bulla-blog
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Feierliches:
Weihnachtliche
Einstimmung  🎅

Übersicht

  • AdventsrĂ€tsel
    Negativ-Wachstum
  • Christmas 2.0
    The digital Story of Nativity
  • Alle Jahre wieder ...
    Der Dezember und seine WeihnachtsbrÀuche
  • Ein paar Gedanken zum Dezember
  • Unsere Hassliebe zur Weihnachtszeit
    ZwiespÀltig ... unser VerhÀltnis zu Weihnachten
  • Gedanken zur Weihnachtszeit
    Zitate
  • Einladung auf amerikanisch
  • In SupermĂ€rkten beginnt die Weihnachtszeit ...
  • Weihnachtliches
    Dialoge
  • Weihnachtsbeleuchtung – der helle Wahnsinn!
  • Weihnachtliche To-do-List
  • Weihnachts-Umfrage

AdventsrÀtsel

Negativ-Wachstum

(Foto: © Frank R. Bulla)

Die Adventszeit und Weihnachten sind vorbei. Was bleibt, sind abgebrannte Kerzen, ein paar erfĂŒllte WĂŒnsche und etwas mehr Gewicht auf der Waage. Zeit, sich mal den Adventskranz etwas genauer anzusehen ...

Die Aufgabenstellung

Ein Adventskranz hat naturgemĂ€ĂŸ vier Kerzen. Jede dieser Kerzen ist zwölf Zentimeter hoch.
Am ersten Advent wird Kerze Nr. 1 angezĂŒndet, am zweiten Advent zudem Kerze Nr. 2, am dritten Advent zudem Kerze Nr. 3 und am vierten Advent zudem Kerze Nr. 4.
Die Kerzen brennen an jedem Adventssonntag stets so lange, bis bei jeder angezĂŒndeten Kerze eine Wachsschicht von einem Zentimeter Höhe verbrannt ist.
Wie viel – als Bruchzahl ausgedrĂŒckt – bleibt von Kerze Nr. 2 ĂŒbrig, wenn am vierten Advent alle Kerzen erloschen sind?

Die Teilnahme

Wenn Sie die Antwort wissen, schicken Sie mir diese via Kontakt-Formular unter dem Stichwort „AdventsrĂ€tsel“!

Unter allen richtigen Lösungen ziehe ich drei Gewinner. Diese haben natĂŒrlich nichts gewonnen, außer der Ehre, auf dieser Seite genannt zu werden. Einsendeschluss ist stets der 1. Januar des Jahres, 12:00 Uhr. Der Rechtsweg ist genau wie der Holzweg völlig ausgeschlossen.

Christmas 2.0

The digital Story of Nativity



Alle Jahre wieder ...

Der Dezember und seine WeihnachtsbrÀuche

(Foto: N. N. / Text: Esther Kunitz)

Mit dem Monat Dezember rĂŒcken nun auch das Weihnachtsfest und all die kleinen und großen Freuden dieses Festes in greifbare NĂ€he. Endlich können wir die Flasche GlĂŒhwein, die noch vom letzten Jahr ĂŒbrigblieb, wieder aus der Versenkung holen, unser Zuhause kuschelig gestalten und (fast) ohne jegliches schlechtes Gewissen WeihnachtsgebĂ€ck in großen Mengen vertilgen. Die Gedanken kreisen um Geschenke fĂŒr unsere Liebsten und um die Gestaltung des „Festes der Liebe“. Es ist fĂŒr den einen oder anderen ganz selbstverstĂ€ndlich, einen Christbaum aufzustellen. Weihnachten ohne Baum? – Geht nicht! Aber warum ist das eigentlich so? Woher kommt dieser Brauch, zu dessen Gunsten jĂ€hrlich rund 16 Millionen BĂ€ume in Deutschland dran glauben mĂŒssen, damit wir glĂŒckselig unsere Geschenke darunter drapieren können?

Die Entwicklung des Christbaumes hat keinen eindeutigen Anfang, sondern setzte sich aus BrĂ€uchen verschiedener Kulturen zusammen. In immergrĂŒnen Pflanzen steckt Lebenskraft und daher glaubte man, Gesundheit ins Haus zu holen, wenn man es mit GrĂŒnem schmĂŒckte, des weiteren galt dieser Brauch zum Vertreiben böser Geister.

Die erste ErwĂ€hnung eines ‚richtigen‘ Christbaumes stammt aus dem Jahr 1419. Die Freiburger BĂ€ckerschaft hatte einen Baum mit Naschwerk, FrĂŒchten und NĂŒssen behĂ€ngt, den die Kinder zu Neujahr plĂŒndern durften. Die ZĂŒnfte und Vereine waren es schließlich, die ein immergrĂŒnes BĂ€umchen zu Weihnachten in ihre ZunfthĂ€user stellten und mit SĂŒĂŸem und Äpfeln schmĂŒckten.

Nach und nach setzte sich der Christbaum-Trend auch beim gewöhnlichen Volk durch, wobei sie sich selten einen kompletten Baum leisten konnten, da Tannen in Mitteleuropa selten waren. Die Kirche, der große Waldgebiete gehörten, schritt gegen das PlĂŒndern der WĂ€lder zur Weihnachtszeit ein und billigte diesen heidnischen Brauch nicht. Mit der Zeit flaute der Widerstand allerdings ab, spĂ€testens als die Reformatoren den Christbaum zum Weihnachtssymbol ernannten, trat der Baum seinen Siegeszug an. Die Auswirkungen sind uns allen bekannt ...

Ähnlich ist es mit dem Weihnachtsmann. In der ganzen Welt ist er bekannt, ob als Weihnachtsmann, Father Christmas, Sint Nikoloses, Sinterklaas oder auch Santa Claus. Über eines sind wir uns doch auch alle einig, auch wenn sich die Namensgebung unterscheidet: Der Weihnachtsmann ist pausbĂ€ckig, trĂ€gt einen roten Mantel mit weißem Pelzbesatz, hat einen langen weißen Bart und rosige Wangen.

UrsprĂŒnglich gab es allerdings viele verschiedene EntwĂŒrfe des Weihnachtsmanns, so z. B. in „Knickerbocker's Geschichten aus New York“. Dort trĂ€gt er laut Schriftsteller Washington Irving einen „tiefen Hut mit breiter Krempe, eine riesige flĂ€mische Kniehose und eine lange Pfeife“. In dem Gedicht „A Visit from St. Nicholas“ von Clement Moore aus dem Jahre 1822 wird ‚unser‘ Weihnachtsmann als „pausbĂ€ckiger, pummeliger, alter Kobold“ beschrieben. Aber wer schuf denn jetzt den eigentlichen Weihnachtsmann?

Erst 1931 beauftragte die „Coca-Cola-Company“ den Zeichner Haddon Sundblom, den Santa Claus fĂŒr eine Werbeaktion zu gestalten. Das Resultat kann sich sehen lassen, denn die Figur ist der Inbegriff des Weihnachtsmannes in der ganzen Welt geworden.



Ein paar Gedanken zum Dezember ... 

(Foto: © Frank R. Bulla)

Auch wenn die Vorweihnachts- und Weihnachtszeit durchaus etwas Betörendes hat – die Lichter ĂŒberall, die Kerzen zum Advent, die GerĂŒche und der Geschmack aller möglcihen Leckeren ... Die Kommerzialisierung des Festes, die – in jeder nur denkbaren Hinsicht – immer mehr zuzunehmen scheint, hĂ€ngt mir wirklich zum Halse raus!

Deswegen gibt es zum Fest auch in diesem Jahr (wie schon seit vielen Jahren) daheim nur eine Winzigkeit im Wert von nicht mehr als 5 Euro. Im ĂŒbrigen gilt: Wenn man denn mal eine schöne Geschenk-Idee hat oder mal eine nette Kleinigkeit fĂŒr seine Lieben findet, braucht es dazu keine Gelegenheit wie Weihnachten oder Geburtstag. Anderen eine Freude machen kann man an jedem Tag des Jahres.

An Weihnachten gönnen wir uns lieber ein besonders feines Essen zu Hause – mit dezenter Terrassen-Beleuchtung (die passt vor allem zur kalten und dunklen Jahreszeit und hat mit Weihnachten keineswegs etwas zu tun!), Bienenwachskerzen und schöner Musik (eher was Klassisches und Stimmungsvolles als pure WeihnachsklĂ€nge) ...

Und was die merkwĂŒrdige Spendenbereitschaft angeht, von der die Leute allesamt im Dezember plötzlich ĂŒbermannt werden: Wenn man anderen schon mal was Gutes tun will, dann sollte man dies das ganze Jahr ĂŒber tun und nicht nur an Weihnachten. Denn Armut und HilfsbedĂŒrftigkeit sind an keine festen Zeiten gebunden.



Unsere Hassliebe zur Weihnachtszeit

ZwiespÀltig ... unser VerhÀltnis zu Weihnachten

(Animation: N. N.)

Einerseits regen wir uns regelmĂ€ĂŸig ĂŒber den ganzen Trubel auf, der zur Weihnachtszeit veranstaltet wird: Wir schimpfen ĂŒber die Tatsache, dass der Einzelhandel bereits kurz nach den Sommerferien versucht, uns auf die erst Monate spĂ€ter stattfindende Weihnachtszeit einzustimmen mittels Lebkuchenherzen sowie WeihnachtsmĂ€nnern und Domino-Steinen aus Schokolade. Wir schimpfen ĂŒber die Hektik, die zunehmend verbreitet wird, je nĂ€her das Fest kommt. Wir hassen das GedrĂ€nge im vorweihnachtlichen Kaufrausch. Zuweilen sind wir auch ein wenig genervt, dass wir aus einer gewissen moralischen Verpflichtung heraus Menschen beschenken mĂŒssen, denen wir etwas zu schenken eigentlich gar nicht das BedĂŒrfnis haben oder zumindest nicht zu diesem klar definierten Zeitpunkt. Wir beklagen, dass der schnöde Mammon beim Weihnachtsfest immer mehr im Vordergrund zu stehen und bei den Geschenken hĂ€ufig die QuantitĂ€t ĂŒber die QualitĂ€t zu obsiegen scheint. Es bekĂŒmmert uns, dass lediglich und ausgerechnet in den Wochen vor dem Fest ganz intensiv derer gedacht wird, denen es nicht so gut geht wie uns, die Hunger und Durst leiden mĂŒssen oder die ein vollkommen anderes Schicksal ereilt hat. Allein schon der Gedanke an den Weihnachtsbaum macht uns zuweilen ganz meschugge: Zu frĂŒh gekauft, fĂ€ngt das Ding womöglich vorzeitig an zu nadeln – sich zu spĂ€t auf den Weg zum Baumverkauf gemacht, könnte bedeuten, dass nur noch eine KrĂŒppelkiefer ĂŒbrig ist, die einem beim Anblick die alltĂ€gliche Festtagsfreude trotz eifrigstem Weihnachtsbaum-SchmĂŒckens dann womöglich nachhaltig verhagelt. Und dann der Weihnachtsmarkt! Wer weiß, um wieviel Prozent in diesem Jahr wieder die Preise fĂŒr GlĂŒhwein und die obligatorischen Fettkringel gestiegen sind!

Auf der anderen Seite hĂ€lt offenbar das christliche Fest genĂŒgend Positives bereit, was uns irgendwann dann doch wieder kapitulieren lĂ€sst und uns dazu veranlasst, alles so zu belassen, wie wir es schon von jeher kennen: Kurz nach den Sommerferien liebĂ€ugeln wir mit den lecker gefĂŒllten Domino-Steinen. Im Strome Gleichgesinnter schieben wir uns schon Wochen vor dem eigentlichen Anlass durch die KaufhĂ€user, auf dass uns – auch fĂŒr diejenigen, die wir in diesem Jahr konsequenterweise eigentlich mal beim Beschenken aussparen wollten – eine nette Geschenk-Idee kommen möge, um am Ende nicht peinlicherweise mit leeren HĂ€nden dastehen zu mĂŒssen. Wir spenden fĂŒr einen wohltĂ€tigen Zweck – schließlich haben wir das ganze Jahr ĂŒber die Gedanken daran tunlichst verdrĂ€ngt. Der Besuch des Weihnachtsmarktes macht nach einer kleinen Überwindung dann doch wieder Spaß – liegt da doch der Duft nach GlĂŒhwein, Zimt und Lebkuchen in der Luft, und es ist schön, mit anzusehen, wie die Kinderaugen strahlen beim Anblick der vielen bunt geschmĂŒckten StĂ€nde, der Weihnachts-Pyramide und des riesigen Weihnachtsbaumes.

Und schließlich ist der Weihnachtsmarkt auch eine willkommene Gelegenheit, mal wieder einen ausgiebigen abendlichen Spaziergang zu untermehmen (schließlich kann das auch nicht schaden, denn der Kaloriengehalt der in Fett gebackenen und gezuckerten Teigprodukte ist halt doch recht heftig!). Ein paar Tage vor Heiligabend sind endlich auch die letzten Geschenke fĂŒr Familie, Freunde und Kollegen besorgt, der Weihnachtsbaumkauf ist doch wieder halb so schlimm. Nun ja, die Ausgaben haben in diesem Jahr mal wieder ein wenig den Rahmen gesprengt – aber irgendetwas ist ja immer!

Schade nur, dass dann Weihnachten bald wieder vorbei ist, zeichnet es doch in nicht unerheblichem Maße mit dafĂŒr verantwortlich, dass wir fĂŒr eine betrĂ€chtliche Weile aus dem ĂŒblichen Trott ein wenig ausbrechen können ...


GEDANKEN ZUR WEIHNACHTSZEIT

„Liebes Christkind,
ich war das ganze Jahr ĂŒber sehr, sehr lieb!
OK, die meiste Zeit ...
Na ja, manchmal ...
Also fast ...
Ja, gut – ich kauf's mir selbst.“

*

„A Kekschen a Day
keeps the Weihnachtsstress away.“
(Verballhornung des Zitats: „An Apple a Day keeps the Doctor away.“)

*

„Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der TĂŒr.
Und wenn das fĂŒnfte Lichtlein brennt,
dann hast du Weihnachten verpennt.“

*

„Advent ist eine Zeit der ErschĂŒtterung,
in der der Mensch wachwerden soll zu sich selbst.“
(Alfred Delp)

*

„Auf einem GĂ€nsekalender wĂ€re Weihnachten Heldengedenktag.“
(Anton NeuhÀusler)

*

„Beim Verpacken von Geschenken gilt:
Fehlendes Talent wird durch Klebeband ersetzt.“

*

„Bis uns jemand den Sinn von Weihnachten erklĂ€rt hat,
ist es auch schon Ostern.“
(Gudrun Kropp)

*

„Das ist das Vertrackte an Weihnachten:
Über den Weihnachtsmarkt zu laufen, macht so glĂŒcklich, dass es am Ende sogar Spaß macht, Geld auszugeben.“
(Janine Weger)

*

„Des Universums schönster Feiertag, das ist die heilige Nacht.“

*

„Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht.“
(Joachim Ringelnatz)

*

„Die fĂŒnf Stufen der WeihnachseinkĂ€ufe:
1. Verweigerung.
2. Es ist doch noch Zeit.
3. Ideenlosigkeit.
4. Zorn.
5. PanikkÀufe.

*

„Die Gans zum Pfarrer:
‚Herr Pfarrer, bitte sagen sie mir die Wahrheit:
Gibt es ein Leben nach Weihnachten?‘“

*

„Die meisten Leute feiern Weihnachten,
weil die meisten Leute Weihnachten feiern.“
(Kurt Tucholsky)

*

„Die schwierigste Aufgabe des Vaters zu Weihnachten:
Den Kindern klarmachen, dass er der Weihnachtsmann ist,
und der Frau klar machen, dass er es nicht ist.“

*

„Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht.“
(Kurt Marti)

*

„Ein Monat nach Weihnachten:
Was haben die Prominente zur Bescherung bekommen? Ramona Drews freut sich ĂŒber eine Melkmaschine. GĂŒnther Jauch bekommt einen Joker und darf jemanden anrufen. Dieter Baumann bekommt eine Munddusche. Gerhard Schröder eine Köpfnuss. Die Wildecker Herzbuben bekommen ihr Fett weg. Jörg Haider kriegt einen Haken ins Kreuz. Rudi Carrell bekommt einen neuen Witz. Und Helmut Kohl kriegt sowieso nichts, weil er nie auspackt!“
(Ingolf LĂŒck)

*

„Eine Gans, die Weihnachten ĂŒberlebt, taugt nichts.“

*

„Es ist zumindest fraglich, ob GĂ€nse, Enten und TruthĂ€hne Weihnachten wirklich als Fest des Friedens betrachten.“
(Camille Rocheteau)

*

„Fett wird man nicht zwischen Weihnachten und Neujahr –
sondern zwischen Neujahr und Weihnachten.“
(Harald Schmidt)

*

„Neues Weihnachtsspiel: ‚Sissi-Saufen‘.
Die ganze Familie schaut hintereinander alle drei ‚Sissi‘-Filme.
Immer wenn das Wort ‚MajestĂ€t‘ fĂ€llt, stehen alle auf,
rufen ‚Lang' lebe die Kaiserin!‘ und trinken einen Schnaps.
Gewonnen hat, wer als Letzter umfÀllt.
Nach diesem Vorbild funktioniert auch das Spiel ‚Six Feet under‘:
Die ganze Familie guckt hintereinander alle 63 Episoden der TV-Serie ‚Six Feet under – Gestorben wird immer‘. Immer wenn das Wort ‚Tod‘ fĂ€llt, stehen alle auf, rufen ‚Rest in Peace!‘ und trinken einen Schnaps.
Gewonnen hat, wer sich als Letzter totgesoffen hat.“
(N. N. / Frank R. Bulla)

*

„FrĂŒher hieß die Zeit vor Weihnachten Advent.
Heute heißt sie ‚Meditative Dynamik‘ und diese Zeit dauert vom Sommerschlussverkauf bis zum ersten Werktag nach Weihnachten, an dem ein Umtausch von Geschenken möglich ist ...“
(Markus Romer)

*

„Geizig ist, wer heute eine Frau heiratet,
die Weihnachten Geburtstag hat.“

*

„Heutzutage darf der Weihnachtsmann aus DatenschutzgrĂŒnden
Kinder nicht mehr fragen, ob sie denn auch artig waren.“
(Frank R. Bulla)

*

„Ich liebe die Lichter der Weihnachtsbeleuchtung.
Sie erinnern mich immer an meine Freunde:
Sie alle hÀngen herum, die HÀlfte von ihnen arbeitet nicht
und die, die arbeiten, sind nicht besonders hell.“

*

„In Deutschland feiern wir lieber weiße als grĂŒne Weihnachten,
in Hongkong feiern mehr Gelbe als Weiße Weihnachten,
in Afrika feiern viele Farbige Weihnachten
und nur wenige Weiße grĂŒne Weihnachten!“
(Vicco von BĂŒlow)

*

„Nicht das viele Essen zwischen Weihnachten und Neujahr macht dick, sondern das zwischen Neujahr und Weihnachten.“
(Markus M. Ronner)

*

„Scheinheilig ist, wenn man das ganze Jahr die Pille nimmt und zu Weihnachten singt: ‚Ihr Kinderlein kommet ...‘.“

*

„Sex ohne Liebe: schrecklich! Wie Weihnachten ohne Ostereier.“
(Robert Sternberg)

*

„Und zum Fest der Geldverschwendung das Liebesnachholverfahren.“
(Manfred Hinrich)

*

„Weihnachten hĂ€lt die Zeit zusammen.“

*

„Weihnachten ist der Höhepunkt des Christenjahres,
denn an Weihnachten hat der Heiland den Einzelhandel gerettet.“
(Dieter Nuhr)

*

„Weihnachten ist der Orgasmus des Kapitalismus.“

*

„Weihnachten ist die große Zeit des Zuviel.“
(James-Henry Leigh-Hunt)

*

„Weihnachten ist die grĂ¶ĂŸte Konsum-FĂȘte der Welt.“

*

„Weihnachten ist in meinem Fall ein Fest mit vielen Geschenken, aber ohne Lieder. Das ganze Jahr ĂŒber die Pille nehmen und dann an Heiligabend ‚Ihr Kinderlein, kommet‘ singen, finde ich zu widersprĂŒchlich.“
(Ruth Moschner)

*

„Weihnachten ist nicht die Zeit zum Bereuen.
DafĂŒr sind Hochzeitstage da.“
(Brigitte Bardot)

*

„Weihnachten ist zwar nur einmal im Jahr,
aber das ist auch genug!“

*

„Weihnachten ist, wenn die Herzen ĂŒberlaufen –
und die MĂŒlleimer.“
(Werner Mitsch)

*

„Weihnachten kommt meistens dann,
wenn man das wenigste Geld hat.“
(Willy Meurer)

*

„Weihnachten kommt und geht –
Menschsein und die Liebe ist eine tĂ€gliche Herausforderung.“
(Gudrun Kropp)

*

„Weihnachten offenbart die Temperaturen
im Umgang der Menschen untereinander.“
(Karl Lehmann)

*

„Weihnachten, jene Zeit des Jahres, in der die Leute in den Familienbunker hinabsteigen.“
(Byron Rogers)

*

„Weihnachten:
Ein besonderer Tag der Völlerei, Trunksucht, GefĂŒhlsduselei,
Annahme von Geschenken, öffentlichem Stumpfsinn
und hĂ€uslichem Protzen gewidmet.“
(Ambrose Bierce)

*

„Weihnachten:
Ein bewĂ€hrtes Mittel zur Umsatzsteigerung im Einzelhandel.“
(Robert Lembke)

*

„Weihnachten:
Ein Fest der Freude. Leider wird dabei zu wenig gelacht.“
(Jean-Paul Sartre)

*

„Weihnachten:
Sich rechtzeitig das Denken schenken!“
(Frank R. Bulla)

*

„WeihnachtsglĂŒck ist, wenn es gelingt,
Kinderaugen zum Leuchten zu bringen.“

*

„Weil das ganze Jahr ĂŒber die Liebe fehlt,
werden zu Weihnachten die Kinder mit Geschenken bestraft.“
(Hubert Ries)

*

„Wenn der Schwache dem Starken die SchwĂ€che vergibt,
und der Starke die KrÀfte des Schwachen liebt,
wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,
wenn der Laute bei dem Stummen verweilt
und begreift, was der Stumme ihm sagen will,
wenn das Leise laut wird und das Laute still,
wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige wichtig und groß,
wenn mitten im Dunkeln ein winziges Licht
Geborgenheit, helles Leben verspricht.
Und du zögerst nicht, sondern du gehst, so wie du bist, darauf zu ...
Dann, ja, dann fĂ€ngt Weihnachten an.“
(Rolf Kenzer)

*

„Wenn die stille Zeit vorbei ist,
wird es auch wieder ruhiger.“
(Karl Valentin)

*

„Wenn ein Mann seiner Frau zu Weihnachten
keine Geschenke macht, ist sie verstimmt.
Wenn er ihr zu viele Geschenke macht, wird sie misstrauisch.“
(Fritz Eckhardt)

*

„Wenn uns bewusst wird, dass die Zeit, die wir uns fĂŒr einen anderen Menschen nehmen, das Kostbarste ist, was wir schenken können, haben wir den Sinn von Weihnachten verstanden.“

*

„Wenn Weihnachten das Fest der Liebe ist, warum ist dann Weihnachten nur an Weihnachten?“
(Engelbert Schinkel)

*

„Wer an Ostern nach Eiern sucht,
hat an Weihnachten die Bescherung.“

*

„Zur Weihnacht zeigt die Welt sich immer so, wie sie sein könnte, wenn es die anderen 364 Tage im Jahr nicht gĂ€be. (Willy Meurer)“
(Willy Meurer)




Einladung auf amerikanisch

(Text: N. N.)

Ein Ă€lterer Mann in Phoenix ruft seinen erwachsenen Sohn in New York an und sagt am Telefon: „Ich hasse es, dir deinen Tag zu verderben, aber ich muss dir mitteilen, dass deine Mutter und ich dabei sind, uns scheiden zu lassen. 45 Jahre Elend sind einfach genug!“

„Vater, was redest du denn da?“ schreit der Sohn entsetzt in den Hörer.

„Wir halten gegenseitig unseren Anblick nicht mehr aus“, sagt der alte Mann. „Wir sind einander ĂŒberdrĂŒssig und es macht mich krank, auch nur darĂŒber zu erzĂ€hlen. Also rufe deine Schwester in Chicago an und sag du es ihr.“ Er hĂ€ngt auf.

Voller BestĂŒrzung ruft der Sohn seine Schwester an, die bei der Nachricht explodiert: „Was, um alles in der Welt, glauben sie denn? Sie wollen sich scheiden lassen? Warte, ich regle das!“

Augenblicklich ruft sie in Phoenix an und schreit den alten Vater an: „Ihr lasst euch nicht scheiden, hörst du!? Ihr tut nichts, bis ich da bin. Ich rufe gleich meinen Bruder zurĂŒck, und wir werden beide morgen bei euch eintreffen. Bis dahin unternehmt ihr nichts, hast du mich verstanden?"

WĂ€hrend der alte Mann den Hörer auflegt, dreht er sich zu seiner Frau und sagt: „Sie kommen beide zu Weihnachten, Liebling, und ihren Flug zahlen sie auch selber.“



In SupermÀrkten beginnt
die Weihnachtszeit ...

(Text: N. N. / Animation: N. N.)


Montag, 7. Oktober

Es ist ein herrlicher Altweibersommertag. Noch einmal laufen die Menschen in T-Shirts und Sandalen rum, sitzen im Biergarten und auf den ParkbĂ€nken um die Sonne zu genießen und erinnern sich, wie schön der Sommer war. In der Innenstadt geht alles friedlich und ruhig zu.

Dann plötzlich um 10:47 Uhr kommt der Befehl von „Aldi“-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Erich B.: „FĂŒnf Paletten Lebkuchen und Spekulatius in den Eingangsbereich!“ Von nun an ĂŒberschlagen sich die Ereignisse. ZunĂ€chst reagiert „Tengelmann“-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Martin O. eher halbherzig mit einem erweiterten Kerzensortiment und Marzipankartoffeln an der Kasse.

15:07 Uhr:
„Edeka“-Marktleiter Wilhelm T. hat die Mittagspause genutzt und operiert mit Lametta und TannengrĂŒn in der Wurstauslage.

16:32 Uhr:
Die Filialen von „Penny“ und „Marktkauf“ bekommen Kenntnis von der Offensive, können aber aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht gegenhalten und fordern ein Weihnachts-Stillstandsabkommen bis zum 10. Oktober. Die GesprĂ€che bleiben ohne Ergebnis.

Dienstag, 8. Oktober

07.30 Uhr:
Im Eingangsbereich von „Karstadt“ bezieht ĂŒberraschend ein Esel mit Rentierschlitten Stellung, wĂ€hrend zwei WeihnachtsmĂ€nner vom studentischen Nikolaus-Dienst vorbeihastende Schulkinder zu ihren WeihnachtswĂŒnschen verhören. Zeitgleich erstrahlt die Kaufhaus-Fassade im gleißenden Schein von 260.000 Elektrokerzen. Die geschockte Konkurrenz kann zunĂ€chst nur ohnmĂ€chtig zuschauen; immerhin haben jetzt auch „Spar“, „Co-op“ und „Tengelmann“ den Ernst der Lage erkannt.

Mittwoch, den 9. Oktober

09.00 Uhr:
„Edeka“ setzt Krippenfiguren ins GemĂŒse.

09:12 Uhr:
„Tengelmann“ kontert mit massivem Einsatz von Rauschgoldengeln im TiefkĂŒhlregal.

12:00 Uhr:
Neue Dienstanweisung bei „Co-op“: „An der KĂ€setheke wird mit sofortiger Wirkung ein frohes Fest gewĂŒnscht.“ Der „Spar“-Markt kĂŒndigt fĂŒr den Nachmittag Vergeltungsmaßnahmen an.

Donnerstag, 10. Oktober

07:00 Uhr:
Karstadt schaufelt Kunstschnee in die Schaufenster.

08:00 Uhr:
In einer eilig einberufenen Krisenversammlung fordert der aufgebrachte „Penny“-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Walter T. von seinen Mitarbeitern lautstark „Weihnachten bis zum Äußersten!“ und verfĂŒgt den pausenlosen Einsatz der von der Konkurrenz gefĂŒrchteten CD „Weihnachten mit Mireille Matthieu“ ĂŒber Deckenlautsprecher. Der Nachmittag bleibt ansonsten ruhig.

Freitag, 11. Oktober

08:00 Uhr:
Anwohner in der Ladenstraße versuchen mit Hilfe einer einstweiligen VerfĂŒgung, die nun auch vom „Spar“-Markt angedrohte Musik-Offensive „Heiligabend mit den Flippers“ zu stoppen.

09:14 Uhr:
Ein „Aldi“-Sattelschlepper mit PfeffernĂŒssen rammt den Posaunenchor Adveniat, der gerade vor „Karstadt“ zum großen „Weihnachtsoratorium“ ansetzen wollte.

09:30 Uhr:
„Aldi“ dementiert. Es habe sich bei der Ladung nicht um PfeffernĂŒsse, sondern um Christbaumkugeln gehandelt.

Samstag, 12. Oktober

Die Fronten verhÀrten sich; die Strategien werden zunehmend aggressiver.

10:37 Uhr:
Auf dem Polizeirevier meldet sich die Diabetikerin Anna K. und gibt zu Protokoll, sie sei soeben auf dem „Co-op“-Parkplatz zum Verzehr von GlĂŒhwein und Christstollen gezwungen worden. Die Beamten sind ratlos.

12:00 Uhr:
Seit gut einer halben Stunde beschießen „Karstadt“, „Edeka“ und „Co-op“ die FussgĂ€ngerzone mit Schneekanonen. Das Ordnungsamt mahnt die RĂ€um- und Streupflicht an. Umsonst.

14:30 Uhr:
Weite Teile der Innenstadt sind unpassierbar. Eine Hubschrauberstaffel des Bundesgrenzschutzes beginnt mit der Bergung von Eingeschlossenen.


WEIHNACHTLICHES

„Mama, sieh mal: Der Tannenbaum brennt!“
„Das heißt: ‚Der Tannenbaum leuchtet‘!“
„Schau mal, Mama: Jetzt leuchtet auch die Gardine!“

*

„Und was hast du zu Weihnachten bekommen?“
„Einen Bauch.“

*

„Mama, was bekomme ich zu Weihnachten?“
„Das, was der Weihnachtsmann dir bringt.“
„Den Weihnachtsmann gibt's doch gar nicht.“
„Tja, das ist jetzt blöd fĂŒr dich.“

*

Santa Claus: „Ihr wollt was???“
Rentier Rudolph: „Weihnachtsferien!“



Weihnachtsbeleuchtung –
der helle Wahnsinn!

(Text: N. N. / Animation: N. N.)


Sonntag, 1. Advent

10:00 Uhr:
In der Reihenhaus-Siedlung Unkelstieg ließ sich die Rentnerin Erna B. durch ihren Enkel Norbert drei Elektrokerzen auf der Fensterbank ihres Wohnzimmers installieren. Vorweihnachtliche Stimmung breitet sich aus, die Freude ist groß.

10:14 Uhr:
Beim Entleeren des MĂŒlleimers beobachtet Nachbar Ottfried P. die provokante Weihnachtsoffensive im Nebenhaus und kontert umgehend mit der Aufstellung des zehnarmigen dĂ€nischen Kerzensets zu je 15 Watt im KĂŒchenfenster. Stunden spĂ€ter erstrahlt die gesamte Siedlung Unkelstieg im besinnlichen Glanz von 134 Fensterdekorationen.

19:03 Uhr:
Im 14 km entfernten Kohlekraftwerk Sottrup-Höcklage registriert der wachhabende Ingenieur irrtĂŒmlich einen Defekt der StrommessgerĂ€te fĂŒr den Bereich Stenkelfeld-Nord, ist aber zunĂ€chst arglos.

20:17 Uhr:
Den Eheleuten Horst und Heidi E. gelingt der Anschluss einer Kettenschaltung von 96 Halogen-Filmleuchten durch sÀmtliche BÀume ihres Obstgartens ans Drehstromnetz. Teile der heimischen Vogelwelt beginnen verwirrt mit dem Nestbau.

20:56 Uhr:
Der Diskotheken-Besitzer Alfons K. sieht sich genötigt, seinerseits einen Teil zur vorweihnachtlichen Stimmung beizutragen und montiert auf dem Flachdach seines Bungalows das Laser-Ensemble „Metropolis“, das zu den leistungsstĂ€rksten Europas zĂ€hlt. Die Fassade eines angrenzenden Getreidesilos hĂ€lt dem Dauerfeuer der Nikolaus-Projektion mehrere Minuten stand, bevor sie mit einem hĂ€sslichen GerĂ€usch zerbröckelt.

21:30 Uhr:
Im Trubel einer Jul-Club-Feier im Kohlekraftwerk Sottrup-Höcklage verhallt das Alarmsignal aus Generatorhalle 5.

21:50 Uhr:
Der 85-jĂ€hrige Kriegsveteran August R. zaubert mit 190 Flakscheinwerfern des Typs „Varta Volkssturm“ den Stern von Bethlehem an die tiefhĂ€ngende Wolkendecke.

22:12 Uhr:
Eine Gruppe asiatischer GeschĂ€ftsleute mit leichtem GepĂ€ck und sommerlicher Bekleidung irrt verĂ€ngstigt durch die Siedlung Unkelstieg. Zuvor war eine „Boing 747“ der „Singapur Airlines“ mit dem Ziel Sydney versehentlich in der mit 3.000 bunten Neonröhren gepflasterten Garagenzufahrt der BĂ€ckerei Bröhrmeyer gelandet.

22:37 Uhr:
Die „NASA“-Raumsonde „Voyager 7“ funkt vom Rande der Milchstraße Bilder einer angeblichen Supernova auf der nördlichen Erdhalbkugel; die Experten in Houston sind ratlos.

22:50 Uhr:
Ein leichtes Beben erschĂŒttert die Umgebung des Kohlekraftwerks Sottrup-Höcklage, der gesamte Komplex mit seinen 30 Turbinen lĂ€uft mit 350 Megawatt brĂŒllend jenseits der Belastungsgrenze.

23:06 Uhr:
In der taghell erleuchteten Siedlung Unkelstieg erwacht Studentin Bettina U. und freut sich irrtĂŒmlich ĂŒber den sonnigen Dezembermorgen. Um genau 23:12 Uhr betĂ€tigt sie den Schalter ihrer Kaffeemaschine.

23:12 Uhr und 14 Sekunden:
In die plötzliche Dunkelheit des gesamten Landkreises Stenkelfeld bricht die Explosion des Kohlekraftwerks Sottrup-Höcklage wie Donnerhall. Durch die stockfinsteren Ortschaften irren verwirrte Menschen, Menschen wie du und ich, denen eine Kerze auf dem Adventskranz nicht genug war.

Weihnachtliche
To-do-List

(Foto: N. N.)



Weihnachts-Umfrage

(Text: N. N.)

Auf die Frage „Was wissen Sie noch von der Weihnachtsgeschichte?“ antworteten ...

24 Prozent:
Die spielt doch in so einem miesen Hotel, mit nur einem Stern.

32 Prozent:
Da kommen so drei Kasper aus dem Osten, einer ist goldig, einer beweihrÀuchert sich, und einer guckt myrrhisch.

44 Prozent:
Da geht es irgendwie um das Baby von Madonna.