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Feierliches:
Feste feiern ...

Ăśbersicht

  • Weihnachten und Silvester in der Corona-Pandemie
  • Warum Feste feiern, wie sie fallen?
    Ostern? Weihnachten? Einerlei! / Ostfriesen-Witz des Jahres
  • FĂĽr alle, die es nicht mehr abwarten können
    Die ultimativen Countdowns zum Fest
  • Spenden statt Geburtstagsgeschenken?
  • Rundschreiben anlässlich einer Weihnachtsfeier
  • Planung eines Weihnachts-Essens via „Facebook“
  • Planung einer Weihnachtsfeier
    Konversation via Rundschreiben

Weihnachten und Silvester
in der Corona-Pandemie 

Dass wir Weihnachten und Silvester im Jahr 2020 so feiern können wie bisher, dürfte wohl etwas schwierig werden, weil die Pandemie noch lange nicht überstanden ist.

Da man aber - so muss ich immer wieder feststellen - als Mensch keine Eintagsfliege ist, die binnen 24 Stunden all das durchziehen muss, was in einem Eintagsfliegenleben eben so alles erledigt sein will, könnte man doch eigentlich ganz entspannt an die Sache rangehen, oder!?

An Weihnachten und an Silvester kann man es sich daheim im engsten Familienkreis gemütlich machen, sich was Schönes kochen, einen ausgiebigen Spaziergang unternehmen, sich daran erfreuen, dass man sich hat und dass es uns hierzulande trotz aller Einschränkungen doch verdammt gut geht. Kein Grund, ob der reduzierten Möglichkeiten gleich hysterisch zu werden!

Und was die Silvester-Ballerei angeht, über deren Verbot man derzeit gerade in der Politik nachdenkt: Mal abgesehen davon, dass dieser ganze Aberglaube, auf den diese elendige Ballerei zurückgeht, völlig überholt ist (wir leben schließlich in der aufgeklärten Welt des 21. Jahrhunderts und sollten eigentlich nicht mehr allzu viel übrighaben für diesen ganzen mittelalterlich anmutenden Spuk der Geistervertreibung), hat sich im Laufe der letzten Jahre immer stärker herauskristallisiert, wie schädlich die weltweit praktizierte Silvester-Ballerei für unser Klima ist.

Hinzu kommt, dass von Jahr zu Jahr immer mehr Geld für diese Knallerei ausgegeben wird, was gleichsam auch bedeutet, dass immer mehr schädliche Stoffe in die Atmosphäre geblasen werden - und das zu einer Zeit, wo wahrlich mehr Zurückhaltung angesagt ist. Da braucht es nicht erst ein corona-bedingtes Feuerwerksverbot - schon allein der Umwelt zuliebe sollte man darauf verzichten. Ich will hier erst gar nicht eingehen auf die Tatsache, dass der Lärm Millionen Tiere verschreckt und unter Stress setzt und dass sich zahlreiche Menschen beim Feuerwerkeln mehr oder weniger stark verletzen (nicht zuletzt auch infolge des Alkoholkonsums).

Reicht es doch völlig aus, wenn sich Städte und Gemeinden mit dem Thema Silvester-Feuerwerk befassen und auf Staatskosten den Silvester-Himmel erhellen, oder!?

Im November 2020 hatte sich die Bundesregierung in einer siebenstündigen Diskussion des Themas „Weihnachten und Silvester 2020“ angenommen. Angesichts der aktuellen Entscheidungen der Regierung konnte man schon mal feststellen, dass wohl bei den Bürgern reichlich Gehirn-Einschalten angesagt sein dürfte. Und so bleibt zu hoffen, dass die meisten Bürger genug Grütze im Kopf haben – auch so viel Grütze, um festzustellen, dass die Regierung eine ausgesprochen schwierige Aufgabe zu wuppen hat: ein Balance-Akt zwischen der Gesundheit der Bürger auf der einen und dem Materiellen auf der anderen Seite, wo es gilt, die Wirtschaft am laufen zu halten und den Schuldenberg nicht noch mehr in die Höhe zu treiben.

Was sagt das Wissenschaftsmagazin „Quarks“ dazu?

Anlässlich der Entscheidungen der Regierung postete „Quarks“ bei „Facebook“ ein reichlich provokantes Foto: Es zeigt einen Mann, der die Regierung repräsentiert, der auf einen anderen Mann, der den Bürger repräsentiert, mit einer Pistole schießt. Dieser Schuss wiederum repräsentiert die Corona-Maßnahmen an Weihnachen 2020. Nach dem Schuss, als der Bürger leblos am Boden liegt, fragt sich die Regierung: „Wo kommt denn bloß die dritte Welle her?“

Was genau hinter dem „Quarks“-Foto steckt, erfuhr man diesmal allerdings nicht als Haupttext, sondern lediglich als Kommentar - sozusagen im Kleingedruckten. Hier der Wortlaut:

„So, und jetzt beruhigen wir uns mal alle wieder. Wir wissen, das ist kein Post, wie ihr ihn oft von uns seht. Viel Wissenschaft steckt da auf den ersten Blick nicht drin. Wir würden solche Scherze aber natürlich nicht machen, wenn wir keinen wissenschaftlichen Hintergrund hätten. Und zugegeben, wir sind auch maximal irritiert von den geplanten Lockerungen.

Weihnachten bringt viele Faktoren zusammen, die es besonders für das Virus zu einem wahren Fest werden lassen: Menschen, die Reisen, Menschen, die eng aufeinander sitzen, Menschen, die Alkohol trinken und sich näher kommen, Menschen aus verschiedenen Generationen, die aufeinandertreffen.

Dass es da besonders mit Lockerungen zu vielen neuen Infektionen kommen wird, ist sehr wahrscheinlich. Die Infektionszahlen sind aber schon jetzt auf hohem Niveau. Bis Weihnachten mĂĽssten sie erheblich sinken, um eine Lockerung aus epidemiologischer Sicht zu rechtfertigen.

Wenn das klappt, dann kann man vielleicht feiern. Das allerdings jetzt schon zu versprechen, halten wir fĂĽr einen Fehler. Denn falls es nicht klappt, sind Lockerungen ein risikoreiches GlĂĽcksspiel.

Hohe Zahlen, die durch Weihnachten noch höher werden könnten, sorgen – mal ganz abgesehen von vielen Erkrankten und vermutlich Toten – vor allem dafür, dass die Maßnahmen danach noch wesentlich strenger werden müssen, um die Pandemie überhaupt wieder unter Kontrolle zu bekommen.

Das bedeutet: Restaurants bleiben länger geschlossen, der Einzelhandel steht vor Problemen, Theater bleiben weiterhin zu und Menschen verlieren ihre Jobs und ihre Existenz. Aber hey, immerhin haben wir schön mit vielen Menschen Weihnachten und Silvester gefeiert.“

Hier der Kommentar zum Nachlesen bei „Facebook“.



Warum Feste feiern, wie sie fallen?

Ostern? Weihnachten? Einerlei!

(Foto: © Frank R. Bulla)

Es entspricht absolut dem Zeitgeist, dass es zeitliche Überschneidungen gibt. Während noch die Reste vom letzten Fest in den Supermarkt-Regalen lagern, stehen schon längst die Produkte fürs nächste Fest am Start. Irgendwann werden wir so weit sein, dass es bereits im Frühjahr – also kurz nach Ostern – bereits das ganze Weihnachtsgedöns geben wird, unmittelbar gefolgt – kurz nachdem der erste Run auf die Weihnachtsartikel gelaufen ist – von dem ganzen Ostergedöns.

Spätestens Mitte der 2020er Jahre wird es dann wohl endlich so weit sein, dass es alles ganzjährig geben wird – selbst „Mon Chéri“ wird nicht seine berühmte Sommerpause einlegen. Und logisch, dass man dann den geschmückten Tannenbaum sowie den geschmückten Osterstrauch (alles selbstverständlich aus nahezu unverwüstlichem Kunststoff hergestellt) gleich das ganze Jahr lang stehenlässt. Der ganzjährige Adventskalender ist dann genauso Usus wie das tägliche Geschenk.

Ostfriesen-Witz des Jahres

Nachdem ich die obigen Zeilen verfasst hatte, kam mir ein Zeitungs-Artikel in die Quere, in dem Ostfriesen eine groĂźe Rolle spielen:

Die Ostfriesen sind ja immer wieder gut als Produzenten von typisch nordeutschem Humor, der zuweilen ebenso flach sein kann wie die norddeutsche Tiefeben. Ostfriesen sind aber auch immer wieder gut als Zielscheibe fĂĽr Spott. JĂĽngst gaben sie dafĂĽr mal wieder Anlass:

So ging im September 2020 durch die Medien, dass die Ostfriesen das wegen der Corona-Pandemie ausgefallene Osterfeuer im Herbst nachholen wollen – schließlich seien diese Veranstaltungen Brauchtumsfeiern ...

Was für ein Blödsinn! Wenn das Schule macht, kommt man womöglich noch auf die Idee, Weihnachtsmärkte, die in diesem Jahr auf Grund von „COVID-19“ um einiges dürftiger als sonst ausfallen dürften, im Frühjahr 2021 nachzuholen, weil dann die Chance, dass man wieder normal ausgestattete und normal besuchte Weihnachtsmärkte abhalten kann, erheblich größer sein könnte als im Winter 2020. Zudem wäre es im Frühjahr schon so warm draußen, dass es kein Problem darstellen würde, auf Glühwein zu verzichten, der auf den Weihnachtsmärkten 2020 verboten sein könnte, was für viele das Vergnügen deutlich schmälern könnte, weil Weihnachtsmärkte inzwischen hauptsächlich zum Fressen und Saufen gut sind. Stattdessen könnte es ja dann Eis in der Waffel geben.

Wenn man dann im Frühjahr lange genug wartete, könnte man vielleicht sogar Weihnachtsmärkte mit Ostermärkten zusammenlegen. Hinsichtlich der saisonbedingten Schokoladen-Produkte ist es im Laufe der vergangenen Jahre eh schon zu erheblchen zeitlichen Verschiebungen gekommen. So stehen schon jahrelang bereits im August in den Supermarkt-Regalen Süßwaren wie Domino-Steine, Lebkuchen und Weihnachtsmänner zur Verfügung. Ein Zusammenlegen der Feste könnte den Startpunkt markieren für einen ganzjährigen Verkauf von Oster- und Weihnachtsleckereien. Bald könnte dann jeder Deutsche (derzeit ist es noch jeder zweite) auf die Frage, was er denn zum Fest bekommen hat, wahrheitsgemäß antworten: „Einen Bauch.“ Die Auto-Industrie hat ja bereits vor ein paar Jahren eine entsprechende Entwicklung eingeleitet durch den Verkauf von SUVs: Selbst dicke und schwere Menschen finden darin bequem Platz, ohne dass die Karosserie ächzt.



FĂĽr alle, die es
nicht mehr abwarten können ...  🕛

Die ultimativen Countdowns zum Fest


Verbleibende Zeit bis Ostern 2021


Verbleibende Zeit bis Weihnachten 2021


Verbleibende Zeit bis Silvester 2021



Spenden statt Geburtstagsgeschenken?

Nicht genug, dass Sugarhillie (so bezeichne ich regelmäßig den „Facebook“-Macher Mark Zuckerberg) einen unzählige Male daran erinnert, wenn der eigene Geburtstag naht – nein, schon vor geraumer Zeit hat er sich was völlig Neues ausgedacht:

Seither können Schenkwillige per Klick dazu veranlasst werden, statt dem Geburtstagskind etwas zu kredenzen, lieber für einen guten Zweck zu spenden. Als baldiges Geburtstagskind kann man „Facebook“-Freunde dazu veranlassen, und diese Veranlassung wird einem potenziell Schenkwilligen regelmäßig vorgelegt – vermutlich so lange, bis der jeweilige Geburtstag gelaufen ist. Im Gegensatz zu Einladungen zu Veranstaltungen, die man per Knick ignorieren oder absagen kann, gibt es hier ganz offensichtlich keinen Aus-Knopf. Das nervt!

Dieses Spendenverfahren erinnert mich eh viel mehr an die Gepflogenheit, in Traueranzeigen oder auf Trauerkarten darauf hinzuweisen, dass man tunlichst keine Blumen zum Grab mitbringen, sondern lieber zu einem bestimmten Zweck eine Spende abgeben möge.

Was Geburtstagsgeschenke angeht, finde ich es gut und alternativlos (wie unsere Bundesmutti gern zu sagen pflegt), dass man zum Geburtstag etwas geschenkt bekommt. Anlässlich meines Geburtstages haben mein Leben lang immer andere Leute für mich gespendet: ganz früher Socken, Schlüpfer, Krawatten, Fahrräder, Rollschuhe, Gesellschaftsspiele, später dann neben Süßigkeiten auch mal Blumen, Veranstaltungs-Tickets oder andere nützliche Dinge. Da freut man sich als Geburtstagskind einfach, weil das auch mit Wertschätzung zu tun hat.

Ich hoffe, Sugarhillie gewöhnt sich diese überflüssige Marotte bald wieder ab. Denn jeder muss selbst wissen, wann und wo er spendet.

Das sollten sich vor allem auch mal die zahlreichen Hilfs-Organisationen zu Herzen nehmen, die regelmäßig mit viel Aufwand per Post versuchen, Spendengelder einzutreiben. Von den Postdiensten der Nation werden jedes Jahr Unmengen an Bettelschreiben unter die Leute gebracht. Hatte man sich früher mal auf die Vorweihnachtszeit beschränkt – die Zeit also, von der man meinte, dass die Bettelschreiben-Empfänger ein besodners weiches Herz haben –, werden potenzielle Spender bereits seit längerem ganzjährig von allen möglichen Hilfs-Organisationen penetriert. Das ist m. E. viel rausgeschmissenes Geld, das man besser den Hilfsbedürftigen zu Gute kommen lassen sollte.

Mal nebenbei bemerkt, weiß man nicht wirklich, in welchen dunklen Kanälen die Gelder am Ende versickern. Man weiß aber, dass der ganze Verwaltungsapparat von Hilfs-Organisationen sehr viel Geld verschlingt, viel zu viel Geld – hier von den horrenden Summen mal ganz zu schweigen, die für Geschäftsführer, Vorstände u. dgl. draufgehen, die pro Person und Jahr teils fünf- oder sechsstellig ausfallen: Es scheint sehr lukrativ zu sein, in einer Hilfs-Organisation das Sagen zu haben.



Rundschreiben anlässlich
einer Weihnachtsfeier

(Text: N. N.)

„Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

wie schon in den Vorjahren wollen wir auch in diesem Jahr das anstrengende Geschäftsjahr mit einer gemeinsamen Weihnachtsfeier im Frühstücksraum A1 beenden. Da es im letzten Jahr einige etwas unerfreuliche Zwischenfälle gab, möchte die Geschäftsleitung im Vorfeld auf gewisse Spielregeln hinweisen, um die besinnliche Feier auch im rechten Rahmen ablaufen zu lassen:

  • Wenn möglich sollten die Mitarbeiter den besagten Raum noch aus eigener Kraft erreichen, und nicht im alkoholisierten Zustand von Kollegen hereingetragen werden. Eine Vorfeier ab den frĂĽhen Morgenstunden sollte möglichst vermieden werden.
  • Es wird nicht gern gesehen, wenn sich Mitarbeiter mit ihrem Stuhl direkt an das kalte Buffet setzen. Jeder sollte mit seinem gefĂĽllten Teller einen Platz an den Tischen aufsuchen! Auch die BegrĂĽndung „sonst frisst mir der Meier die ganzen Melonenschiffchen weg“ kann nicht akzeptiert werden.
  • Schnaps, Wein und Sekt sollten auch zu vorgerĂĽckter Stunde nicht direkt aus der Flasche getrunken werden. Besonders wenn man noch Reste der genossenen Mahlzeit im Mund hat. Der Hinweis „Alkohol desinfiziert“ beseitigt nicht bei allen Mitarbeiten das Misstrauen gegen Speisereste in den angetrunkenen Flaschen.
  • Derjenige, der im vergangenen Jahr den bereitgestellten GlĂĽhwein gegen eine Mischung aus Hagebuttentee und Super-Bleifrei ausgetauscht hat, wird darum gebeten, diesen Scherz nicht noch einmal zu wiederholen. Sicherlich ist uns allen noch in Erinnerung, was passierte, als Kollege Moosbacher sich nach dem dritten Glas eine Zigarette anzĂĽndete.
  • Sollte jemand nach Genuss der angebotenen Speisen und Getränke von einer gewissen Unpäßlichkeit befallen werden, so wird darum gebeten, die dafĂĽr vorgesehen Ă–rtlichkeiten aufzusuchen. Der Chef war im letzten Jahr ĂĽber den unerwarteten Inhalt seines Aktenkoffers nicht sehr begeistert.
  • Wenn Weihnachtslieder gesungen werden, sollten die Originaltexte gewählt werden. Einige unserer Auszubildenden sind noch minderjährig und könnten durch einige Textpassagen irritiert werden.

In diesem Zusammenhang möchten wir nochmals daran erinnern, dass einige der männlichen Kollegen sich noch nicht zur Blutuntersuchung zwecks Feststellung der Vaterschaft gemeldet haben. Unsere im Mutterschaftsurlaub befindliche Mitarbeiterin Fräulein Kluge meint, es bestände ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der letztjährigen Weihnachtsfeier und der Geburt ihrer Tochter Sylvia im September dieses Jahres.

Wenn wir uns alle gemeinsam an diese wenigen VerhaltensmaĂźregeln halten, sollte unsere Weihnachtsfeier wieder ein groĂźer Erfolg werden.

Mit freundlichen GrĂĽĂźen
Die Geschäftsleitung“



Planung eines Weihnachts-Essens
via „Facebook“

(Text: N. N.)

Mama hat bei „Facebook“ die Gruppe „Weihnachts-Essen“ gegründet ...

Mama:
„Hallo, ihr Lieben! Was soll ich denn zu Weihnachten kochen?“

Sebastian:
„„Hauptsache vegan!“

Anna:
Kein Gluten, kein Weizen!“

Jana:
„Bloß nix mit Laktose!“

Papa:
„Was Gescheites!“

Mama hat die Gruppe verlassen.



Planung einer Weihnachtsfeier

Konversation via Rundschreiben

(Text: N. N.)

1. Dezember

  • „An alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

    Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass unsere Firmen-Weihnachtsfeier am 20. Dezember im „Argentina-Steakhouse“ stattfinden wird. Es wird eine nette Dekoration geben und eine kleine Musikband wird heimelige Weihnachtslieder spielen. Entspannen Sie sich und genießen Sie den Abend ... Freuen Sie sich auf unseren Geschäftsführer, der als Weihnachtsmann verkleidet die Christbaumbeleuchtung einschalten wird! Sie können sich untereinander gern Geschenke machen, wobei kein Geschenk einen Wert von 20 Euro übersteigen sollte.
    Ich wĂĽnsche Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Adventszeit.

    gez. Tina Bartsch-Levin
    Leiterin Personalabteilung“

2. Dezember

  • „An alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

    Auf gar keinen Fall sollte die gestrige Mitteilung unsere türkischen Kollegen isolieren. Es ist uns bewusst, dass ihre Feiertage mit den unsrigen nicht ganz konformgehen: Wir werden unser Zusammentreffen daher ab sofort „Jahresendfeier“ nennen. Es wird weder einen Weihnachtsbaum noch Weihnachtslieder geben.
    Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine schöne Zeit.

    gez. Tina Bartsch-Levin

    Leiterin Personalabteilung“

3. Dezember

  • „An alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

    Ich nehme Bezug auf einen diskreten Hinweis eines Mitglieds der „Anonymen Alkoholiker“, welcher einen „trockenen“ Tisch einfordert. Ich freue mich, diesem Wunsch entsprechen zu können, weise jedoch darauf hin, dass dann die Anonymität nicht mehr gewährleistet sein wird ... Ferner teile ich Ihnen mit, dass der Austausch von Geschenken durch die Intervention des Betriebsrats nicht gestattet sein wird: 20 Euro sei zuviel Geld.

    gez. Tina Bartsch-Levin
    Leiterin Personalforschung“

7. Dezember

  • „An alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

    Es ist mir gelungen, für alle Mitglieder der „Weight-Watchers“ einen Tisch weit entfernt vom Buffet und für alle Schwangeren einen Tisch ganz nah an den Toiletten reservieren zu können. Schwule dürfen miteinander sitzen. Lesben müssen nicht mit Schwulen sitzen, sondern haben einen Tisch für sich alleine. Na klar, die Schwulen erhalten ein Blumenarrangement für ihren Tisch.
    Endlich zufrieden?

    gez. Tina Bartsch-Levin
    Leiterin Klapsmühle“

9. Dezember

  • „An alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

    Selbstverständlich werden wir die Nichtraucher vor den Rauchern schützen und einen schweren Vorhang benutzen, der den Festraum trennen kann, bzw. die Raucher vor dem Restaurant in einem Zelt platzieren.

    gez. Tina Bartsch-Levin
    Leiterin Personalvergewaltigung“

10. Dezember

  • „An alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

    Vegetarier! Auf euch habe ich gewartet! Es ist mir scheißegal, ob's euch nun passt oder nicht: Wir gehen ins Steakhaus! Ihr könnt ja, wenn ihr wollt, bis auf den Mond fliegen, um am 20. Dezember möglichst weit entfernt vom „Todesgrill“, wie ihr es nennt, sitzen zu können. Labt euch an der Salatbar und fresst rohe Tomaten! Übrigens: Tomaten haben auch Gefühle, sie schreien, wenn man sie aufschneidet; ich habe sie schon schreien hören, ätsch, ätsch, ätsch!

    gez. Die Schlampe aus der dritten Etage“

14. Dezember

  • „An alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

    Ich kann sicher sagen, dass ich im Namen von uns allen spreche, was die baldigen GenehsungswĂĽnsche fĂĽr Frau Bartsch-Levin angeht. Bitte unterstĂĽtzen Sie mich und schicken Sie reichlich Karten mit WĂĽnschen zur guten Besserung ins Sanatorium. Die Direktion hat inzwischen die Absage unserer Feier am 20. Dezember beschlossen. Wir geben Ihnen an diesem Nachmittag bezahlte Freizeit.

    gez. Josef Benninger
    Interimsleiter Personalabteilung“