus den SupermĂ€rkten gekarrt haben: einerseits, um ihre Angst zu beschwichtigen, plötzlich auf dem Klo zu sitzen und nicht zu wissen, wie man sich den Arsch abwischen soll, andererseits um das kapitalistische Modell von Angebot und Nachfrage auf die Spitze zu treiben, indem sie so viel Klopapier horten, dass derartige EngpĂ€sse entstehen, dass Leute bereitwillig ein kleines Vermögen fĂŒr eine papierne Rolle auszugeben bereit sind.

Im Internet war just das Foto eines Plakates zu sehen, das offenbar vorbeugend in einem „Real“-Markt aufgehĂ€ngt worden war:

  • „Liebe Kunden,

    das Corona-Virus wird von vielen falsch behandel, da es keine Durchfall-Erkrankung ist. Also brauchen Sie kein Toilettenpapier fĂŒr die nĂ€chsten Jahrzehnte zu horten oder so viel zu sammeln, um es Ihren Neffen zu vererben.

    Daher von uns zu Ihrer UnterstĂŒtzung: nur noch ein Paket pro Haushalt! So bekommt jeder die Chance auf Toilettenpapier.“



Lockerung der „COVID-19“-Maßnahmen

(Grafik: N. N.)

Wenn der Staat verfĂŒgt, dass die Maßnahmen gegen „COVID-19“ ein wenig gelockert werden können, drehen eine ganze Reihe von Zeitgenossen an der absolut falschen Stellschraube – das fĂŒhrt offenbar zu einem klaren Fall von „Schraube locker“!

Ebenso wie von zahlreichen Gehirn-Amputierten in den sozialen Netzwerken Verschwörungs-Theorien zum Thema „Corona-Virus“ zum Besten gegeben werden, gibt es auch gescheite BeitrĂ€ge, vor allem auch vor dem Hintergrund, dass sich angesichts zunehmender Lockerungen ab Juni 2020 immer mehr Verantwortungslose veranlasst sehen, das als Zeichen fĂŒr eine „Scheiß egal“-Haltung anzusehen.

Einige wenige Zeilen eines Corona-Realisierers haben mir besonders gut gefallen:

  • „Wenn ich dir 100 ‚Smarties‘ gebe, dir aber sage, dass drei davon vergiftet sind, wĂŒrdst du dann auf gut GlĂŒck trotzdem 97 davon essen? Nein? Gratuliere! Du hast soeben erkannt, wofĂŒr die Maßnahmen, die dich so Ă€rgern und die du so unnötig findest, da sind.“



Argumentum ad hominem

Lieblingswerkzeug von „Covidioten“,
Faschisten und anderen Ewiggestrigen

Im Gegensatz zu den oben erwĂ€hnten unbelehrbaren Zeitgenossen, die zusammen letzlich nur eine verschwindend kleine Subkultur in unserer Gesellschaft darstellen, verfĂŒgt der grĂ¶ĂŸte Teil unseres Volkes ĂŒber einen mehr oder weniger gut ausgeprĂ€gten gesunden Menschenverstand und ein einigermaßen ausgebildetes soziales Denken und Empfinden. Mit diesen ist das Gedankengut besagter Subkultur nur Ă€ußerst schwer nachvollziehbar; und warum das so ist, hat seinen Grund und lĂ€sst sich mit einem einzigen simplen Begriff beschreiben: „Argumentum ad hominem“.

Was das ist, dazu ist bei „Wikipedia“ Folgendes nachzulesen:

  • „Unter einem ‚Argumentum ad hominem‘ wird ein Scheinargument verstanden, in dem die Position oder These eines Streitgegners durch Angriff auf dessen persönliche UmstĂ€nde oder Eigenschaften angefochten wird. Dies geschieht meistens in der Absicht (...), die Position und ihren Vertreter bei einem Publikum oder in der öffentlichen Meinung in Misskredit zu bringen und eine echte Diskussion zu vermeiden. In der Rhetorik kann ein ‚Argumentum ad hominem‘ bewusst als polemische (...) Strategie eingesetzt werden.“

Wenn man also das GefĂŒhl hat, es kommt nur heiße Luft, sobald eine Person aus besagter Subkultur den Mund aufmacht, dann liegt man vollkommen richtig. Gleichwohl sollte man – zumal wenn man ĂŒber einzelne scheinargumentativ ausgestattete Personen stolpert – hinhören und dieser Person couragiert und mit echten Argumenten ganz entschieden Paroli bieten – auch wenn man das GefĂŒhl hat, dass der Kampf gegen starre Unbelehrbarkeit geradezu zum berĂŒhmten Kampf gegen WindmĂŒhlen gerĂ€t: Denn nur so lĂ€sst sich auf Dauer die Un-Kultur der mehr oder weniger bewussten Verdummung erfolgreich bekĂ€mpfen.


UNNÖTIGE DISKUSSION

„Diese ganze unnötige Diskussion, die regelmĂ€ĂŸig – und zwar entgegen allen wissenschaftlichen Erkenntnussen und allen realen Vorkommnissen – von Corona-Leugnern und Corona-Verharmlosern angezettelt wird, kommt mir zuweilen vor wie eine Diskussion um das Vorhandensein von Schwerkraft. Dabei kann jeder einigermaßen normale Mensch, der mit wachen Sinnen und wachem Verstand durch die Welt geht, stĂ€ndig feststelien, dass es die Schwerkraft tatsĂ€chlich gibt. Nur die Leugner und Verharmloser, die sich in einer schwerelosen Welt wĂ€hnen, sehen das partout anders.“
(Frank R. Bulla)




Putzhilfe gesucht?

Timo Beil ĂŒber MerkwĂŒrdigkeiten
bei der Suche nach einer Putzhilfe

(Foto: © Frank R. Bulla)

Wenn man eine Putzhilfe per Inserat sucht, kann man schon was erleben. Zu den MerkwĂŒrdigkeiten zĂ€hlt u. a. folgender aus der Erinnerung wiedergegebene Dialog am Telefon:

„Ich habe Ihr Inserat gelesen. Sie suchen eine Putzhilfe?“

„Ja.“

„Sind Sie im Haus oder ist das eine SchlĂŒsselstelle?“

„Ich bin wĂ€hrend des Putzens im Haus.“

„Dann ist das nichts fĂŒr mich. Ich mag es nicht, wenn jemand hinter meinem RĂŒcken herumlĂ€uft.“

Ja nee, is' klar! Ich bin ja auch nur der potenzielle Arbeitgeber.

Ganz selten passiert es, dass auch mal ein Mann anruft. In geschĂ€tzten 99 Prozent der FĂ€lle sind es allerdings Frauen, die sich fĂŒr eine Putzstelle interessieren. Das ĂŒbrige eine Prozent sind MĂ€nner, die sich tatsĂ€chlich selbst fĂŒr die Putzstelle interessieren – nicht selten gelernte GebĂ€udereiniger ohne Job oder MĂ€nner, die darauf lauern, einen wegen Verstoßes gegen das „Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG)“ dranzukriegen, weil man sie als mĂ€nnlichen Bewerber ablehnt und somit diskriminiert.

Zuweilen kommt es auch vor, dass der Mann fĂŒr seine Frau anruft, die (wie sich dann meist schnell herausstellt) der deutschen Sprache nicht mĂ€chtig ist. In solchen FĂ€llen frage ich mich schon mal (wĂ€hrend ich mich fast schon als Rassist fĂŒhle), ob ich ĂŒberhaupt mit jemandem zusammarbeiten möchte, der sprachlich nicht in der Lage ist, mit mir angemessen zu kommunizieren. Mit Verlaub: Aber als Arbeitgeber möchte ich mich schon mit einem Mitarbeiter ĂŒber die anstehenden Aufgaben austauschen können, ohne umstĂ€ndlich mit HĂ€nden und FĂŒĂŸen gestikulieren zu mĂŒssen. Denn letztlich geht man bei einem solchen ArbeitsverhĂ€ltnis (egal, ob im BĂŒro oder im Privathaushalt) auch ein VertrauensverhĂ€ltnis ein – und gerade in einem privaten Haushalt gibt man ein nicht unerhebliches StĂŒck PrivatsphĂ€re auf. Und zu einem guten VertrauensverhĂ€ltnis gehört auch eine gute Komminukation.

Selbst wenn im Zeitungs-Inserat darauf hingewiesen wird, dass die Putzstelle als Minijob angegeboten wird (d. h., mit der vorgeschriebenen Anmeldung bei der „Minijob-Zentrale“), ficht das manche Leute nicht an und sie fragen (man möchte fast sagen: vertrauensvoll, in Wahrheit aber ziemlich dreist) nach der Möglichkeit, den Job auch ‚unter der Hand‘ machen zu können. Denn bekanntlich darf man nicht unbegrenzt viele Minijobs haben (neben einem Hauptberuf nur einen und ansonsten nur so viele, dass insgesamt 450 Euro nicht ĂŒberschritten werden), was manchen Leuten offenbar finanziell nicht reicht und sie zur Schwarzarbeit ‚nötigt‘. Dabei nehmen sie offenbar durchaus in Kauf, dass am anderen Ende der Leitung kein wirklicher Putzstellen-Anbieter sitzt, sondern vielleicht sogar ein Schwarzarbeit-Fahnder vom deutschen Zoll. Und selbst wenn hier nicht mit Tricks staatlicherseits gearbeitet wird, könnte es doch immerhin sein, dass der angerufene Haushalt sehr rechtsbewusst ist, sich nur zum Schein auf ein VorstellungsgesprĂ€ch einlĂ€sst, um schließlich den Vorgang an hellhörige Behörden weiterzuleiten ...

Diese asozialen Schwarzarbeiter schneiden sich letztlich eh ins eigene Fleisch, denn bekanntlich passieren gerade im Haushalt die meisten UnfĂ€lle. Und an dieser Stelle könnte es kompliziert werden – und auch eng fĂŒr beide Teile, denn am Ende machen sich beide strafbar: sowohl der Arbeitgeber als auch der / die ‚schwarz‘ Arbeitende.



Unverpacktes Obst

Timo Beil ĂŒber unhygienische Selbstbedienung
im Supermarkt

(Foto: © Frank R. Bulla)

Sehen die Erdbeeren auf dem nebenstehenden Foto nicht lecker aus? Aber manchmal vergeht mir der Appetit und ich kaufe keine Erdbeeren, nÀmlich dann, wenn ich sehe, wie andere Kunden damit umgehen.

Man kann jedenfalls feststellen, dass es in spanischen SupermĂ€rkten deutlich zivilisierter zugeht als in den meisten deutschen: In Spanien habe ich bislang in nahezu allen SupermĂ€rkten beobachten können, dass es eigens fĂŒr das Anfassen von Brötchen (Selbstbedienungs-Theke) und Obst / GemĂŒse Einmalhandschuhe gibt – und vom Personal wird auch darauf geachtet, dass diese regelmĂ€ĂŸig benutzt werden.

Hierzulande dagegen grabscht jeder Kunde mit bloßen HĂ€nden in Kirsch-, Heidelbeer- und Erdbeerkörbchen herum und sortiert sich diese nach Belieben zurecht. Und auch fĂŒr die Mitarbeiter (selbst bei der Supermarktkette, die angeblich Lebensmittel liebt) gibt es da offenbar keine Vorschriften: Um Ordnung in das von der Kundschaft angerichtete Chaos bei Erdbeeren und Kirschen zu bringen, wird ebenfalls mit bloßen HĂ€nden agiert. Ganz schön ekelig angesichts von Temperaturen, bei denen viele Menschen SchweißhĂ€nde haben (zumal man auch nur ahnen kann, wo sie zuletzt ihre HĂ€nde hatten).

KĂŒrzlich habe ich im Supermarkt am Erdbeerstand eine Mitkundin zusammengefaltet, weil ich mir aus der NĂ€he eine ganze Weile mit angeschaut habe, wie sie matschige Erdbeeren in andere gefĂŒllte PappbehĂ€lter geworfen hat und sich an anderer Stelle brauchbare Erdbeeren herausgepickt hat. Die Frau war so erbost ĂŒber meine Kritik, dass sie sich noch minutenlang lautstark ĂŒber mich aufgeregt hat, wobei sie geradezu beteuerte, lediglich eine Erdbeere aussortiert zu haben.

Mindestens genauso eklig finde ich es, wenn sich Leute im Weintrauben-Probeessen ĂŒben und ordentlich abgefressene Trauben hinterlassen. Abgesehen davon, dass das bereits Diebstahl ist, ist es hochgradig asozial. Solche Leute haben ein einjĂ€hriges Hausverbot verdient. Leider ist das Personal in den meisten SupermĂ€rkten rar und viel zu sehr mit anderen Dingen beschĂ€ftigt.


VERSPIELT

„Komm, lass uns ‚Halt die Fresse!‘ spielen!
Du fĂ€ngst an!“
„😳“

*

„Pardon, ist der Platz neben Ihnen noch frei?“
„Ja.“
„Dann denken Sie mal darĂŒber nach, wieso das so ist!
Einen schönen Tag noch!“

 


Helmut Schmidt's Qualmerei

(Abb. N. N. / photoshopped: Frank R. Bulla)

Ich bin seit Bekanntgabe seines Todes im Jahre 2015 noch immer mit mir am hadern, was ich von Helmut Schmidt als Mensch insgesamt halten soll. Grund dafĂŒr ist vor allen Dingen seine absolut schlechte, um nicht zu sagen hochgradig peinliche Vorbildwirkung, wenn's ums Thema „Rauchen in der Öffentlichkeit“ geht, insbesondere wenn's ums Rauchen in TV-Sendungen geht. Das Rauchen in TV-Sendungen (Talk-Shows u. dgl.) ist bereits seit sehr vielen Jahren nicht nur verpönt, sondern gar untersagt, und manche Sender, die das Rauchen dennoch zugelassen haben, haben sich berechtigterweise Abmahnungen eingehandelt. Schmidt hat sich ĂŒber das Rauchverbot regelmĂ€ĂŸig hinweggesetzt – und das als ein Mann, der ausgesprochen klug war, als ein Mann, dessen Meinung in unserem Lande selbst noch gefragt war und Gewicht hatte, nachdem seine eigentliche politische Karriere schon lĂ€ngst vorĂŒber war. Ich habe fĂŒr dieses sein Verhalten nie das geringste VerstĂ€ndnis aufbringen können, habe sein Verhalten zuweilen gar als geradezu asozial empfunden – eben weil seine Stimme so viel Gewicht hatte und er auch darum wusste und dies schamlos ausnutzte, um ungehindert und ungeniert seiner Sucht frönen zu können.

Das Schlimme ist auch, dass sich durch das schlechte Vorbild des ĂŒberall rauchenden Helmut Schmidt gerade militante Raucher ermuntert gefĂŒhlt haben (und vermutlich noch immer ermuntert fĂŒhlen), ihr höchst ungesundes BedĂŒrfnis ebenfalls immer und ĂŒberall durchsetzen zu wollen. Und was die gesundheitsschĂ€dliche Wirkung des Rauchens angeht, fĂŒhlten sich Raucher durch Helmut Schmidt ebenfalls ermuntert, sahen sie doch, dass man selbst als starker Kettenraucher locker ĂŒber 90 Jahre alt werden kann. In ihrer kleinen, sehr beschrĂ€nkten Welt lebend, blenden sie eben gerne mal aus, dass Helmut Schmidt hinsichtlich seiner Konstitution eine Ausnahmeerscheinung war, was aber auch nur bedingt stimmt, denn gegen Ende seines Lebens wurde er wegen eines sogenannten Raucherbeins infolge eines arteriellen Verschlusses behandelt, was fĂŒr einen starken Raucher ganz und gar nicht untypisch ist.

Gleichwohl hat Schmidt diese Republik durch sein Wissen, seine Weisheit, seine Ideologie nicht unerheblich mitgeprĂ€gt, wofĂŒr ihm Respekt gezollt werden muss. Und deswegen erwĂ€hne ich ihn hier trotz seines absolut unterirdischen Sozialverhaltens.

Möge er in Frieden ruhen.


NACHGEFRAGT

„Stört es Sie, wenn ich rauche?“
„Nein, von mir aus können Sie lichterloh in Flammen stehen.“

*

„Rauchst du nach dem Sex?“
„Keine Ahnung – ich habe noch nie nachgesehen.“



Sozialverhalten zu Corona-Zeiten

Der „Postillon“ bringt es auf den Punkt

Der „Postillon“ hat es mal wieder auf den Punkt gebracht und ein PhĂ€nomen auf die Schippe genommen, das sich im Rahmen der „COVID-19“-Pandemie offenbar weltweit gezeigt hat: Von asozialem, selbstsĂŒchtigem, rĂŒcksichtslosem Verhalten geprĂ€gt, haben manche Konsumenten Berge von Klopapier aufgekauft und nur noch leere Regale hinterlassen, auf dass viele Kunden zusehen konnten, wie sie sich bis auf Weiteres den Hintern abwischen ...

Hier der Anfang des Beitrags:

„Corona-QuarantĂ€ne fĂŒr Gourmets –
Die zehn besten Rezepte fĂŒr Nudeln mit Klopapier“

„Überall in Deutschland sieht man sie inzwischen: leere Regale in SupermĂ€rkten. Besonders gern horten HamsterkĂ€ufer Nudeln, Klopapier und Desinfektionsmittel. Doch was lĂ€sst sich damit anfangen, wenn es hart auf hart kommt und man wirklich unter QuarantĂ€ne steht? Der Postillon hat Deutschlands Sterne-Köche befragt und prĂ€sentiert Ihnen die zehn besten Rezepte fĂŒr Nudeln mit Klopapier ..."

Weiter unter www.der-postillon.com ...


SOZIALVERHALTEN ZU CORONA-ZEITEN

„Die Menschen sind einfach mĂŒde der Pandemie geworden.
Die verhalten sich so ein bisschen wie kleine Kinder,
die unmittelbar nach der Abfahrt in den Urlaub fragen,
wann sie endlich da sind.“
(Frank Roselieb)

*

„Corona-Leugner, Maskenverweigerer und Verschwörungs-
Theoretiker verhalten sich wie Kinder in einer schwierigen
Altersphase, die zu wenig Aufmerksamkeit bekommen.“
(Frank R. Bulla)

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„Der Umstand,
dass Abstand als Frage des Anstands zu Aufstand fĂŒhrt,
ist mit einem Zustand von fehlendem Verstand zu erklÀren,
was gleichzusetzen ist mit geistigem Stillstand.
In diesem Notstand helfen weder Kopfstand noch Handstand,
auch wenn der Vorstand das gutheißt.
Gleichwohl könnte ein wenig Beistand hilfreich sein.“
(N. N. / Frank R. Bulla)

*

„Corona-Leugner, Maskenverweigerer und Verschwörungs-
Theoretiker kommen mir zuweilen vor wie ein einzelner
Geisterfahrer auf der Autobahn, der sich in der absolut korrekten Fahrtrichtung wĂ€hnt und den gesamten Gegenverkehr fĂŒr Geisterfahrer hĂ€lt.“
(Frank R. Bulla)




Das Problem mit den alten Leuten
heutzutage ...

Beispiel: Supermarkt-Kasse

„Facebook“-Freundin Claudia meinte, am heutigen 16. Juli auf der Plattform posten zu mĂŒssen, dass man an diesem Tag doch mal freundlich zu einander sein sollte und sich nicht gegenseitig als „Idioten“ oder dergleichen titulieren sollte ... Sie hat insofern damit recht, dass man eigentlich tĂ€glich freundlich und respektvoll mit Mitmenschn umgehen sollte. Es wird nur immer schwieriger, so ein Verhalten lange durchzuhalten, weil die Zahl derer, die es durchaus verdient haben, als „Idioten“ bezeichnet zu werden, von Tag zu Tag zu wachsen scheint. Das ist sicherlich auch kein Wunder allein angesichts von Politikern, die staatstragende Rollen spielen und von daher ein vorbildliches Verhalten an den Tag legen sollten, sich aber (wie beispielsweise im Falle von Donald Trump) auffĂŒhren wie VierjĂ€hrige. Wie auch immer ...

„Wieso denn ausgerechnet heute?“ fragte ich Claudia als Reaktion auf ihr Posting – ausgerechnet am „Internationalen Tag der frittierten MaisplĂ€tzchen“ und dem „Internationalen Tag des frischen Spinats“! Und nicht zu vergessen: „Welt-Schlangen-Tag“ ist heute auch noch!

Ich hatte heute immerhin schon einen „alten Sack“ (also: einen noch „Àlteren Sack“ als ich es bin) als „alten renitenten Mann“ tituliert, der sehr weit vorn in der recht langen Schlange an der rechten Supermarkt-Kasse stand. Als ich gerade mit meinem Einkaufswagen um die Regal-Ecke bog und Richtung Kassen fuhr, hieß es an der (bisher nicht besetzten) linken Kasse, dass diese jetzt geöffnet wĂ€re, weswegen ich direkt darauf zusteuerte. Da kam der „alte Sack“, meiner angesichtig, regelrecht angeschossen, scherte vor mir an der neuen Kasse ein und brĂŒllte mich an, was mir einfiele, mich da einfach vorzudrĂ€ngeln ... Er quakte mich die ganze Zeit an, wĂ€hrend er alles aufs Band legte. Ich gab dann zum Abschluss meines Parts des Dialogs zu bedenken, dass er noch einen Herzinfarkt bekĂ€me, wenn er sich weiter so aufregen wĂŒrde. Ab da war Ruhe!

Schwer zu sagen, was mit den Alten heutzutage los ist! FrĂŒher, als ich noch Kind war, galten alte Leute als Respektspersonen, zu denen man ob ihrer Tugendhaftigkeit, Erfahrung und Weisheit emporschaute. Man betrachtete sie mit einem hohen Maß an WertschĂ€tzung. Das Bild hat sich inzwischen sehr stark gewandelt. Zuweilen habe ich den Eindruck, dass sich die Flegeljahre der Teenager in puncto Renitenz, Trotz, Widerborstigkeit locker hinter der MentalitĂ€t der Alten verstecken können. Das wird schon allein im Straßenverkehr erkennbar, wo viele Senioren – am ĂŒbelsten scheint mir diesbezĂŒglich die Generation „60 plus“ zu sein – in ihrer eigenen kleinen Welt leben und sich ihre eigenen Regeln zusammenschustern: verbotenerweise auf dem Fußweg fahren (egal, wie schmal der auch ist), dabei FußgĂ€nger geradezu zum Platzmachen nötigen, das Rechtsfahrgebot missachten, rote Ampeln ignorien etc. ...

Genau so war es mit dem „alten Sack“ an der Supermarkt-Kasse! Man muss natĂŒrlich sehen, dass die Deutschen in puncto „Schlangestehen“ im Grunde genommen niveaulos sind – im Gegensatz zu den Menschen aus „Brexitannien“, die zwar in puncto „EU-Austritt“ gegenĂŒber der „EuropĂ€ischen Union“ eher asozial daherkommen, aber das Schlangestehen gehört zu jenen Disziplinen, wo ihnen so leicht niemand etwas vormachen kann. Da wĂŒrde es so eine Situation, wie ich sie an der Kasse mit alten Leuten immer mal wieder erlebe, wohl kaum geben.

Nebenbei bemerkt: In besagtem Supermarkt ist es normalerweise  so, dass sich im Falle, dass sich angesichts einer sehr langen Schlange eine weitere Kasse geöffnet wird, keiner mit den anderen Kunden abstimmt. Man marschiert dann mit dem Einkaufswagen los, zumal wenn man sich im hinteren Teil der Schlange befindet, wĂ€hrend die weiter vorn ungerĂŒhrt stehenbleiben, da sie ja eh gleich an der Reihe sind, und man ordnet sich an der neuen Kasse ein, ohne andere zu behindern – eher ist man rĂŒcksichtsvoll, bevor es womöglich zum Konflikt kommt.

„Facebook“-Freundin Claudia jedenfalls reagierte auf meinen Kommentar mit der Wiedergabe eines ganz Ă€hnlichen Vorfalls, den sie mit einem pöbelnden „alten Zausel“ an der Supermarkt-Kasse erlebt hatte.

Was ist bloß heutzutage mit den alten Leuten los? Entweder geht's manchen von denen viel zu gut oder aber sie pöbeln nur aus Frust, weil die Renten doch nicht so sicher sind, wie Norbert BlĂŒm das vor Jahrzehnten einst orakelt hat.

Interessanter Link


DIALOGE

„Mein Sohn wird gemobbt.“
„Meiner wĂ€scht sich selbst.“

*

(Zettel an der TĂŒr)
„Wir machen heute eine Party – es könnte etwas lauter werden.“
(ErgÀnzung wenig spÀter)
„Ich zĂŒnde gegen 23:00 Uhr das Haus an –
es könnte etwas heißer werden.“



Mind Push-up

Aus der Krise lernen, in der Krise lernen ...

WĂ€re doch toll, wenn die vom Zeitgeist, ja, vom Kapitalismus versauten Menschen die Corona-Krise nutzen und sich mal mehr auf ihre inneren Werte konzentrieren wĂŒrden.

Devise: „Was du nicht willst, dass man dir tu', das fĂŒg auch keinem andern zu“ oder der Umkehrschluss: „Was du willst, dass man dir tu', das fĂŒg auch jedem andern zu“.

Was ich im Umgang mit Mitmenschen zusehends vermisse, ist gutes Sozialverhalten, Disziplin, EinfĂŒhlungsvermögen, Empathie, Respekt, RĂŒcksicht, VerantwortungsgefĂŒhl, Courage ...

Das Autofahren ist dem Menschen hierzulande sehr wichtig. Aus Verkehrssituationen lĂ€sst sich eine Menge fĂŒr das soziale Leben ableiten:

Man kann rĂŒcksichtslos fahren, rasen, drĂ€ngeln, Lichthupe machen, rechts ĂŒberholen, andere ausbremsen, ParkplĂ€tze vor der Nase wegschnappen, ParkplĂ€tze einschrĂ€nken durch rĂŒcksichtsloses Parken, ohne Recht Behinderten-ParkplĂ€tze nutzen, Parken im totalen Halteverbot, auf SperrflĂ€chen oder auf Fußwegen, Radwegen oder Fahrradschutzstreifen ...

RĂŒcksichtsvolles Miteinander hilft dagegen ganz massiv, UnfĂ€lle zu vermeiden, wenn niemand versucht, sich durch völlig unangepasstes, gedankenloses, egoistisches Verhalten hervorzutun. Wohlverhalten und richtige Signale schaffen eine gut einschĂ€tzbare Situation und eine positive AtmosphĂ€re. Es macht nicht viel MĂŒhe, aber die meisten Menschen mĂŒssen es ein wenig trainieren, bis es in Fleisch und Blut ĂŒbergeht.

Man muss sich immer wieder vor Augen fĂŒhren, dass eine Gesellschaft nur funktioniert, weil es Regeln gibt. Je besser diese Regeln eingehalten werden und je mehr man sich auf einander einstellt, umso reibungsloser funktioniert das Leben – nicht nur, aber besonders in Krisenzeiten!



Unglaublich! Unglaublich asozial!

HamsterkĂ€ufer gefĂ€hrdeten die Arbeit der „Tafeln“

(Foto: © Frank R. Bulla)

Erinnern Sie sich noch daran, als vor allem in den Monaten MĂ€rz bis Mai 2020 die corona-bedingten HamsterkĂ€ufe starteten und die BestĂ€nde an Klopapier, Atemschutzmasken, Nudeln, Backpulver und Backhefe – selbst etwas teurere Produkte in Bio-QualitĂ€t – dermaßen dezimierten, dass ein Großteil der Bevölkerung nur noch vor restlos leergerĂ€umten Regalen stand?

Den wirklich Asozialen in unserer Gesellschaft sei Dank, mussten selbst die bedĂŒrftigen Nutzer der bundesweit aktiven „Tafeln“ in die Röhre schauen: Je weniger in den Supermarkt-Regalen auf Grund der HamsterkĂ€ufe ĂŒbrigblieb, umso weniger konnte den „Tafeln“ zur VerfĂŒgung gestellt werden, sodass die eine oder andere Einrichtung sogar gezwungen war, zu schließen. Am Beispiel von Hessen berichtete die „ARD“ in einem Beitrag ĂŒber dieses Problem.



„Corona's Zeugen“

KĂŒrzlich fragte mal „Facebook“-Freund Keith in die Runde:

„Der Unterschied zwischen Corona-Leugnern und ‚Jehova's Zeugen‘: Gibt's einen oder doch keinen?“

Ich denke, es gibt einen wesentlichen Unterschied: „Jehova's Zeugen“ sind deutlich zurĂŒckhaltender. Was aber kĂ€me wohl dabei heraus, wenn man beide Gattungen miteinander kreuzen wĂŒrde, außer dass sie sich dann „Corona's Zeugen“ nennen wĂŒrden? Womöglich gĂ€be es dann religiös Verblendete, die in der FußgĂ€ngerzone herumstehen, in der einen Hand den „Wachtturm“ halten und in der anderen mit der Mund-Nase-Bedeckung wedeln, die sie eigentlich gerade tragen sollten, wĂ€hrend sie lautstark skandieren: „Corona ist tot – es lebe Jehova!“

Bleibt zu hoffen, dass „Jehova's Zeugen“ nicht noch mehr Jehovas zeugen!



Handeln statt reden

„GefĂ€llt mir“ als Alibi?

(Grafiken: N. N.)

Vielleicht erinnern Sie sich noch an die Zeiten, da Auto-Aufkleber und Ansteck-Buttons en vogue waren: beispielsweise in den 70er Jahren, als die Ansteckplaketten dazu dienten, deutlich zu machen, wofĂŒr oder wogegen man war (z. B.: „Atomkraft? Nein danke!“, „I love New York“). Diese Kultur ist im Laufe der Zeit immer weiter verblasst und findet seit Jahren ihre Renaissance im Aufkeimen von Einrichtungen innerhalb sozialer Netzwerke wie „Facebook“ – in Form von Gruppen, die unter einem Motto stehen („Gegen KinderschĂ€nder!“ oder adĂ€quaten Postings und Blogs).

Dass man sich als einer Gruppe zugehörig outet, fördert sicherlich das ZusammengehörigkeitsgefĂŒhl – zumindest virtuell im Internet. Ist es doch um einiges leichter, sich am PC-Monitor innerhalb eines sozialen Netzwerks einer Gruppe zugehörig zu erklĂ€ren: bedarf es doch in der Regel nur eines simplen Mouse-Klicks, um mit dabei zu sein. Und irgendwie (selbst dann, wenn man mit seinem Realnamen in Erscheinung tritt) fĂŒhlt man sich dennoch ein wenig anonym und nahezu unantastbar; geradezu so wie ein Autofahrer, der sich – geschĂŒtzt durch das MetallgehĂ€use seines GefĂ€hrts – zu Taten hinreißen lĂ€sst, die er bei einer direkten Konfrontation mit anderen Menschen – also regelrecht Aug' in Aug' – so ohne weiteres nicht unternehmen wĂŒrde.

Ist es doch auch so einfach, virtuell beispielsweise „FĂŒr Mehr Zivilcourage!“ einzutreten. Aber was ist, wenn's wirklich darauf ankommt!?

Nehmen wir als gutes Beispiel den Tod von Dominik Brunner (1959–2009), der im September 2009 am helllichten Tage in einer MĂŒnchener S-Bahn von zwei Jugendlichen (17 und 18 Jahre alt) angegriffen und letztlich tödlich verletzt worden ist, nachdem er sich schĂŒtzend vor ein paar Kinder gestellt hatte. Da hat einer beherzt eingegriffen und dafĂŒr einen hohen Preis gezahlt, wĂ€hrend andere nur gafften oder wegschauten – anstatt ihn in seinem Tun zu unterstĂŒtzen.

Man muss sich ja nicht so weit aus dem Fenster lehnen, wie es seinerzeit mal herausragende Persönlichkeiten wie Mahatma Gandhi (1869–1948) oder Martin Luther King (1928–1968) getan haben, die ihren Einsatz letztlich ebenfalls mit dem Leben bezahlten – bis zu ihrem Tode aber hatten die beiden eine Menge fĂŒr unterdrĂŒckte Mitmenschen erreicht. Mit sehr viel Menschenliebe und vor allem Courage und Durchhaltevermögen!

Aber wir machen es uns heutzutage ziemlich leicht: Wir gehen in einem sozialen Netzwerk auf die Gruppe „FĂŒr mehr Zivilcourage!“, klicken auf „Mitglied werden“ oder „GefĂ€llt mir“. Und schon können wir aufatmen, weil wir uns wĂ€hnen, etwas fĂŒr eine gute Sache getan zu haben – und fĂŒhlen uns gleichsam entbunden von der Verantwortung, die auf uns wartet, wenn wir leibhaftig mal in einer Situation stecken, wo unser leibhaftiges couragiertes Eingreifen wirklich gefragt ist ...

Vor ein paar Jahren setzte ĂŒbrigens die bundesdeutsche Polizei ein Zeichen und startete eine Initiative fĂŒr mehr Zivilcourage mit einem kleinen zweiseitigen Flyer (siehe Abb. unten!) und der dazugehörigen Website www.aktion-tu-was.de. Ist davon inzwischen was in den Köpfen der Menschen hĂ€ngengeblieben? Man hat nicht wirklich den Eindruck.




Mit Humor
gegen asoziale
MĂŒllverursacher

(Foto: N. N.)

Die rund 14.000 Einwohner zĂ€hlende Gemeinde NackargemĂŒnd im SĂŒden der Republik hat im Jahr 2020 mit einer originellen Plakat-Aktion (siehe Abb.!) versucht, gegen Verursacher von wildem MĂŒll anzugehen, der – wie ĂŒberall hierzulande – immer mehr zugenommen hat. Sicherlich bleibt abzuwarten, inwieweit die in der Gemeinde aufgehĂ€ngten Plakate Wirkung zeigen. In jedem Falle hat die kleine Stadt Humor bewiesen und die Sache ordentlich auf den Punkt gebracht.