bulla-blog
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Philosophisches:
Denkanstöße

Übersicht

  • Gedanken zum 10. Oktober
  • Wenn die Welt ein Dorf mit hundert Einwohnern wäre ... 
  • Das Leben heutzutage ...
  • Wenn nicht jetzt, wann dann!?
    Umdenken in der Corona-Krise
  • „COVID-19“ sei Dank!
    Cooldown mit Do-it-yourself-Erfahrungen
  • Sein oder Nichtsein ...
  • Wie man sich eine Verschwörungs-Theorie bastelt ...
  • Apropos: Verschwörungs-Theorie ...
    Zitat
  • Die sieben besten Medikamente
  • Die zehn Energie-Diebe
    laut Dalai Lama
  • Die 18 Lebensregeln
    des Dalai Lama
  • Paradox ist ...
  • Die ultimative Problemlösung
  • Der Fisch stinkt vom Kopfe!
    Timo Beil über einfache und blöde (also: einfach blöde) Aussagen
  • Bullshit
    Eine fabelhafte Geschichte
  • Rezept fürs neue Jahr
  • Ausgeschlossen?
    Man sollte sich nicht einschränken lassen!
  • Fernbedienung fürs Leben
  • In der Ruhe liegt die Kraft

Gedanken zum 10. Oktober


AM 10. OKTOBER IST

  • „Intern. Home Movie Day“
  • „Intern. Umarme-einen-Schlagzeuger-Tag“
  • „Welt-Hospiz-Tag“
  • „Welt-Hunde-Tag“
  • „Welttag der seelischen Gesundheit (WHO)“
  • „Welttag gegen die Todesstrafe“



Zum „Welttag der seelischen Gesundheit (WHO)“ fällt mir spontan ein, dass es um die seelische Gesundheit vieler Menschen in diesem Jahr nicht besonders gut bestellt ist, insbesondere in Staaten, die sich schon lange nicht mehr über einen Mangel an Freiheit oder über Einschränkungen jedweder Art beklagen mussten.

Aber eigentlich ist es gut so. Denn wer nicht gelegentlich mal zu viel Dunkelheit oder zu viel Regen ertragen muss, freut sich umso mehr, wenn es mal wieder Licht wird und die Sonne scheint.

Also seien wir geduldig und diszipliniert und stehen die Corona-Pandemie durch! Denn je zappeliger, ungeduldiger und undisziplinierter wir werden, umso länger dauert die Krise – und vor allem: umso mehr Menschen müssen darunter leider, werden schwer krank oder sterben gar. Gerade jetzt, im Herbst 2020, kurz vor der Jahreszeit, die in puncto Corona eine echte Herausforderung darstellt, sollten wir uns – auch eingesichts der inzwischen wieder gestiegenen Infektionszahlen – unbedingt zurücknehmen.

Wie titelte doch dieser Tage mal eine Tageszeitung: „Corona: Ein Test für den Charakter“ ...

Mal ungeachtet wirtschaftlicher Auswirkungen, müssen wir nicht essen gehen, müssen wir nicht Party machen, müssen wir keine Veranstaltungen besuchen, müssen wir keinen Urlaub machen. Es geht auch mal eine Weile ohne das! Wir sind keine Eintagsfliegen, die zusehen müssen, dass sie innerhalb eines Tages möglichst viel erleben.

Die Corona-Pandemie ist eine Zeit, in der wir mal wieder in uns hineinhorchen können, uns besinnen können; eine Zeit, in der wir uns mal wieder aus eingefahrenen Mustern befreien und mal neue Ideen entwickeln können; eine Zeit, in der wir auch mal unser allgemeines Konsumverhalten überdenken und überlegen können, ob wir wirklich all das brauchen, was wir uns ständig – zum Teil auch ein wenig fremdgesteuert – reinziehen. Auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen, aber unser Konsumverhalten schadet nicht nur dem ganzen Planeten, sondern auch unserer seelischen Gesundheit.



Wenn die Welt ein Dorf
mit hundert Einwohnern wäre ...

(Text: N. N. / (Grafik: © Frank R. Bulla)

Wenn man die Weltbevölkerung auf ein 100 Seelen zählendes Dorf reduzieren könnte und dabei die Proportionen aller auf der Erde lebenden Völker beibehalten würde, wäre dieses Dorf folgendermaßen zusammengesetzt:


Es gäbe:

  • 57 Asiaten
  • 21 Europäer
  • 14 Amerikaner (Nord-, Zentral- und Südamerikaner)
  • 8 Afrikaner

  • 52 Frauen und 48 Männer
  • 30 Weiße und 70 nicht Weiße
  • 30 Christen und 70 nicht Christen
  • 89 Heterosexuelle und 11 Homosexuelle
  • 6 Personen besäßen 59 Prozent des gesamten Reichtums und alle 6 kämen aus den USA
  • 80 lebten in maroden Häusern
  • 70 wären Analphabeten
  • 50 würden an Unterernährung leiden
  • 1 wäre dabei zu sterben
  • 1 wäre dabei geboren zu werden
  • 1 besäße einen Computer
  • 1 hätte einen Universitätsabschluss

Wenn man die Welt auf diese Weise betrachtet, wird das Bedürfnis nach Akzeptanz und Verständnis offensichtlich. Sie sollten auch Folgendes bedenken:

  • Wenn Sie heute Morgen aufgestanden sind und eher gesund als krank waren, haben Sie ein besseres Los gezogen als die Millionen Menschen, die die nächste Woche nicht mehr erleben werden.
  • Wenn Sie Essen im Kühlschrank und Geld in Ihrem Portemonnaie und im Sparschwein haben, gehören Sie zu den privilegiertesten 8 Prozent dieser Welt.
  • Wenn Ihre Eltern noch leben und immer noch verheiratet sind, sind Sie schon wahrlich eine Rarität.
  • Wenn Sie diese Nachricht erhalten, sind Sie direkt zweifach gesegnet: Zum einen, weil jemand an Sie gedacht hat, und zum anderen, weil Sie nicht zu den zwei Milliarden Menschen gehören, die nicht lesen können.

(Quelle: www.humanistische-aktion.de)



Das Leben heutzutage ...

  • Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien, mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit, mehr Wissen, aber weniger Urteilsvermögen, mehr Experten, aber größere Probleme.
  • Wir rauchen und trinken zu viel, lachen wenig, regen uns unnötig auf, fahren zu schnell, sehen zu lange fern, stehen zu müde auf, lesen wenig, denken selten, halten keine Zwiesprache mehr.
  • Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Welt reduziert.
  • Wir wissen, wie man den Lebensunterhalt verdient, aber nicht, wie man lebt.
  • Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber können wir den Jahren auch Leben geben?
  • Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr zu der Tür des Nachbarn.
  • Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns gefüllt.
  • Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.
  • Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist, etwas darzustellen als zu sein, wo Technik einen Text wie diesen in Windeseile in alle Welt tragen kann und wo Sie die Wahl haben: etwas zu ändern oder das Gelesene ganz schnell zu vergessen.



Wenn nicht jetzt, wann dann!?

Umdenken in der Corona-Krise

(Grafik: N. N.)

Eine Krise stellt nicht nur eine enorme Herausforderung dar, sondern bedeutet immer auch eine enorme Chance – nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für die ganze Gesellschaft. Es ist die große Chance, Abstand zu gewinnen zu allem Bisherigen, aus gemachten Fehlern zu lernen und sich neu auszurichten. Wie es geht, Abstand zu halten, haben wir immerhin schon mal gelernt. Jetzt müssen wir noch noch lernen, diszipliniert zu sein und zu begreifen, dass wir nicht allein auf der Welt sind, sondern dass es auch andere menschen gibt, auf die man Rücksicht nehmen muss, zum Beispiel weil diesezur Corona-Risiko-Gruppe gehören könnten.

Gerade die Corona-Krise, die uns alle über Gebühr ausgebremst hat, könnte sich als eine heilbringende Zäsur herausstellen und uns wieder auf einen etwas gesünderen Weg der Lebensführung bringen – physisch, psychisch, wirtschaftlich ...

Vielleicht lehrt uns die Corona-Krise auch, dass es gewisse Szenarien gibt, die zunächst einigermaßen harmlos oder zumindest nicht besonders bedrohlich wirken (wie z. B. der Klima-Wandel), jedoch ziemlich schnell ins Gegenteil umschlagen können.

Viele Unternehmen werden im Rahmen der Corona-Krise ganz massiv Haare lassen – selbst wenn die Politik gerade vollmundig Unterstützung verspricht. Wir wollen nicht vom „worst case“ ausgehen, aber manchen Betrieb wird es nachhaltig zerreißen, vor allem dann, wenn der Konsument weitermacht wie bisher und nicht versucht, allerspätestens nach der Krise helfend einzugreifen.

Die Hilfe könnte beispielsweise darin bestehen, dass man versucht, die Unternehmen vor Ort zu unterstützen, statt dem Online-Handel zu frönen – denn Letzterer ist eh in zunehmendem Maße mitverantwortlich für immer mehr Lastkraftwagen auf unseren Straßen, immer mehr Staus auf den Autobahnen und einem erhöhten Ausstoß an schädlichen Gasen und Partikeln in der Luft.

Zur Verbesserung des Klimas und unseres körperlichen Wohlbefindens – ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung leidet beispielsweise unter gesundheitsschädlichem Übergewicht – könnten wir auch versuchen, uns mehr zu Fuß oder auf dem Fahrrad fortzubewegen.

Wir könnten auch über unser Verhältnis zu unseren Mitmenschen nachdenken, über unser Sozialverhalten – und daraus die richtigen Schlüsse ziehen. Denn auch, wenn der Einzelne immer wieder versucht, sich von anderen abzuheben oder andere als Konkurrenz anzusehen, ist doch eines klar: Der Mensch ist per se ein soziales Wesen und funktioniert nur durch die Gemeinschaft und in der Gemeinschaft. Anderen hamsternderweise Klopapier oder Backpulver vor der Nase wegzuschnappen, ist einer fruchtbaren Koexistenz absolut nicht förderlich.

Viele träumen im Jahre 2020 davon, die Masken, diese unsägliche Mund-Nase-Bedeckung, endlich an den Nagel hängen zu können. Aber gut' Ding will Weile haben! Immerhin hat uns die Pandemie schon mal gelehrt, das Tempo ein wenig herunterzufahren, unser Leben ein wenig zu entschleunigen. Die Welt um uns herum ist im Laufe der vergangenen Jahrzehnte deutlich schneller geworden als uns lieb ist und als für uns und unsere Umwelt gut ist. Viele von uns haben das angesichts der Geschwindigkeit allerdings gar nicht bemerkt, weil das Leben nur so an uns vorbeigerast ist. Wie auch immer sich die Corona-Pandemie entwickeln mag: Ein bisschen von den positiven Seiten sollten wir versuchen mit in die Nach-Corona-Zeit zu retten. Denn etwas mehr Langsamkeit bedeutet gleichsam auch ein wenig mehr Rückkehr zu menschlicherem Miteinander.

Es gibt tausend Dinge, die wir tun können. Wir haben nun die einmalge Chance, etwas in unserem Leben zu ändern. Wenn nicht jetzt, wann dann!?



„COVID-19“ sei Dank!

Cooldown mit Do-it-yourself-Erfahrungen

(Grafik: N. N. / Foto: © Frank R. Bulla)

Es ist nicht nur so, dass „COVID-19“ gesundheitlich etwas mit den Menschen macht: Ich habe die Hoffnung, dass sich viele von ihnen zum Positiven hin verändern und entwickeln werden – nicht nur im Miteinander, sondern vor allem auch zu ihrem eigenen Besten.

Die Menschen müssen ruhiger und ausgeglichener werden. Das wird gelingen, wenn sie lernen, sich mehr auf wichtige Dinge zu konzentrieren. Dazu gehört ganz sicher nicht, sich von Produktwerbung emotional leiten zu lassen und beispielsweise dem Hersteller-Diktat zu folgen, um sich jedes Jahr ein neues Smartphone zuzulegen oder Dinge zu kaufen, die vor allem dazu dienen, ein gewisses Image aufrechtzuerhalten und sich dadurch materiell von anderen abzuheben, besser als sie zu sein.

Die Menschen müssen (wieder) lernen, auf ihre innere Stimme zu hören, dem Bauchgefühl zu folgen, intuitiv zu handeln. Man kann dabei viel von anderen lernen – man muss sich nur mehr auf sie einlassen, ihnen zuhören, versuchen, sich in sie hineinzuversetzen, empathisch sein. Wir lernen selten aus uns allein heraus, sondern durch die Interaktion mit anderen.

Ich praktiziere dieses innerlich Ruhigerwerden schon sehr lange, auch wenn es in manchen Bereichen noch in den Kinderschuhen steckt – denn die jahrelange, jahrzehntelange Prägung durch die sehr materiell veranlagte Gesellschaft lässt sich nicht so leicht abschütteln.

Das fängt mit Dingen wie Ernährung an. Man muss den Geschmack wiederentdecken, denn der Müll, den uns die Hersteller schon seit langem zumuten, hat unsere Gaumen völlig versaut – und auch unsere Gesundheit. Ich warte noch immer darauf, dass die entsprechenden Ministerien diesem Umstand deutlich mehr Gewicht geben, aber leider sind sie nach wie vor Spielball der Wirtschaft.

Ich bin definitiv kein Vegetarier, ernähre mich aber seit rund 20 Jahren tendenziell eher vegetarisch, das heißt: Fleisch spielt bei mir eine eher untergeordnete Rolle.

Wieso ich weiß, dass es 20 Jahre sind, hat einen bestimmten Grund: Vor rund 20 Jahren habe ich mir auch das Rauchen abgewöhnt, was zur Folge hatte, dass ich seither wieder erheblich besser atmen und schmecken kann. Vor über 20 Jahren hätte ich den Untershcied vermutlich gar nicht geschmeckt zwischen einem Hühnerei aus Käfighaltung und einem Bio-Ei. Seit ich Bio-Eier esse, brauche ich auch (was eher gut für die Gesundheit ist) kein Salz zum Würzen mehr, weil das Bio-Ei einen Eigengeschmack hat, der zusätzliche Würze im Grunde genommen überflüssig macht.

Seit unzähligen Jahren backe ich auch mein Brot selbst – nicht nur, weil es besser schmeckt, sondern weil ich weiß, was drin ist bzw. weil ich weiß, was alles nicht drin ist: In gekauften Produkten gibt es in der Regel ein Zuviel an Salz, Zucker, Konservierungsstoffen und Unmengen von Zutaten, die einem irgendeinen Geschmack vorgaukeln sollen.

Seit der Corona-Krise wird natürlich noch mehr gebacken, denn man kann ja nicht wissen, inwieweit die ganzen Produkte am Bäckerstand von irgendwem kontaminiert worden sind. Seit vielen Jahren gab es an Sonn- und Feiertagen immer diese höchst ungesunden Brötchen von der Tanke. Seit Beginn der Corona-Krise gibt es sehr gesunde und richtig leckere Brötchen aus der eigenen Backstube: Quark-Brötchen (siehe Rezept!) mit Chia-Samen, Haferkleie, Flohsamen, Haferflocken, Sonnenblumenkernen und anderen Zutaten. Einfach nur lecker – da weiß man, was man hat!



Sein oder Nichtsein ...

(Text: N. N. / Frank R. Bulla; Abb.: N. N.)

Generationen von Philosophen und Dichtern hat das Thema schwer beschäftigt: „Sein oder Nichtsein?“ Angefangen hatte es wohl mal mit einem Zitat im dritten Aufzug und der ersten Szene der Tragödie „Hamlet, Prinz von Dänemark“ von William Shakespeare, wo der Protagonist über Sinn und Unsinn des Lebens sinniert und die berühmten Worte spricht: „To be, or not to be, that is the question.“

Es gab allein zwei amerikanische Spielfilme (1942 und 1983) mit dem bedeutsamen Titel „Sein oder Nichtsein“ und zum Teil mit Star-Besetzung (u. a. mit Mel Brooks, Anne Bancroft, Charles Durning, Christopher Lloyd und José Ferrer). Selbst die deutsche TV-Reihe „Alles, was recht ist“ untertitelte hochtrabend den vierten Teil mit „Sein oder Nichtsein“.

Schwer zu sagen, ob all das filmische Material der Beantwortung der Frage nähergekommen ist als all die zahlreichen Worte der klügsten Köpfe der Menschheit. Zumindest hatten die Worte schon von jeher einen gewissen Unterhaltungswert ...

William Shakespeare:
„To be or not to be“

Friedrich Nietzsche:
„To do is to be“

Jean-Paul Sartre:
„To be is to do“

Albert Camus:
„To be is to be“

Frank Sinatra:
„Do be do be do“






Wie man sich eine
Verschwörungs-Theorie bastelt ...

(Foto: © Frank R. Bulla)

Wie das ganze funktioniert, haben während der Corona-Krise die "N-Joy"-Moderatoren Kuhlage und Hardeland in ihrer morgendlichen Sendung festgestellt:

Man nehme das Wort „Corona“, tausche die sechs Buchstaben gegen andere, füge vier weitere Buchstaben hinzu – und schon hat man das Wort „Illuminati“ ...


APROPOS: VERSCHWÖRUNGS-THEORIE ...

„Während sich Viren in schwachen Körpern
leicht ausbreiten können,
passiert das gleiche mit Verschwörungs-Theorien
in schwachen Geistern,
insbesondere wenn Anti-Körper in Form von Bildung fehlen.“

(N. N.)




Die sieben besten Medikamente

(Text: N. N.)

1. Sonnenschein

2. Wasser

3. Ruhe

4. Frische Luft

5. Sport

6. Obst und Gemüse

7. Spaß



Die zehn Energie-Diebe

laut Dalai Lama


Tenzin Gyatso (Dalai Lama XIV.)

(Abb.: N. N.)

  1. Akzeptiere!
    Das ist keine Resignation, doch nichts verbraucht so viel Energie wie sich gegen eine Situation zu wehren und zu kämpfen, die nicht verändert werden kann.
  2. Begleiche deine Rechnungen pünktlich!
    Begleiche deine Rechnungen pünktlich. Verlange gleichzeitig dein Geld von denen zurück, die dir etwas schulden, oder lasse jene gehen, von denen du weißt, dass dies unmöglich ist.
  3. Bewältige schwierige Situationen!
    Stelle dich den negativen Situationen, die du erträgst, egal, ob es darum geht, einem Familienmitglied oder einem Freund zu helfen oder negative Verhaltensweisen des Partners oder einer Gruppe zu tolerieren. Treffe die notwendigen Maßnahmen!
  4. Entferne dich von negativen Menschen!
    Meide Personen, die nur Beschwerden, Probleme, desaströse Geschichten, Angst und Vorurteile mit dir teilen möchten. Wenn jemand einen Eimer sucht, um seinen Müll zu beseitigen, sieh dich vor, dass dies nicht dein Geist ist.
  5. Erfülle deine Versprechungen!
    Wenn du diese nicht erfüllt hast, frage dich, warum du dich weigerst. Du hast immer das Recht, deine Meinung zu ändern, um Entschuldigung zu bitten, neu zu verhandeln oder eine Entschädigung oder Alternative anzubieten. Dies sollte jedoch nicht zur Gewohnheit werden. Die einfachste Möglichkeit, unhaltbare Versprechen zu vermeiden, ist, von Anfang an „nein“ zu sagen, wenn dir etwas nicht gefällt.
  6. Pflege deine Gesundheit!
    Deine Gesundheit steht an erster Stelle. Wenn dein Körper nicht funktioniert, kannst du nicht viel machen. Nimm dir die benötigten Ruhepausen.
  7. Räume auf und organisiere!
    Räume auf, werfe weg und organisiere dich. Nichts erfordert so viel Energie wie ein unordentlicher Raum voller Dinge aus der Vergangenheit, die du nicht mehr benötigst.
  8. Ruhe dich aus und handle!
    Erlaube dir, dich zu erholen, wenn du es nötig hast und erlaube dir, zu handeln wenn du die Möglichkeit hast.
  9. Übertrage Aufgaben, die du nicht machen möchtest!
    Verhindere so weit wie möglich und übertrage jene Arbeiten auf andere, die du lieber nicht machst, und verwende deine Zeit für Dinge, die dir Freude bereiten.
  10. Verzeihe!
    Verzeihe und lass jene Situationen, die dir Schmerzen bereiten, los. Du kannst immer wählen, den Schmerz der Erinnerung zu überlassen.



Die 18 Lebensregeln

des Dalai Lama


Tenzin Gyatso (Dalai Lama XIV.)

(Abb.: N. N.)

  1. Bedenke, dass große Liebe und große Unternehmungen große Risiken beinhalten.
  2. Wenn du verlierst, verliere nicht diese Lektion.
  3. Respektiere dich selbst, respektiere die anderen und übernimm Verantwortung für alles, was du tust.
  4. Wenn du etwas nicht bekommst, was du willst, kann dies machmal eine wunderbare Fügung des Schicksals ist.
  5. Lerne die Regeln, dann weißt du, auf welche Weise man sie bricht.
  6. Lass nicht zu, dass ein kleiner Streit eine großartige Freundschaft zerstört.
  7. Wenn du erkennst, dass du einen Fehler gemacht hast, unternehme unverzüglich Schritte, um ihn zu korrigieren.
  8. Verbringe jeden Tag etwas Zeit mit dir allein.
  9. Öffne deine Arme für Veränderungen, aber lass nicht deine Werte schwinden.
  10. Schweigen ist manchmal die beste Antwort.
  11. Lebe ein gutes, ehrenwertes Leben. Dann kannst du, wenn du älter geworden bist, darauf zurückblicken und es ein zweites Mal zu genießen.
  12. Eine liebevolle Atmosphäre in deinem Haus ist die Basis für dein Leben.
  13. Im Streit mit einem geliebten Menschen beziehe dich immer nur auf die gegenwärtige Situation. Bringe nicht die Vergangenheit ins Spiel.
  14. Teile dein Wissen mit anderen. Das ist ein Weg zur Unsterblichkeit.
  15. Sei gut zu Mutter Erde.
  16. Gehe einmal im Jahr irgendwohin, wo du niemals zuvor warst.
  17. Die beste Beziehung ist die, in der die Liebe füreinander das gegenseitige Brauchen übersteigt.
  18. Miss deinen Erfolg daran, wie viel du für ihn aufgeben musstest, um ihn zu erreichen.



Paradox ist ...

  • dass ein Koch für hohe Durchfallquoten sorgt.
  • dass Familien immer kleiner werden, die Häuser dagegen immer größer.
  • dass in Aufzügen ein Maximalgewicht steht, in Leggins aber nicht.
  • dass in einer Einbahnstraße nur äußerst selten ein Zug fährt.
  • dass Laternenumzüge völlig ohne Umzugskartons auskommen.
  • dass unsere Gebäude immer höher werden, während unsere Toleranz immer niedriger wird.
  • dass wir Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.
  • dass wir den Weltraum erobern, aber nicht wissen, was in der Nachbarschaft vorgeht.
  • dass wir Hunderte von „Facebook“-Freunden haben, aber unsere Nachbarn nicht kennen.
  • dass wir immer mehr Bildung haben, aber immer weniger gesunden Menschenverstand.
  • dass wir unseren Besitz ständig vergrößern, aber unsere Werte stetig reduzieren.
  • die Waschmaschine auf Katzenwäsche einzustellen.
  • es immer mehr Menschen gibt, aber immer weniger Menschlichkeit.
  • wenn Analphabeten behaupten: „Wir schreiben das Jahr 2018.“
  • wenn Bäume, die Wurzeln schlagen, nicht wegen Körperverletzung angezeigt werden.
  • wenn bei den „Weight Watchers“ keiner abnimmt, wenn man anruft.
  • wenn bei einer Premiere alles, was Rang hat, im Parkett sitzt.
  • wenn der DJ nicht auflegt, wenn man anruft.
  • wenn die Polizei im Rahmen der Drogenberatung zum Thema „Kokain“ einen Schnupperkuras anbietet.
  • wenn ein absolut unbestechlicher Mensch Vernunft annimmt.
  • wenn ein Einsiedler einen Auflauf bestellt.
  • wenn ein grundehrlicher Mensch einen Schwindelanfall bekommt.
  • wenn ein Hund Katzenwäsche macht.
  • wenn ein Ober am Unterarm ein Überbein hat.
  • wenn ein Pianist immer die erste Geige spielen will.
  • wenn ein Schachspieler keinen Zug verträgt.
  • wenn ein Vegetarierin von Fleischeslust übermannt wird.
  • wenn eine Katze einen Hot Dog isst.
  • wenn eine Schnecke völlig aus dem Häuschen ist.
  • wenn Füße riechen und Nasen laufen?
  • wenn jemand alles bestreitet, nur nicht seinen Lebensunterhalt.
  • wenn jemand etwas durch die Blume sagt und dabei kein Blatt vor den Mund nimmt.
  • wenn jemand zum Versenden von Anschreiben kalte Umschläge verwendet.
  • wenn man bei TV-Sendungen, die die höchsten Einschaltquoten haben, am besten abschalten kann.
  • wenn man sich am helllichten Tage beim „One Night Stand“ flachlegen lässt.
  • wenn man wegen Wintereinbruchs in den Knast muss.
  • wenn sich die Mutter mit ihrer Tochter versöhnt.
  • wenn Updates eines Downloads unterzogen werden.

Die ultimative Problemlösung

(Grafik: © Frank R. Bulla)

Haben Sie ein Problem
in Ihrem Leben?
Hier finden Sie die Lösung!


(Zum Vergrößern auf die Grafik klicken!)



Der Fisch stinkt vom Kopfe!

Timo Beil über einfache und blöde
(also: einfach blöde) Aussagen

Slogans, um irgendetwas kundzutun oder anzupreisen – beispielsweise in der Werbung –, sind ja oft merkwürdig oder maßlos übertrieben. Im jahre 2005, als es in den Medien mal wieder vorrangig ums Pontifikat ging und alle Welt darauf wartete, dass sich statt schwarzem weißer Rauch aus dem Schornstein des Vatikan erhob, titelte nach der frohen Botschaft „habemus papam“ schließlich die „Bild“-Zeitung mit dem einprägsamen Spruch: „Wir sind Papst“. Seither sind viele mehr oder weniger einfallslose Nachahmer darauf eingestiegen, zum Beispiel die „PEGIDA“-Anhänger, die sich anmaßten: „Wir sind das Volk“. Den jüngsten Sprach-Unfall in dieser Kategorie hat eine deutsche Schnellrestaurant-Kette verursacht: „Wir sind Fisch“.

Besser wäre es dann schon eher, wenn es zur Abwechslung mal hieße „Wir sind Duden“ und die Deutschen geschlossen hinter dem Slogan stehen und sich bemühen würden, diesem vor allem in orthographischer Hinsicht gerecht zu werden. Der Fisch stinkt eben vom Kopfe!



Bullshit

Eine fabelhafte Geschichte ...

(Text: N. N. / Foto: N. N.)

Eine Kuh steht auf der Weide. da kommmt eine kleine Maus angeflitzt und bittet die Kuh, sich bei ihr verstecken zu dürfen. Die Kuh ist hilfsbereit. Vorsichtig dirigiert sie die Maus unter ihr Hinterteil, dann plumpst ein Fladen nieder, der die Maus bis auf die winzige Schwanzspitze versteckt.

Schon kommt die Katze und brüllt: „Wo ist die Maus?“

Die Kuh schüttelt den Kopf: „Hier ist keine Maus.“

Aber mit sicherem Instinkt sieht die Katze das Schwänzchen, räumt sachte den Fladen beiseite, zieht die Maus heraus und frisst sie.

Was lehrt uns diese Geschichte?

  • Nicht jeder, der uns bescheißt, ist unser Feind.
  • Nicht jeder, der uns aus der Scheiße holt, ist unser Freund.
  • In der Stunde der Gefahr sollte man den Schwanz einziehen.



Rezept fürs neue Jahr

(Text: N. N. / (Grafik: © Frank R. Bulla))

Man nehme ...

12 Monate, putze sie sauber von Bitterkeit, Intoleranz, Neid, Streitsucht und Pedanterie und zerlege jeden Monat in 28, 30 bzw. 31 Teile, sodass der Vorrat genau für ein Jahr reicht. Jeder Tag wird einzeln angerichtet. Die Grundmasse besteht aus je einem Teil Arbeit und Lebensfreude. Man füge hinzu: 3 gehäufte Esslöffel Optimismus, 1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen Ironie und eine Prise Takt (das Ganze ist mit ausgewählter Sorgfalt zu mischen). Dann wird die so entstandene Tagesration sehr reichlich mit guten Wünschen übergossen. Das fertige Gericht garniert man mit kleinen Aufmerksamkeiten und serviert es mit Bedacht. Ein guter (Gemüts-)Tropfen rundet das Ganze harmonisch ab.



Ausgeschlossen?

Man sollte sich nicht einschränken lassen!

Man liest oft den Satz „Der Rechtsweg ist ausgeschlossen“. Bedeutet das nun, dass der Linksweg nicht ausgeschlossen ist? Und was ist überhaupt mit dem Weg, den man hinter sich und dem Weg, den man noch vor sich hat, ganz zu schweigen vom goldenen Mittelweg, dem Weg unter die Erde und dem Weg gen Himmel?



Fernbedienung fürs Leben

(Text: N. N.)

  • Play-Taste:
    um das Leben laufen zu lassen
  • Rückwärts-Taste:
    um einiges zu ändern
  • Vorwärts-Taste:
    um manche Situationen schneller zu erreichen
  • Pause-Taste:
    um die schönen Momente länger auskosten zu können
  • Aufnahme-Taste:
    um die schönen Momente immer wieder erleben zu können
  • Löschen-Taste:
    um unschöne Situationen zu vergessen
  • Stumm-Taste:
    um unschöne Dinge nicht hören zu müssen


IN DER RUHE LIEGT DIE KRAFT

Hasen rennen und werden acht Jahre alt.
Hunde toben herum und werden 15 Jahre alt.
Schildkröten tun absolut nichts und sind ausgesprochen langsam
und werden 150 Jahre alt.
Warum sich also abhetzen!?