bulla-blog
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Es menschelt:
Umgangsformen

Übersicht

  • Einfach links liegenlassen
    Zu viel Aufmerksamkeit fĂŒr gewisse Zeitgenossen
  • Kniekehle statt Armbeuge?
    Abhusten und Niesen zu Corona-Zeiten
  • Stand der Dinge
    Zitat
  • „Wuhan-Kick“
    Timo Beil ĂŒber BegrĂŒĂŸungsrituale wĂ€hrend der Corona-Pandemie
  • Die Empathie der BaBemba
    Ein außergewöhnliches Volk in der sĂŒdlichen HĂ€lfte von Afrika
  • Doktortitel
    Muss man eigentlich „Herr Doktor“ sagen?
  • Doktortitel
    Zitat
  • Die nĂ€chsten „Zehn Gebote“
  • Die „Zehn Gebote“ der Indianer
  • Empathie
    „Jeder Mensch kann fĂŒhlen, wie sich ein anderer Mensch fĂŒhlt ...“?
  • Dialoge
  • „Moin!“
    Cartoon
  • „Moin!“
    Ausufernde Party in Norddeutschland
  • Viele Dinge, die die Deutschen nie kapieren werden
  • Verschwörungs-theoretisch betrachtet
    Vom Mund-Nasen-Schutz zur Burka
  • Burka
    Ein verhĂŒlltes Gesicht – ein absolutes No-Go
  • Wenn man nicht sicher ist, ob man jemanden duzen kann ...
  • Wie wĂŒrden Sie entscheiden?
    AlltÀgliche Situation im Supermarkt
  • Neues aus Schlaubergen
    Aha! Wenn man sich beeilt, sind also Umarmungen unproblematisch ...!? /
    Apropos: Aerosole ...

Einfach links liegenlassen

Zu viel Aufmerksamkeit fĂŒr gewisse Zeitgenossen

„Wir sollten den Feinden der Mainstream-Wissenschaft nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken. Sie verdienen sie gar nicht.“ Das sagte kĂŒrzlich mal Journalist und TV-Moderator Dirk Steffens. Diese Form von Reaktion sollte eh fĂŒr alle Subkulturen gelten, die ‚covidiotisch‘, ‚querdenkend‘, maskenfeindlich, verschwörungstheoretisch oder rassistisch / neo-nazistisch rĂŒberkommen. Gerade was Letzteres angeht, wundere ich mich regelmĂ€ĂŸig, dass man in Nachrichtensendungen die Ewiggestrigen ĂŒberhaupt noch zu ihrer unterirdischen, aber hinlĂ€nglich bekannten Gesinnung befragt und zu Wort kommen lĂ€sst. Selbst im Bundestag, wenn ein „AfD“-Vertreter spricht, sollte man sich wirklich wichtigen Dingen widmen, wie beispielsweise dem SMS-Austausch mit den Liebsten, Surfen im Internet oder besser noch: Musikhören via Kopfhörer.



Kniekehle statt Armbeuge?

Abhusten und Niesen zu Corona-Zeiten

Nie zuvor hatte ich vor der Corona-Pandemie etwas gehört von einer Hygiene-Maßnahme namens „in die Armbeuge husten / niesen“. Inzwischen ist dieser Begriff in aller Munde. Gleichwohl denke ich, dass das eine Maßnahme ist, die im Grunde genommen noch nicht hygienisch genug ist, weil sie sich normalerweise noch in einer Höhe abspielt, wo sich auch die Köpfe anderer befinden.

Als wesentlich effektiver könnte sich das Husten / Niesen in die Kniekehle erweisen, weil man sich so nicht auf einem Niveau mit den Atem-Öffnungen der Mitmenschen befindet.

Es wĂŒrde aber auch nicht allzu viel bringen, wenn jetzt jeder in die Kniekehle husten / niesen wĂŒrde. Insofern sollte man sich darauf verstĂ€ndigen, dass das nur jeder Zweite tut, wĂ€hrend der Erste wie gewohnt die Armbeuge nutzt. Es sei denn, der Mindest-Abstand betrĂ€gt drei oder vier Meter, also das Doppelte des seit Monaten Üblichen – in diesem Falle können benachbarte Personen dieselbe Maßnahme anwenden.

Abgesehen von dem hygienischen Aspekt, hĂ€lt das Husten / Niesen in die Kniekehle den Körper beweglich, zumal wenn man das explosionsartige Ausatmen auf einem Bein ausfĂŒhrt, wĂ€hrend man das andere Bein anhebt und sich diesem mit dem Kopf nĂ€hert. Das wĂŒrde dem Mangel an Bewegung, unter dem wĂ€hrend der Corona-Pandemie viele Menschen leiden, in jedem Falle sehr entgegenwirken.

Erstaunlich, dass Christian Drosten, dem inzwischen berĂŒhmten Virologen der Berliner „CharitĂ©â€œ, diese Optimierung der Hygiene-Maßnahmen noch nicht auf- bzw. eingefallen ist! đŸ€”


STAND DER DINGE

„Der Umstand,
dass Abstand als Frage des Anstands zu Aufstand fĂŒhrt,
ist mit einem Zustand von fehlendem Verstand zu erklÀren,
was gleichzusetzen ist mit geistigem Stillstand.“
(N. N. / Frank R. Bulla)



„Wuhan-Kick“

Timo Beil ĂŒber BegrĂŒĂŸungsrituale
wÀhrend der Corona-Pandemie

(Grafik: N. N.)

Durch Zufall bin ich erst weit nach dem deutschen Höhepunkt der ersten Corona-Welle ĂŒber den Begriff „Wuhan-Kick“ gestolpert, der sich bislang meiner Kenntnis entzogen hat, wenngleich ich die zugehörige Geste schon oft gesehen habe. Ausgerechnet an der EingangstĂŒr zu einem etwas verstaubten dörflichen Frisör-Salon prangte ein moderner Flyer, der auf die corona-adĂ€quaten BegrĂŒĂŸungsrituale aufmerksam machte.

Neben der sogar von der Kanzlerin praktizierten indischen BegrĂŒĂŸungsgeste („Namaste“: vorgebeugter Kopf mit wie zum Gebet gefalteten HĂ€nden) stehen auch der „Wuhan-Kick“ (auch „Wuhan-Shake“ genannt, wobei man sich mit den Fußspitzen ankickt) auf dem Programm, das Aneinanderstoßen der Ellenbogen als auch das Zuwinken. Bei vertrauteren Beziehungen scheint selbst die zugeworfene Kusshand wieder in Mode zu kommen.

Zwischendurch bemerkt: VertrĂ€gt sich das ĂŒberhaupt, dass man einerseits in die Armbeuge husten oder niesen soll, andererseits aber beispielsweise die BegrĂŒĂŸung mittels Aneinanderstoßen der Ellbogen praktiziert? WĂ€re es in diesem Falle nicht ratsam, nach diesem speziellen BegrĂŒĂŸungsritual erst mal 30 Sekunden lang (oder alternativ zweimaligem Absingen von „Happy Birthday“) grĂŒndlich die Ellbogen mit warmem Wasser und viel Seife zu waschen?

In Corona-Zeiten jedenfalls herrschen geradezu paradiesische Bedingungen fĂŒr all jene, die eh noch nie viel von „KĂŒsschen links, KĂŒsschen rechts“ und vor allem vom HĂ€ndeschĂŒtteln gehalten haben (und nicht nur, weil es selbst zu Nicht-Corona-Zeiten ein nicht unerhebliches allgemeines Ansteckungsrisiko birgt), aber aus Höflichkeit sich immer wieder dazu haben hinreißen lassen. Schließlich wurde einem dieses bislang wohl beliebteste aller BegrĂŒĂŸungsrituale von Kindesschuhen an eingeimpft, inklusive der Notwendigkeit, dafĂŒr das ‚schöne‘ HĂ€ndchen (also die rechte Hand) zu benutzen. „COVID-19“ könnte helfen, an dieser Stelle mal ĂŒber Sinn und Unsinn des ungehemmten HĂ€ndeschĂŒttelns nachzudenken, scheint es doch vielfach eh völlig gekĂŒnstelt und unangebracht, zum Beispiel, wenn sich Donald Trump und Angela Merkel die Flossen reichen, wo man ganz stark davon ausgehen kann, dass da mangels Sympathie mehr Schein als Sein im Spiel ist und alles nur Show fĂŒr die Fotografen ist.

Sollte man auch in Zukunft weitestgehend auf das HĂ€ndeschĂŒtteln verzichten, was ich persönlich sehr begrĂŒĂŸen wĂŒrde, und stattdessen den „Wuhan-Kick“ favorisieren, mĂŒsste sich vermutlich auch in der Kinder-Erziehung dahingehend was Ă€ndern, als man der KompatibiliĂ€t halber als Eltern auf die Benutzung des ‚schönen‘ FĂŒĂŸchens (also des rechten Fußes) besteht – alles andere könnte zu Unsicherheiten fĂŒhren und manchen ein wenig aus dem Gleichgewicht bringen.

Seinen Namen hat der „Wuhan-Kick“ ĂŒbrigens von jenem Ort in China, an dem sich bereits Ende 2019 zahlreiche Menschen mit dem Virus „SARS-CoV-2“ infizierten und schließlich daran erkrankten und zunĂ€chst eine Epidemie in Gang setzten.



Die Empathie der BaBemba

Ein außergewöhnliches Volk
in der sĂŒdlichen HĂ€lfte von Afrika

(Grafik: N. N.)

In SĂŒdafrika gibt es den Stamm der BaBemba. Wenn hier ein Mitglied einem anderen Unrecht tut oder sich unverantwortlich verhĂ€lt, wird er in die Dorfmitte gebracht, wo sich alle anderen Stammesmitglieder im Kreis um ihn versammeln. Dann erinnern sich alle Menschen um ihn herum an all das Positive, das sie bisher mit ihm erlebt haben. Sie erinnern ihn an seine guten Seiten und erzĂ€hlen, was sie an ihm schĂ€tzen.

Dieser Stamm glaubt, dass jeder Mensch gut ist, bloß manchmal Fehler macht, was aber eigentlich ein Ruf nach Hilfe ist. Sie kommen zusammen, um ihn mit seiner guten Natur wieder zu verbinden.

... und wenn man die Geschichte jetzt noch ein wenig weiterdenkt, landet man unweigerlich bei jenen hohlköpfigen Rassisten, die unsere Welt – und zwar die ganze Welt – in zunehmendem Maße heimsuchen.

Sambia, wo die BaBemba heimisch sind, ist zwar nicht gerade das, was man als „Wiege der Menschheit“ bezeichnen könnte, aber es ist nicht allzu weit davon entfernt. Und dort, wo tatsĂ€chlich die „Wiege der Menschheit“ stand (nĂ€mlich in SĂŒdafrika), lebten die Vorfahren von uns allen – auch die Vorfahren jener hohlköpfigen Rassisten, die ohne die afrikanischen Vorfahren ĂŒberhaupt nicht existieren wĂŒrden, nicht wahr!?

Mehr ĂŒber die „Wiege der Menschheit“ bei „Wikipedia“!

Die obige Abbildung zeigt ĂŒbrigens das Wappen von Sambia.



Doktortitel

Muss man eigentlich „Herr Doktor“ sagen?

(Foto: © Frank R. Bulla)

Ich bin per se kein unhöflicher Mensch, sehe aber keine Veranlassung, Personen, die bekanntermaßen einen Doktortitel tragen, diese auch mit „Doktor Sowieso“ anzusprechen. Das trifft erst recht zu, wenn diese Leute nicht mal Ärzte sind: Denn bei Ärzten rutscht einem schon mal – aus purer gesellschaftlicher Gewohnheit – ein „Herr / Frau Doktor“ raus.

Ganz komisch werde ich dann, wenn mich dann so ein Nicht-Arzt auch noch dazu bewegen will, ihn mit „Doktor“ anzusprechen. In diesem Falle halte ich es keinesfalls fĂŒr respektlos, den akademischen Titel einfach wegzulassen. Wo leben wir denn!? Womöglich noch in der ersten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts, wo man sogar noch „Herr Medizinalrat“, „Herr Oberstudienrat“ oder dergleichen sagte? Oder gar in der Weimarer Republik!?

Selbst bei Ärzten halte ich mich schon lĂ€nger sehr zurĂŒck, wenn es um die förmliche Anrede geht: Da muss mich ein Arzt mit seinem Tun, insbesondere seiner Einstellung davon ĂŒberzeugen, dass er es wert ist, so tituliert zu werden. Und die Einstellung eines guten Arztes misst sich m. E. nach wie vor auch an dem, was der Hippokratischen Eid beinhaltet.

Es gibt eben Entscheidenderes als den Titel: Ein Doktortitel sagt keineswegs etwas ĂŒber die wahren FĂ€higkeiten eines guten Arztes aus. Und fĂŒr mich gehört zu einem guten Arzt neben seiner erwĂ€hnten Einstellung, dass er sein Handwerk versteht und sich darin regelmĂ€ĂŸig fortbildet und auf den neuesten Stand bringt. Dazu gehört ebenfalls, dass er nicht unnötig eine Operation favorisiert, wo noch gar nicht alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, die fĂŒr den Patienten deutlich unbedenklicher sein könnten. So gesehen haben heutzutage sehr, sehr viele Ärzte - ganz vorneweg gewisse Chirurgen, die sich an Gelenken und Wirbeln vergehen – keine wirkliche Berechtigung, mit „Doktor“ angesprochen zu werden, selbst wenn sie auf ihrem Spezialgebiet mĂ€chtig am herumdoktern und am gewinnmaximieren sind.

Erfreulicherweise wird man bei der vorenthaltenen Titulierung vom Gesetz gedeckt, denn in der Anrede den Doktortitel nicht zu nennen, mag zwar gewissen Gepflogenheiten widersprechen, kann vom TiteltrĂ€ger aber weder verlangt noch eingeklagt werden, denn ein akademischer Grad darf zwar offiziell getragen werden, ist aber nicht Teil eines bĂŒrgerlichen Personennamens und von daher auch nicht geschĂŒtzt („BGB“, Paragraph 12).

(Grafik: © Frank R. Bulla)


DOKTORTITEL

„Ein Doktortitel ist genauso wenig ein Garant fĂŒr seriöses und verantwortungsvolles Tun wie Schlips und Kragen – aber viele Menschen lassen sich nach wie vor von beidem beeindrucken, ja, geradezu blenden, was ihnen nicht selten zum Nachteil gereicht.“
(Frank R. Bulla)



Die nÀchsten
„Zehn Gebote“

(Text: N. N. / Grafik: © Frank R. Bulla)

  1. Du sollst zuversichtlich sein, denn in deiner Hoffnung liegt das GlĂŒck
  2. Du sollst auf den Menschen zugehen, denn mit Angst und Misstrauen erreichst du nichts
  3. Du sollst dich nicht gehen lassen, denn GleichgĂŒltigkeit zerstört
  4. Du sollst vom Menschen nicht alles erwarten, denn keiner ist vollkommen
  5. Du sollst die Meinung anderer achten, denn fĂŒr diese denkst du auch anders
  6. Du sollst Kinder fĂŒr voll nehmen, denn es sind Menschen – nur eben klein
  7. Du sollst alte Menschen fĂŒr voll nehmen, denn es sind Menschen – nur eben alt
  8. Du sollst beim Sex die Liebe nicht vergessen
  9. Du sollst keine Drogen nehmen, denn du Ànderst nichts
  10. Du sollst dir nicht alles gefallen lassen, denn du hast ein Recht darauf, respektiert zu werden



Die „Zehn Gebote“
der Indianer

(Text: N. N. / Grafik: © Frank R. Bulla)

  1. Behandle die Erde und alles, was auf ihr lebt, mit Respekt.
  2. Bleibe stets in enger Verbindung mit dem Großen Geist.
  3. Zeige großen Respekt vor deinen NĂ€chsten.
  4. Arbeite gemeinsam zum Wohle der gesamten Menschheit.
  5. Hilf und sei gĂŒtig, wo immer dies gebraucht wird.
  6. Tue das, von dem du weißt, das es richtig ist.
  7. KĂŒmmere dich darum, dass Körper und Geist sich wohlfĂŒhlen.
  8. Verwende einen Teil deiner Anstrengung fĂŒr das höhere Gute.
  9. Sei ehrlich und wahrheitsliebend zu jeder Zeit.
  10. Übernimm die volle Verantwortung fĂŒr alle deine Taten.

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Empathie

„Jeder Mensch kann fĂŒhlen,
wie sich ein anderer Mensch fĂŒhlt ...“?

„Jeder Mensch kann fĂŒhlen, wie sich ein anderer Mensch fĂŒhlt“ – ein Satz, der mal irgendwo zu lesen war. Rein theoretisch mĂŒsste das wohl so sein. Aber ich denke, es ist wohl eher eine schöne Illusion, scheint es vielen Menschen doch allein schon an den nötigen Spiegelneuronen zu fehlen, die helfen, fĂŒr Unbeteiligte erlebbar zu machen, wie sich jemand fĂŒhlt oder wie sich etwas fĂŒr jemanden anfĂŒhlt. Oft hat man das GefĂŒhl, dass da wohl eher Anti-Spiegelneuronen im Spiel sind ...

Empathie setzt auch voraus, dass man das HineinfĂŒhlen in einen anderen Menschen ĂŒberhaupt erst mal vermittelt bekommen hat, gelernt hat, verinnerlicht hat – vor allem auch die Notwendigkeit verinnerlicht hat, warum man sich in andere hineinversetzen können sollte. Das wiederum setzt ein entsprechendes soziales Umfeld voraus, das dazu in der Lage ist, einen zu sensibilisieren, auf dass man erkennt, worauf es ankommt. Das kommt aber m. E. immer seltener vor – in einer Zeit, da sich alles nur noch um Kohle und das persönliche Image zu drehen scheint. Und selbst wenn man Empathie mal vermittelt bekommen hat, kann sie sich nur entwickeln, wenn man daran arbeitet. Wie alles, was man als Mensch draufhaben kann, muss auch Empathie stĂ€ndig trainiert werden, sonst verkĂŒmmert sie.

Wie wenig simpelstes EinfĂŒhlungsvermögen in andere dagegen die meisten haben, kann man tagtĂ€glich in zahlreichen alltĂ€glichen Situationen feststellen. Das zeigt sich in dem zunehmed respektlosem Umgang miteinander oder wenn andere ausgegrenzt werden, gemobbt werden – oder auch in ganz banalen Situationen.

Parken ist hierfĂŒr ein gutes Beispiel: Das Parken eines Autos, das so idiotisch geparkt ist (zum Beispiel ĂŒber zwei ParkplĂ€tze hinweg), dass es den Parkraum fĂŒr andere Autos beschneidet.

Oder das Parken auf FlĂ€chen, die aus gutem Grund entweder nur fĂŒr bestimmte Personen (z. B. Behindete) vorgesehen sind oder die zum Parken ĂŒberhaupt nicht zur VerfĂŒgung stehen (SperrflĂ€chen, Halteverbotszonen, Feuerwehr-Zufahrten, Fahrradwege, Fahrradschutzstreifen u. dgl.).

Weitere Negativ-Beispiele: Wie Leute ihre MĂŒlltonnen rausstellen (z. B. auf Fußwegen mitten in den Weg) und auch wie MĂŒllwerker die MĂŒlltonnen nach der Leerung wieder zurĂŒckstellen: direkt vor HauseingĂ€nge, vor Zufahrten, vor BriefkĂ€sten.

Das Alltagsleben ist geradezu gespickt mit solchen Situationen. Es wird eben nicht darĂŒber nachgedacht, welche Folgen gewisse Handlungen haben, weil Menschen in zunehmendem Maße nur an ihr eigenes Wohl denken. Wir sind eine Gesellschaft von Egoisten und Egomanen geworden.


DIALOGE

„Ihr MĂ€nner könnt gar nicht richtig zuhören!“
„Sind wir gar nicht!“

*

„Auf einer Skala von 1 bis 10: Wie genau hören Sie zu?“
„Kann man machen!“

*

„Was sagen Sie eigentlich zu den ganzen FlĂŒchtlingen hier?“
„Ich sage ‚Moin!‘ und nicke freundlich.
Man will ja schließlich nicht aufdringlich wirken.“


„Moin!“

Intensiver
Gedankenaustausch
im hohen Norden
der Republik

(Cartoon: N. N.)



„Moin!“

Ausufernde Party in Norddeutschland

„Moin.“

„Moin.“

„Und?“

„Jo. Und selbst?“

„Auch.“

„Bier?“

„Jo.“

„Prost!“

„Prost!“

„Gut?“

„Jo.“



Viele Dinge, die die Deutschen
nie kapieren werden

(Text: N. N. / Frank R. Bulla)

  1. bereits gefĂŒllte BehĂ€ltnisse fĂŒr Kleinobst (z. B. Erdbeeren oder Heidelbeeren) umsortieren, um eine möglichst perfekte FĂŒllung zu bekommen (siehe hierzu auch den BeĂ­trag „Unverpacktes Obst“!)
  2. das Bilden einer Rettungsgasse auf Autobahnen
  3. das Klatschen im Flugzeug unmittelbar nach der Landung
  4. das Reißverschlussverfahren im Straßenverkehr
  5. das von gutem sozialverhalten geprÀgte Verhalten, wenn sich eine oder mehrere Schlangen vor Kassen oder Schaltern bilden
  6. dass es „einzige“ und nicht „einzigste“ heißt (siehe hierzu auch den Beitrag „Zusammener – Ein Superlativ an Blödheit“!)
  7. den Unterschied zwischen „als“ und „wie“
  8. den Unterschied zwischen „seid“ und „seit“
  9. die Umsetzung von Großprojekten wie FlughĂ€fen, die sowohl im Kosten- als auch im Zeitrahmen bleiben
  10. erst die Leute aus Bus oder Bahn aussteigen lassen, bevor man selbst einsteigt
  11. keine Socken zu Sandalen tragen
  12. mit dem Fahrrad keine Fußwege benutzen, wenn diese nicht ausdrĂŒcklich fĂŒr Radfahrer freigegeben sind (z. B. durch Zusatzschild „Radfahrer frei“)
  13. nicht auf Behinderten-ParkplÀtzen parken, wenn man dazu nicht berechtigt ist
  14. nicht auf SperrflÀchen halten oder parken



Verschwörungs-theoretisch betrachtet

Vom Mund-Nasen-Schutz zur Burka

In einem „Facebook“-Posting war kĂŒrzlich mal die rĂŒckschrittliche Entwicklung in islamisch geprĂ€gten Staaten seit den 70er Jahren visualisiert. Beispielsweise in Afghanistan und dem Iran erinnerte das Erscheinungsbild von Frauen völlig dem europĂ€ischen Vorbild: völlig unverschleiert, und auch am Strand zeigte sich die Frau im Bikini. Daneben waren Bilder von heute zu sehen: Frauen, die dermaßen verhĂŒllt sind, dass man zum Teil auf Grund eines fliegengitter-Ă€hnlichen Geflechts nicht mal mehr die Augen sehen kann (mal davon ausgehend, dass sich hinter der Verkleidung tatsĂ€chlich nur Frauen befunden haben; das lĂ€sst sich bei einer Vollverschleierung nie mit letzter Sicherheit sagen).

Abschließend waren zwei Fotos gegenĂŒbergestellt: europĂ€ische Frauen in 2015, so wie man sie halt vom Erscheinungsbild her kennt, und europĂ€ische Frauen in 2050, die bis auf einen Sehschlitz vollverschleiert sind.

Das gesamte Bildmaterial ist natĂŒrlich Öl aufs Feuer der xenophoben Ewiggestrigen und auch Futter fĂŒr Verschwörungs-Theoretiker, die den Ursprung von „COVID-19“ nunmehr im islamisch geprĂ€gten Raum sehen. Mit Einschleusung des Corona-Virus' ebne man demnach schon mal den Weg zur Vollverschleierung ...



Hijab

Al-Amira

Chador

Niqab

Burka

(Grafiken: N. N. /
Frank R. Bulla)

Gleichwohl macht die vielerorts praktizierte Maskenpflicht nur mal wieder zu deutlich, wie unangenehm es ist, mit Menschen zu kommunizieren, von deren Gesichtern man nur die Augen sehen kann. Augen sind zwar einerseits ein StĂŒck weit der Spiegel der Seele, aber fĂŒr eine gute Kommunikation braucht es deutlich mehr. Insofern wĂ€re es sehr wĂŒnschenswert, wenn Corona alsbald besiegt wĂŒrde, denn in punncto Kommunikation kommt die stĂ€ndige Maskenpflicht einem kulturellen RĂŒckschritt gleich. Da braucht es gar nicht erst diese mittelalterlich anmutende islamisch geprĂ€gte Vollverschleierung.

Anmerkung zu den oben gezeigten Formen der Verschleierung

Der Hijab wird hauptsĂ€chlich in Tunesien getragen, der Al-Amira ist am verbreitetsten in Tunesien, Ägypten, der TĂŒrkei, dem Irak, dem Libanon und Pakistan, der Chador wird im Irak, in Pakistan und in Ägypten am meisten getragen, der Niqab vornehmlich in Pakistan und besonders in Saudi-Arabien. Die Burka, die mit Abstand krasseste Form der VerhĂŒllung, kommt am allermeisten in Saudi-Arabien vor; in Staaten wie Ägypten, dem Irak, dem Libanom und Pakistan ist er nur Ă€ußerst selten zu finden, in der TĂŒrkei ĂŒberhaupt nicht.



Burka

Ein verhĂŒlltes Gesicht – ein absolutes No-Go

Eine VerhĂŒllung, die – bestenfalls – noch die Augen freilĂ€sst, geht in unserem Kulturkreis ĂŒberhaupt nicht! Und das hat absolut nichts mit Fremdenhass oder Rassismus zu tun.

NatĂŒrlich muss man sich – so könnte die Gegenargumentation jetzt lauten – mit einem Menschen nicht abgeben, der einem dermaßen verhĂŒllt gegenĂŒbertritt und dadurch eine gesunde Kommunikation aushebelt, die davon lebt, dass man die Augen des GegenĂŒbers sieht und vor allem auch kleinste Regungen in seiner Mimik. Aber in einer Gesellschaft begegnet man nun mal Menschen in allen möglichen Situationen – auch in Situationen, die einem selbst dann nicht behagen, wenn man Augen und Mimik gut erkennen kann (zum Beispiel gerade deswegen, weil man Augen und Mimik gut erkennen kann). Das GegenĂŒber einschĂ€tzen zu können, gibt uns im Umgang miteinander Sicherheit. Und deswegen gehört alles, was das Gesicht – und wohlgemerkt: nur das Gesicht – verhĂŒllt, in der Öffentlichkeit unseres Kulturkreises verboten. Das gilt vor allem auch dann, wenn die TrĂ€gerin einen Beruf innehat, der grundsĂ€tzlich von einer gewissen Vorbildwirkung und NeutralitĂ€t geprĂ€gt sein sollte, wie z. B. Lehrer, Beamter oder Richter.

WĂŒrden wir uns in einem fremden Kulturkreis aufhalten – zum Beispiel dort, wo Frauen sich (in welcher Form auch immer) zu verhĂŒllen haben –, wĂŒrden wir auch nicht so ohne Weiteres halbnackt herumlaufen, wenn wir die fremde Kultur einigermaßen respektieren; mal ganz zu schweigen von der Situation, in der wir uns befĂ€nden, wĂŒrden wir NeubĂŒrger in dieser fremden Kultur werden wollen, was uns eine gehörige Portion an Integrationsbereitsschaft abfordern wĂŒrde. Insofern sehe ich es als Respektlosigkeit an, wenn man uns hierzulande VerhĂŒllungen zumutet, die nicht nur den Großteil des Gesichts bedecken, sondern womöglich noch die Augen mittels ‚Fliegengitter‘ verstecken.

Inwieweit Frauen diese VerhĂŒllungen ĂŒberhaupt selbsttĂ€tig freiwillig wollen (egal, ob hierzulande oder in ihrem Herkunftsland) oder ihnen diese lediglich massiv durch eine entsprechend strenge, meist durch MĂ€nner veranlasste Erziehung aufokroyiert worden ist, das ist eine Sache, die auf einem ganz anderen Blatt steht ...

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Wenn man nicht sicher ist,
ob man jemanden duzen kann ...

Was tun?

  • ich sieze ihn
  • ich duze ihn
  • ich erfinde eine völlig abgedrehte Formulierung, um eine Anrede zu umgehen
  • ich verfalle plötzlich in die englische Sprache, als wĂ€re es das SelbstverstĂ€ndlichste der Welt



Wie wĂŒrden Sie entscheiden?

AlltÀgliche Situation im Supermarkt

(Fotos: © Frank R. Bulla)

„Facebook“ ist immer ein gute Ort, um ĂŒber schwerwiegende Alltagssituationen zu sprechen. Zum Beispiel ĂŒber folgenden Fall:

AlltĂ€gliche Situation. Man steht im Supermarkt in der Schlange, hat nur eine Handvoll Schoko-Osterhasen in der Hand und hat es obendrein natĂŒrlich sehr eilig. Vor einem stehen vier Leute: Ganz vorn eine Frau mit einem richtig vollen Einkaufswagen, dahinter ein Man mit drei Produkten, gefolgt von einem Mann mit rund einem Dutzend Lebensmitteln.

Die meisten Menschen sind in so einer Situation sehr freundlich. Den hintersten erfolgreich zu fragen, ist einfach. Da der Mann an zweiter Position es offenbar nicht eilig zu haben scheint (sonst hĂ€tte er schließlich die Frau ganz vorn gefragt, ob sie ihn vorlassen wĂŒrde), fragt man also gleich die Frau am Anfang der Schlange, die natĂŒrlich zustimmt, da sie eh noch damit beschĂ€ftigt ist, ihre Waren aufs Band zu legen. Sie stimmt selbstverstĂ€ndlich zu

Bis hierher ist alles noch ganz normal. Aber man muss offenbar doch mit dem Herrn an zweiter Position rechnen: einem HĂŒnen von einer Sicherheitsfirma; Erscheinungsbild, Frisur und Benehmen Ă  la Donald Trump, der zu der Frage nach Durchlass und der Freundlichkeit der Frau ganz vorn seine ganz eigene Meinung hat und sich in den Weg stellt und natĂŒrlich keine Argumente gelten lĂ€sst als seine eigenen. Da muss man sich fĂŒgen - zumal, wenn man sich mal die gelegentlich auflodernde merkwĂŒrdige MentalitĂ€t gewisser Sicherheitsbediensteter vor Augen fĂŒhrt, die den Job vermutlich aus niederen Motiven gewĂ€hlt haben.

Die Frage bleibt aber dennoch: Muss man auf einen Kunden in der zweiten Position hören oder genĂŒgt es, wenn man zwei von insgesamt drei Leuten erfolgreich gebeten hat, einen vorzulassen? Oder geziemt es sich nicht, das Angebot anzunehmen, sobald einer dagegen ist?

Daniele und Valerie: 😄 😄 😄

Ich: Daniela und Valerie, Ladys, ihr sollt euch nicht totlachen, sondern meine Frage beantworten!

Daniela:
A. Kommt darauf an, wer stimmberechtigt ist in dieser Schlange
B. Wer hat einen Vormund
C. Was willst du erreichen? (außer schnell rauszukommen?)
D. Was willst du jetzt schon mit Schoggihasen? (nach Ostern sind sie verbilligt, verstecken kannst du auch ein Foto eines Hasen)
E. Du hast einen Nachteil – du bist ein Mann ...

Ich: Vielleicht sollte der Supermarkt fĂŒr den Fall der FĂ€lle Stimmzettel ausgeben, damit die Kunden in einer Schlange darĂŒber befinden können, wer vorgelassen wird und wer nicht! Kassiererinnen sind wegen Befangenheit von der Wahl grundsĂ€tzlich auszuschließen! Was ich jetzt schon damit will??? Hömma! Die „Lindt“-Hasen gab's heute schließlich im Super-Angebot Da musste ich zuschlagen!

Daniela: Hmmm... Es gibt noch andere, feinere ... zum Beispiel von „Frey“. Zuschlagen bei Schoggihasen? Kommt das gut? Dazu sagt man dann „Bruchschoggi“.

Ich: Nee, nee! Die „Lindt“-Hasen sind hart im Nehmen! Die nebenstehende Abbildung zeigt Exemplare von irgendeinem unbedeutenden Billiganbieter ... Da muss sich die Firma „Frey“ aber mĂ€chtig ins Zeug legen, um gegen „Lindt“ anzustinken! Die dĂŒrfen mir gern ein Rezensionsexemplar zusenden! :D

MichĂšle: Ich wĂŒrde mich jetzt im Fall der FĂ€lle als Person dazwischen nicht so anstellen oder aufregen. Aber psychologisch gesehen lĂ€uft es doch so ab: Es sind ja alle vor dir in der Schlange von deinem Vorgelassenwerden betroffen, insofern provoziert es meist mindestens eine Person (muss nicht der Typ Sicherheitsmann sein!), wenn du dich vorbeischiebst und nur denjenigen fragst, der gerade an der Kasse zahlt. Das GefĂŒhl, ĂŒbergangen worden zu sein, macht aus deiner gesamten Vorgehensweise fĂŒr die restlichen Anstehenden ein VordrĂ€ngeln daraus, und das ruft augenblicklich Protest hervor. Also jeden fragen und sich StĂŒck fĂŒr StĂŒck vorarbeiten ... Und bei jedem, der es dir gestattet, Ă€ußerst du lautstark Lob und Enthusiasmus ĂŒber so ein nettes Verhalten. Dann mag der NĂ€chste auch nicht „nein“ sagen ...

Andrea: Jeder weiß doch, dass man es nicht eilig haben sollte, wenn man einkaufen will. Zudem ist es verwunderlich, dass ausgerechnet der sogenannte HĂŒne ein Problem damit hat, meistens sind's die Rentner, die meckern. Aber unterm Strich warten ja alle und vielleicht hat es auch jemand anderes eilig und wartet dennoch geduldig. Also sollte man alle fragen, ob es OK ist wenn man weiter vorn in die Schlange möchte und dann bitte nicht mit zig Coupons bezahlen und dann noch mit der Kassiererin diskutieren, warum dies oder das nicht da ist und warum nur diese GrĂ¶ĂŸe der Schokohasen oder genau diese Sorte im Angebot ist und nicht die anderen.

Ina: In der gelingenden Kommunikation gilt unter anderem die PrĂ€misse, den GesprĂ€chspartner in seiner Welt ‚abzuholen‘ ... In deinem Fall: Handkante an die Stirn, Hacken zackig und gut vernehmbar aneinanderschlagen und gleichzeitig laut und deutlich entgegnen: „Bitte um Vorlass, Sir!“ Die Alternative: Ihm mit der Handkante an die Stirn schlagen, die Hacken in seinen Allerwertesten rammen und sagen „Verpiss dich, Alder!“

Ich: 😄 😄 😄 Solche Töne kenne ich ja gar nicht von dir, Ina!

Nina: Ich wĂŒrde die Frau ganz vorne fragen – denn sie hat eine SchlĂŒsselposition (dabei die anderen freundlich anlĂ€cheln

Ich: Ich schÀtze mal, als Frau kann man sich selbst gegen so einen Trump-Verschnitt mehr rausnehmen.

Nina: Vielleicht.

Valerie: Ach, immer diese ungeduldigen Menschen. Habe mich beim Flug auf dem Weg nach Berlin gerade mit einem SeniorenpÀrchen angelegt, weil ich nicht wie eine Wahnsinnige sofort aufgestanden bin, als die Anschnallzeichen ausgegangen sind. Die wollten raus uns so! Hinten anstellen, und tief durchatmen.

Conny: Was fĂŒr Schoko-Osterhasen?

Ich: Die „Lindt“-Schoko-Hasen mit Glöckchen ...

Conny: Vielleicht hÀttest du einfach Glöckchen bimmeln lassen sollen ...

Ich: Genau! Bis dem HĂŒnen das Trommelfell geplatzt wĂ€re! Dann hĂ€tte ich mich schnell und völlig unbemerkt an ihm vorbei an die Pole-Position bewegen können ...



Neues aus Schlaubergen

Aha! Wenn man sich beeilt,
sind also Umarmungen unproblematisch ...!?

Dass man bei „Facebook“ nicht nur ĂŒber Intelligenzbestien stolpert, ist nichts Neues. Inmitten der Pandemie postete jemand etwas zum Thema „Abstandhalten“ und „Umarmungen“, woraufhin sich eine Schlaubergerin meldete, die im Rahmen von Berichterstattungen zum Corona-Virus etwas aufgeschnappt hatte und somit davon ausging (was natĂŒrlich völlig aus dem Zusammenhang gerissen war), dass Umarmungen unproblematisch sein dĂŒrften, weil gemĂ€ĂŸ wissenschaftlicher Erkenntnisse der Abstand bei einer Umarmung zwar unter anderthalb Metern betragen wĂŒrde, der Kontakt aber innerhalb eines Zeitfensters von weniger als 15 Minuten passierte, was wohl eher als unbedenklich einzustufen wĂ€re.

Ich stellte mir daraufhin mal so ein Corona-Virus vor, wie es ganz penibel auf die Uhr schaut und allerfrĂŒhestens nach 15 Minuten den Wechsel von Wirt zu Wirt vollzieht. Da sage noch einer, „COVID-19“ und seine Kollegen wĂŒrden nicht darauf hören, was die großen Virologen der Nation herausgefunden haben. Das motiviert vermutlich jeden Erreger, sein Naturell ĂŒber Bord zu werfen und lieber wissenschaftlichen Erkenntnissen zu frönen und damit Öl aufs Feuer von Verschwörungs-Theoretikern zu gießen.

Apropos: Aerosole ...

Neuesten Erkenntnissen zufolge muss man wohl auch einen Blick auf die beim Atmen produzierten Aerosole haben. Wer sich also umarmt und dabei etwas sagt, wie zum Beispiel „Ich könnte dich erwĂŒrgen!“, stĂ¶ĂŸt doppelt so viele Aerosole aus wie beim Atmen. Bringt man dabei dem GegenĂŒber singenderweise ein StĂ€ndchen, erhöht sich der Wert um das Zehnfache. Schreit man dabei „Tooor!“, weil man sich gerade im Fußballstadion befindet und sein GegenĂŒber vor Freude ĂŒber den Tor-Erfolg umarmt, erhöht sich der Wert um das hundertfache. Hustet oder niest man sein GegenĂŒber an, werden 250-mal so viele Aerosole erzeugt. Insofern ist es am besten, beim Umarmen die Luft anzuhalten - oder besser gleich auf die Umarmung zu verzichten.