bulla-blog
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Nur ein Traum:
Fantastereien

Ăśbersicht

  • Die Geschichte der Geister
    Kurzfassung
  • Apropos: Verschwörungs-Theorien ...
    Cartoon
  • Nixe in der Brandung
  • Die Selbstmörder
    Das Ende eines Waldspaziergangs
  • Gastronomie mit Atemschutzmaske?
    Hier ist die Lösung!
  • Die armen Tuareg
    Timo Beil über das „Up to date“-sein selbst am Arsch der Welt
  • Alles nur Zufall?
    Ein „El Dorado“ für Verschwörungs-Theoretiker!
  • Dialoge

Die Geschichte der Geister

Kurzfassung

Auch das Dasein von Geistern unterliegt naturgemäß einer gewissen Entwicklung. Am Anfang waren die Geisterschiffe, die auf den Weltmeeren kreuzten und ihr Unwesen trieben. Als man schließlich anlandete, bauten vornehme Zeitgenossen Burgen, die nach deren Ableben nicht selten zu Geisterschlössern avancierten. Daneben bildeten sich irgendwann auch mehr oder weniger große Siedlungen, die - als die Menschen dort abwanderten – zu Geisterstädten verkamen. Die erste (elektrische) Geisterbahn gab es 1930 in England, bei der sich die Menschen gruselten wie heutzutage angesichts der Zuverlässigkeit der „Deutschen Bahn“. Als noch die deutsch-deutsche Grenze existierte (zwischen 1961 und 1989), entstand auch der erste Geisterbahnhof in Berlin. Schwer zu sagen, wie es die englische Geisterbahn bis hierher geschafft hatte. Als man sich dann später nicht mehr fahren ließ, sondern selbst fuhr, fanden sich Mitte der 70er Jahre auf den Autobahnen die ersten Geisterfahrer. 2020 gab es schließich ein Novum: Geisterspiele in Fußballstadien und Geisterkonzerte auf Indoor-Bühnen. Vielen Leuten blieb darum aus Angst vor dem Corona-Virus kaum mehr etwas anderes übrig als sich zu Hause zu beschäftigen und beispielsweise Geisterschach zu spielen, während sich Geistlose und Geisteskranke auf verschwörungs-theoretisch angehauchten Demonstrationen versammelten, um mit Scheinargumenten gegen die bösen Geister anzukämpfen, die ihnen Vater Staat angeblich vorgesetzt hatte.

Apropos:
Verschwörungs-
Theorien ...
(Cartoon: Marian Kamensky / humor-kamensky.sk)



Nixe in der Brandung

(Abb.: N. N.)

Kaum erzähle ich mal in der Gegend herum, wie schlecht ich mich meiner Träume erinnern kann, habe ich plötzlich einen Traum, der mich nicht nur wachwerden lässt, sondern an den ich mich direkt mal gut erinnern kann, nicht zuletzt auch deswegen, weil ich geradezu schweißgebadet aufwache, was aber durchaus mit dem feuchten Element zu tun haben mag, in dem dieser Traum spielt:

Keine Ahnung, wie ich plötzlich ans Meer komme, jedenfalls spricht vieles für die Ostsee (vermutlich ganz in der Nähe meines Lieblingsstrandes in dem kleinen Örtchen Kalifornien, das zusammen mit der Nachbargemeinde Brasilien zum Landkreis Plön zählt).

Einer Nixe gleich, sitze ich – meine schlanken Fesseln bewundernd – auf einem Felsen in der Brandung, überlasse mein prachtvolles güldenes (nein, eigentlich mehr von silbernen Fäden durchwirktes und schon lange nicht mehr so fülliges) Haar dem Spiel des Windes, als dieser auffrischt und die See zu toben beginnt. Während ich mich noch wundere, warum die Amateur-Schwimmer in meinem Blickfeld urplötzlich zu fanatischen Anhängern des Wellenreitens werden – wobei sie irgendetwas laut zu rufen scheinen, was sich den Empfindungen meines Hörorgans entzieht, da der Lärmpegel von Wind und Wellen eine gewisse Dezibelstärke überschreitet –, bekomme ich nasse Füße. Und während ich mich noch wundere, warum sich auch meine direkten Nachbarn, die sich ebenfalls gerade in der Kunst des Sonnenanbetens üben, anstatt auszuspannen, sich gleichfalls zu diesem Extremwellenreiten haben hinreißen lassen ...

Was soll ich sagen!? Eben noch auf meinem flauschigen „Coca Cola“-Badehandtuch thronend, hocke ich jetzt da oben auf einer Welle und wundere mich abermals, warum die Herrschaften da unten im Wellental so unkontrolliert und unentwegt mit den Armen fuchteln. Zunächst denke ich an Veitstanz oder Epilepsie, bis mir plötzlich einer von ihnen so vehement entgegenreitet, dass mir förmlich die Sinne schwinden und ich immer mehr den Grund dafür erkenne, warum ich den Geschmack von Salzwasser nicht leiden kann ... Um es kurz zu machen: Nach einer langen Zeit, die sich – wie in solchen Extremsituationen üblich – wie eine Ewigkeit anfühlt und in der ich mich gleichsam in der Kunst des Extremwellenreitens, Extremtieftauchens und anderer unsinniger Sportarten geübt habe, verspüre ich plötzlich so etwas wie ein (natürlich unsinkbares!) gummiboot-ähnliches Vehikel unter mir, das ich mit zwei, drei anderen Sportskanonen teile, bis irgendwann die Rettung eilt in Form festen Bodens unter den Füßen.

Nach dieser äußerst seltenen Erfahrung des Sich-an-den-Traum-Erinnerns springe ich – natürlich noch immer ganz nass von diesem feuchten Erlebnis – nachts um halb drei aus dem Bett, erinnere mich an ein Buch, das da irgendwo in den Tiefen meiner Bücherregale verborgen sein muss, und werde schließlich fündig: „Das besondere Lexikon der Traumdeutung“ aus dem Jahre 1984 (Untertitel: „Limitierte Sonderausgabe mit Extrateil zur Wunsch- und Traumverwirklichung“; und das zum schon damaligen Super-Geiz-ist-Geil-Preis von fünf Mark). Das hat mir gerade noch gefehlt! Jedenfalls kann man da nach Stichworten suchen, wie „Rhinozeros“ („Erfolg in geschäftlichen Belangen, jedoch Verzögerungen und Enttäuschungen für Verliebte.“) oder „Zehenspitzen“ („Ein harmloser Krach wird Sie mit jemandem, den sie lieben, entzweien, wenn Sie nicht aufpassen und den Streit noch vor dem Abend beilegen.“). Einträge wie „Extremwellenreiten“ oder „Coca Cola-Badetuch“ finde ich natürlich nicht, dafür aber welche zu „Meerjungfrau“ („Ein unglücklicher Traum, besonders für jene, in deren Leben das Meer eine wichtige Rolle spielt: Seeleute, Fischer etc.“) und „Ertrinken“ („Ein sehr ungünstiger Traum für Geschäftsleute. Werden sie jedoch gerettet, dann können Sie die Hilfe von einem Freund erwarten.“).

Na ja, der letzte Eintrag war schon irgendwie ermutigend: Schließlich lebe ich noch, bin allerdings zugegebenermaßen noch ganz schön müde und begebe mich nach dieser erschöpfenden Recherche doch besser wieder ins Bett und versuche, von Erfreulicherem zu träumen als von Tsunamis in Neptun's Reich.



Die Selbstmörder

Das Ende eines Waldspaziergangs

(Foto: © Polizei Celle)

Das Wetter war wunderschön – Zeit für einen ausgedehnten nachmittäglichen Spaziergang durch Wald und Flur, bevor es nach Hause gehen sollte zu einem gemütlichen Zusammensein bei Kaffee und Kuchen. Bewaffnet mit Kameras, waren wir zu dritt auf der Jagd nach hübschen Naturmotiven: Pflanzen, Tiere und eben alles, was einem so vor die Linse kam.

Das Ende des Spaziergangs stand kurz bevor, als wir uns am Rande eines gut asphaltierten Waldweges bewegten. Neben der schmalen Straße verlief eine Grasnarbe, die in einem flachen Graben endete, der zurzeit kein Wasser führte. Hinter dem Graben begrenzte ein hölzerner Weidezaun die dahinterliegende Kuhweide, die von einigen grasenden Rindviechern belebt war. Die schwarz und weiß gefleckten Wiederkäuer gaben ein gutes Fotomotiv ab, da sie sich während des Fotografierens neugierig glotzend dem Zaun näherten.

In der Stille, die lediglich gelegentliches Vogelgezwitscher hören ließ, war ein Motorengeräusch zu hören, das sich stetig näherte. Dass hier zuweilen ein Auto entlangfuhr, war nichts Besonderes, aber normalerweise hörte man die Fahrzeuge kaum kommen, waren doch moderne Motoren bei mäßiger Geschwindigkeit kaum mehr zu hören, vor allem dann nicht, wenn einem aufkommender Wind um die Ohren pfiff. Nicht so dieses Auto: Das Geräusch erinnerte fast an einen schnell näherkommenden „Formel I“-Rennwagen, der sehr hochtourig gefahren wurde. Ein Blick in die Richtung, aus der das anschwellende Summen kam, bestätigte eine hohe Geschwindigkeit. Wenige Sekunden, nachdem das Motorengeräusch zu hören war, befand sich der Wagen bereits in Sichtweite, und er kam schnell näher – sehr schnell sogar, unglaublich schnell! Ich hätte nie gedacht, dass jemand auf einer derart schmalen Straße ein solches Tempo hinlegen könnte. Ohne entsprechende Erfahrungswerte und Anhaltspunkte war es sichrlich nicht so einfach, das tatsächlich gefahrene Tempo zu bestimmen. Fahrzeugmarke (ein „Audi“ der gehobenen Mittel- oder unteren Oberklasse), Motorengeräusch und das im Passieren wahrgenommene Tempo wiesen aber darauf hin, dass das Fahrzeug wohl mit einer Geschwindigkeit von mehr als 200 Stundenkilometern unterwegs sein musste. Als geübter Fahrer wäre ich nie auf die Idee gekommen, eine solche Straße überhaupt mit mehr als 80, 90 Sachen zu befahren.

Der „Audi“ raste derart schnell an uns vorüber, dass kaum zu erkennen war, wie viele Personen sich im Fahrzeug befanden, geschweige denn, wer da am Steuer saß. Noch bevor das Fahrzeug passiert hatte, ging mein Blick unweigerlich ganz nach rechts, wissend, dass die Straße gleich zu Ende war: In einer T-Kreuzung endend, traf sie auf die zweispurige Haupstraße. Auf der dem asphaltierten Feldweg gegenüberliegenden Straßenseite, entlang der Kreuzung, standen am Straßenrand mehrere geparkte Autos von Leuten, die wohl ebenfalls gerade ihren Sonntagsspaziergang absolvierten; eines dieser geparkten Fahrzeuge – etwa drei Fahrzeuglängen von der Kreuzung entfernt – gehörte zu uns. Auf diese Reihe von Fahrzeugen fuhr der anthrazitfarbene Wagen zu.

Zum Glück waren auf der Hauptstraße weder fahrende Kraftfahrzeuge noch Radler noch Fußgänger zu erkennen, als der Raser in das in direkter Linie mit dem Feldweg parkende Auto ungebremst hineinschoss. In einem ohrenbetäubenden Lärm wurde die hintere Hälfte des stehenden Fahrzeugs zusammen- und gegen die dahinter befindliche Steinmauer gedrückt, was diese zum Einsturz brachte und die Vorwärtsbewegung des „Audi“ abrupt stoppte. Der vordere Teil des parkenden Wagens wurde durch den Aufprall abgerissen und kippte nach links zur Seite weg, während der „Audi“ wie eine Ziehharmonika zusammengepresst wurde und bereits aus meinem Blickwinkel weniger lang als breit wirkte. Beim Zusammenprall war zudem der Motorblock aus der Karosserie herausgerissen und mehrere Meter weit über die einst rund brusthohe massive Mauer geschleudert worden.

Mir war klar, dass der oder die Insassen des Crash-Fahrzeugs bis zur Unkenntlichkeit zerdrückt worden sein mussten. Dennoch lief ich nach Überwindung des ersten Schocks automatisch zum Ort des Geschehens, während ich meine beiden Begleiterinnen anwies, mich zu begleiten, um auf der Hauptstraße von links und rechts kommende Fahrzeuge rechtzeitig vor der Unfallstelle zu warnen, denn es war zu erkennen, dass beim Aufprall viele Einzelteile der Unfallfahrzeuge in unsere Richtung auf die Fahrbahn geflogen waren.

Ich selbst hatte vor, sobald ich an der Unfallstelle angekommen wäre, sofort per Handy die Polizei zu verständigen – ein Rettungsdienst war sehr wahrscheinlich nicht mehr vonnöten.

Als ich noch wenigstens 50 Meter von den Schrotthaufen entfernt war, nahm ich abermals jenes sich schnell nähernde Motorengeräusch wahr, das ich erst vor wenigen Minuten zuletzt wahrgenommen hatte. Im Umdrehen sah ich ein weiteres Fahrzeug rasant näherkommen. Ich brüllte nur noch in Richtung meiner Begleiterinnen, sofort die Straße zu verlassen und im Graben Deckung zu suchen. Zögernd kamen sie meiner Aufforderung nach, und keine Sekunde zu spät lagen wir, nur wenige Meter von einander getrennt, im Gras des leicht zugewachsenen Grabens – und erlebten den zweiten Aufprall. Ein weiterer, diesmal schwarzer „Audi“ war auf das zusammengepresste Paket des ersten „Audi“ geprallt. Durch die Wucht wurde das Fahrzeug in seiner ganzen Länge ebenfalls erheblich zusammengedrückt. Das Paket aus Metall brach dabei leicht nach rechts aus und rollte fast in Zeitlupe über den ersten „Audi“ und die Mauerreste, wo es zum Liegen kam.

Auch hier war bereits aus einiger Entfernung zu erkennen, dass den Aufprall niemand ĂĽberlebt haben konnte und es auch hier fĂĽr die Spezialisten schwierig werden dĂĽrfte, das oder die Opfer zu identifizieren.

Wie sich wenige Tage später anhand von Abschiedsbriefen herausstellte, die in der Tageszeitung erwähnt wurden, handelte es sich bei den ums Leben gekommenen Personen um ein bankrottgegangenes Geschäfts-Ehepaar, das sich auf diese Weise das Leben genommen hatte. Durch ausgesprochen glückliche Umstände wurden bei diesem Doppel-Selbstmord keine Unbeteiligten in Mitleidenschaft gezogen.



Gastronomie mit Atemschutzmaske?

Hier ist die Lösung!

(Foto: N. N.)

In der Corona-Krise – das hat sich bereits vielfach gezeigt – muss man kreativ sein und zuweilen auch alte Denk- und Verhaltensmuster über Bord werfen.

Nun - die Gastronomie liegt im Frühjahr 2020 am Boden, und es drehen zahlreiche Insolvenzen. Da ist schnelles Handeln angesagt. Aber wie soll das gehen mit den vorherrschenden Regeln „Abstand halten“ und vor allem „Maskenpflicht“? Mit oraler Nahrungsaufnahme jedenfalls dürfte das schwer umzusetzen sein. Da muss eine ausgefallene Lösung her.

In Krankenhäusern hat es sich schon von jeher bewährt, Menschen zu füttern, die für eine Weile ihre Nahrung nicht oral zu sich nehmen können: Mittels Infusionen lässt sich dem Körper vieles von dem zuführen, was er zum Leben braucht.

So bekäme jeder Besucher der Gastronomie einen Ständer neben den Tisch gestellt und käme via Armvene an den Tropf. Vorteil: Jeder Gast hätte die Hände frei und müsste nicht mit vollem Mund reden, wenn er mit seinem Tischnachbarn kommuniziert.

Ein Problem könnte sein – wir kennen das ja von den Klopapier-Engpässen im Frühjahr 2020 –, dass es zunächst einen akuten Mangel an Ständern und Infusionen geben könnte, weil sich viele Gastronomen zu Hamsterkäufen genötigt fühlen würden. Zeitgleich würde aber der Bedarf an Klopapier in der Gastronomie drastisch sinken, weil es nun mal in der Natur von Infusionen liegt, dass es dabei bestenfalls zur Blasenentleerung kommt. Damit dem Feinschmecker doch noch das Wasser im Munde zusammenlaufen kann, könnten Duftkerzen die Sinne betören: Je nach Gericht, gäbe es Kerzen mit dem Geruch von Braten, Knoblauch, Bier und anderen Leckereien.

Und wenn man dann doch mal die sanitären Anlagen aufsuchen muss ... OK, ein bisschen umständlich wäre das schon trotz der Rollen unter dem Infusionsständer. Aber irgendwas ist ja immer, nicht wahr!?



Die armen Tuareg

Timo Beil über das „Up to date“-sein
selbst am Arsch der Welt

(Abb.: N. N.)

Die armen Tuareg hat auch schon längst die Zivilisation eingeholt. Sie haben inzwischen begonnen, ihre Traditionen über Bord zu werfen.

Kürzlich traf ich einen von ihnen in der Wüste, mit dem ich mich prima auf Englisch unterhalten konnte (Arabisch konnte er nur noch gebrochen sprechen). Zur Begrüßung gab's nicht den obligatorischen Tee: Er öffnete innerhalb seines großen Zeltes ein kleineres Zelt, betrat das, was sich fast wie eine Einbauküche ausnahm, blieb vor einer monströsen Maschine stehen und fragte mich, was ich denn gerne trinken mag:

  • „Filterkaffee? Caffè Crema? Espresso? Cappuccino? Latte Macchiato?“

Dem Rest der Aufzählung war ich vor Staunen nicht mehr gefolgt, entschied mich aber für meine Lieblingssorte „Cappuccino Karamell Krokant“ mit reichlich Milchschaum und den obligatorischen Schoko-Streuseln.

Zum Abschied tauschten wir noch unsere E-Mail-Adressen aus.



Alles
nur Zufall?

Ein „El Dorado“
für Verschwörungs-
Theoretiker!

(Text: N. N. / Frank R. Bulla; (Foto: © Jeffmock)


Sind Ihnen folgende Zusammenhänge schon mal aufgefallen?

  • New York City hat 11 Buchstaben.
  • Afghanistan hat 11 Buchstaben.
  • Der Name Ramsin Yuseb (der Terrorist, der bereits 1993 damit drohte, die ZwillingstĂĽrme des „World Trade Centers (WTC)“ zu zerstören) hat 11 Buchstaben.
  • Der Name George W. Bush hat ebenfalls 11 Buchstaben.

Könnte ein seltsamer Zufall sein, nicht wahr!? Aber es wird noch besser:

  • New York ist der 11. Staat der USA.
  • Das erste Flugzeug, dass in eines der TĂĽrme flog, hatte die Flugnummer 11.
  • Dieser Flug hatte 92 Passagiere.
    9 + 2 = 11.
  • Flugnummer 77, das ebenfalls in die ZwillingstĂĽrme flog, hatte 65 Passagiere.
    6 + 5 = 11.
  • Diese Tragödie fand am 11 September statt. Oder – wie es heute genannt wird – 9/11.
    9 + 1 + 1 = 11.
  • Das Datum entspricht der Telefonnummer des amerikanischen Rettungsdienstes 911.
    9 + 1 + 1 = 11.

Kein Zufall?

  • Insgesamt betrug die Anzahl aller Opfer in den entfĂĽhrten Flugzeugen 254.
    2 + 5 + 4 = 11.
  • Der 11 September ist der 254. Tag im Kalender.
    Und wieder 2 + 5 + 4 = 11.
  • Das Bomben-Attentat in Madrid fand am 3. November 2004 statt.
    3 + 1 + 1 + 2 + 0 + 0 + 4 = 11.
  • Diese Tragödie fand genau 911 Tage nach dem Attentat auf das „WTC“ statt.
    Wieder 911, wieder 9/11, wieder 9 + 1 + 1 = 11.

Jetzt aber wird es wirklich unheimlich:

  • Ă–ffnen Sie ein Word-Dokument und machen Sie Folgendes:
    Tippen Sie in Großbuchstaben „Q33 NY“ (das ist die Nummer des Fluges, der zuerst in die Zwillingstürme einschlug). Markieren Sie „Q33 NY“ und ändern Sie die Schriftgröße auf 48 Punkt und die Schriftart auf „Wingdings“ ...

... so viel zum Thema Zufall und einer E-Mail, die in Windeseile die Welt umrundet hat – und zwar schneller als das jeder Terrorist je zu tun vermag.

Haben Sie denn ernsthaft an das geglaubt, was Ihnen diese vermeintliche Information hat suggerieren wollen!? Vergessen Sie es! Und singen Sie lieber ein Loblied (wenn's sein muss, auch die amerikanische Nationalhymne: siehe unten!) auf all jene, die nicht ĂĽber solch kranke Gehirne verfĂĽgen und sich nicht solch einen Schwachsinn ausdenken und auch nichts mit Demagogie am Hut haben.

Eine Flugnummer „Q33 NY“ jedenfalls gibt es – wie man aus gut unterrichteten Kreisen erfahren kann – im Zusammenhang mit der „WTC“-Katastrophe nicht. Dafür aber reichlich perfides Gedankengut!


Zum Reinhören:
die amerikanische Nationalhymne ...

Interessanter Link

  • Nekrolog 9/11
    In Erinnerung an die 2.970 registrierten Toten
    der Terroranschläge vom 11. September 2001
    (extern)


DIALOGE

„Ist das hier das Treffen der Fantasielosen?“
„Das kann ich mir nicht vorstellen.“

*

„Könntest du nicht einfach mal realistisch sein?“
„Also, mit so einer Einstellung kommst ganz bestimmt nicht
in mein Raumschiff!“