bulla-blog
–——————————–

Politisches:
Allgemeines

Übersicht

  • So tickt der Mensch ...
  • So tickt der Mensch ...
    Cartoon
  • Hausaufgaben machen
    Zitat
  • Was Politik Ă€ndern sollte ...
  • Trinkfest
    Timo Beil ĂŒber die frappierenden ZusammenhĂ€nge zwischen Abwasch und Politik
  • Gender-Hymne
    Timo Beil ĂŒber den Versuch einer Frauenbeauftragten,
    ihre Daseinsberechtigung zu unterstreichen
  • Beachtenswert
    Zitat
  • Die „Raute“
    Eine vielsagende Geste ...
  • Apropos: AKK ...
    Nomen, esst Omen!
  • Apropos: AKK ...
    Cartoon
  • Politiker und SUVs
    Zitat
  • Über die GlaubwĂŒrdigkeit von „Fridays for Future“-Kids
  • Greta-unser
    Gebet
  • Leugner des Klima-Wandels
    Die HĂ€me der zerebral Entkernten

  • Politischer Unterschied
    Wie erklÀrt man dem Nachwuchs und sich selbst die Parteien?
  • „UNO“-Umfrage
  • Minister-Ausbildung
    Ein absolutes Muss fĂŒr die Leitung eines Ministeriums
  • Dialoge
  • Das VerhĂ€ltnis von Regierung und BĂŒrger
    Cartoon
  • Besteuerung frĂŒher und heute
  • Die QualitĂ€t von Politikern
  • Die Quali#t von Politikern
    Dialog
  • Wo leben wir eigentlich!?
  • Die Leute wissen nichts ĂŒber ihre wahre Macht ...
    Cartoon
  • Wahlversprechen

So tickt der Mensch ...

(Cartoon: © Dan Piraro)



Wie der Mensch tickt, hat bereits die Vergangenheit gezeigt: Man hĂ€tte sich beispielsweise im Europa der vergangenen Jahrhunderte durchaus auch mit den hiesigen VerhĂ€ltnissen arrangieren können, statt in ferne LĂ€nder einzufallen, Menschen zu versklaven, Eingeborene und deren alte Kulturen zu vernichten, bevor man – nachdem der Planet endlich politisch aufgeteilt worden war – dazu ĂŒbergegangen ist, Umwelt und Klima kurz und klein zu hauen. FrĂŒher wie heute hĂ€tte der Mensch mal besser seine Hausaufgaben ordentlich gemacht: Das hĂ€tte nicht nur viele Menschenleben erhalten, sondern auch viele Tier- und Pflanzenarten sowie bessere klimatische Bedingungen.


HAUSAUFGABEN MACHEN!

„Ich wĂŒrde es begrĂŒĂŸen, wenn wir zuerst unseren eigenen Planeten in Ordnung bringen, bevor wir die Arroganz aufweisen, unsere signifikant mangelhafte Zivilisation auf andere Planeten zu befördern, selbst wenn diese völlig unbewohnt wĂ€ren.“
(Patrick Stewart)



Was Politik Àndern sollte ...

TV-Werbung

  • VerbrauchertĂ€uschung verbieten
  • Werbung verbieten, die mehr verspricht als sie zu halten vermag
  • Werbung mit irrefĂŒhrenden Versprechungen verbieten (wie kann es sein, dass beispielsweise mehrere Telekommunikations-Anbieter behaupten dĂŒrfen, „das beste Netz“ zu haben?)
  • vergleichende Werbung verbieten
  • Fußnoten / Kleingedrucktes auf dem TV-Bildschirm verbieten, was man weder in der minimalen GrĂ¶ĂŸe noch im gezeigten Zeitraum lesen kann – oder aber SchriftgrĂ¶ĂŸe und Anzeigedauer so anpassen, dass ein Lesen möglich ist

TV-Programm

  • bestimmte Sende-Inhalte (z. B. Sex-Szenen, Werbung fĂŒr Sex-Spielzeug oder dergleichen sowie gewalttĂ€tige Szenen) sollten dem Abend- und Nachtprogramm vorbehalten bleiben

Verpackungen

  • Etikettenschwindel verbieten
  • nur Abbildungen zulassen, die (auch qualitativ) zeigen, was tatsĂ€chlich (und zwar in bedeutsamer Menge) drin ist –
  • irrefĂŒhrende Bezeichnungen verbieten (Kalbsleberwurst, wo nur rund die HĂ€lfte aus Kalb besteht)
  • Kleingedrucktes verbieten, das man oft nur mit Lesebrille oder Lupe gescheit lesen kann
  • Listen mit Ingredienzien verbieten, die Bezeichnungen enthalten (z. B. chem. Substanzen, Farbstoffe, Konservierungsmittel), die man nicht kennt und genau genommen erst mal bei Herrn Gugel oder im Lexikon nachlesen mĂŒsste

Fleischkonsum

  • die Fleischproduktion deutlich einschrĂ€nken, weil durch die Ausscheidungen die Umwelt leidet, Tiere weit vor ihrer Lebenserwartung getötet werden, sehr viel Ackerland fĂŒr Tiernahrung vorgehalten werden muss, wodurch andere Tiere (insbesondere Vögel und Insekten) leiden und zum Teil sogar vom Aussterben bedroht sind

Tierschutz

  • kein Schreddern von mĂ€nnlichen KĂŒken
  • Viehzucht nur noch gestatten, wenn fĂŒr jedes Tier ausreichend Platz vorhanden ist
  • Verbot des ZĂŒchtens insbesondere von Hunden und Katzen, die unter ihrer Anatomie leiden, wie zum Beispiel der Mops oder die Perserkatze

LĂ€rm

  • die Gesetze verschĂ€rfen, um insbesondere die LautstĂ€rke von KraftrĂ€dern, aber auch von vierrĂ€drigen Kraftfahrzeugen deutlich zu reduzieren

Klima

  • das Abschalten von Kohlekraftwerken deutlich beschleunigen
  • die Einfahrt von ‚Dreckschleudern‘ unter den Fracht- und Kreuzfahrtschiffen in europĂ€ische HĂ€fen verbieten (Einfahrt nur noch mit Elektro-Antrieb)

Religion

  • nicht zulassen, dass sich die Kirche in Politik reinsteckt (dafĂŒr, dass die Kirche lediglich einem Hirngespinst frönt, nimmt sie sich eh viel zu wichtig; wenn man sich schon „Christlichkeit“ auf die Fahne geschrieben hat, was auch fĂŒr Parteien wie „CDU“ / „CSU“ gilt, sollte man sich entsprechend verhalten und sich – dem ‚christlichen‘ Auftrag folgend – direkt um emotional, sozial, wirtschaftlich Benachteiligte und mehr oder weniger BedĂŒrftige kĂŒmmern)



Trinkfest

Timo Beil und die frappierende ZusammenhÀnge
zwischen Abwasch und Politik

(Foto: N. N.)

Timo Beil's Frau Tina braucht am Tag ungefĂ€hr anderthalb Dutzend GlĂ€ser und Tassen: Zum FrĂŒhstĂŒck trinkt sie natĂŒrlich ihren Kaffee und einen frisch gepressten Orangensaft und wegen der gesunden Ballaststoffe noch so ein Gemisch aus Milch und frisch gemahlenem Getreide. Dann gibt es irgendwann noch das zweite FrĂŒhstĂŒck – natĂŒrlich auch mit nicht unter zwei ganz unterschiedlichen GetrĂ€nken –, und ebenso gestaltet sich das Mittagessen. Zur Kaffeezeit gibt es neben Kaffee noch einen Cappuccino mit reichlich Milchschaum. Und das Abendessen gerĂ€t hinsichtlich der GetrĂ€nkeauswahl wieder Ă€hnlich opulent wie das FrĂŒhstĂŒck. Und da Tina Beil zu den Zeitgenossen zĂ€hlt, die sich strikt daran halten, tĂ€glich wenigstens zweieinhalb bis drei Liter FlĂŒssigkeit zu sich zu nehmen, fallen also auch noch diverse Drinks zwischendurch an.

Und da es eben hygienischer ist, aus frischen Tassen zu trinken, und auch stilvoller, FlĂŒssigkeit aus einem Glas zu sich zu nehmen, anstatt sich den Flaschenhals in den Mund zu schieben, fĂ€llt so pro Tag so viel an Geschirr an, wie sonst eigentlich nur eine gewöhnliche vierköpfige Familie benötigt, sodass am Abend die entsprechenden KĂŒchenschrankfĂ€cher wie leergefegt sind – dafĂŒr aber die SpĂŒle gut gefĂŒllt mit schmutzigem Geschirr.

Das wĂ€re alles nur halb so schlimm, wenn Timo Beil nicht im Rahmen der hĂ€uslichen Arbeitsteilung fĂŒr den Abwasch zustĂ€ndig wĂ€re – und den erledigt er am liebsten auf die althergebrachte Methode: nĂ€mlich ohne Zuhilfenahme moderner HaushaltsgerĂ€te.

Nun sollte Tina Beil aus erzieherischen GrĂŒnden mal eine Woche lang alles selbst abwaschen, nur um mal zu sehen, welche MĂŒhe das doch macht – mit dem Resultat, dass sie nach einer halben Woche pro Tag nur noch eine einzige Tasse und ein einziges Glas benötigte. Es war ihr offenbar eine Lehre.

Was lernen wir daraus fĂŒrs Leben? Zum Beispiel, dass Politiker vermutlich in ihrem Tun noch besser sein könnten, wenn sie mal all das am eigenen Leibe verspĂŒren mĂŒssten, was sie uns BĂŒrgern stĂ€ndig predigen und zumuten. Das Problem ist nur – um wieder den Faden bei Tina Beil aufzunehmen –: Die Dinge relativieren und verselbststĂ€ndigen sich naturgemĂ€ĂŸ frĂŒher oder spĂ€ter wieder (meist frĂŒher als spĂ€ter), und aus Einsicht und guten VorsĂ€tzen werden ruckzuck wieder alte Gewohnheiten. Da unterscheidet sich Tina Beil am Ende doch sehr wenig von unseren großen Politikern.

Und Timo Beil ist sich nicht ganz sicher, aber ihn beschleicht doch irgendwie das GefĂŒhl, dass inzwischen – nachdem die Arbeitsteilung wieder ihren normalen Gang genommen hat – die Menge der benutzten GlĂ€ser deutlich mehr geworden ist als vor Tina Beil’s lehrreichem Abwasch. Denn dieser brachte sie zu der Feststellung, dass ja eigentlich mal wieder ein paar neue GlĂ€ser und Kaffeebecher angeschafft werden könnten, um die alten ob des UnzeitgemĂ€ĂŸen und einer gewissen SchĂ€bigkeit allmĂ€hlich zu ersetzen. Aber an das alte Design und auch die eine oder andere Abnutzungserscheinung hat man sich im Laufe der Jahre so sehr gewöhnt, dass eine Entsorgung schwerfĂ€llt. Nun steht im KĂŒchenschrank die doppelte Menge an TrinkgefĂ€ĂŸen zur VerfĂŒgung – rein theoretisch: Denn gegen Abend findet sich im KĂŒchenschrank gĂ€hnende Leere, und die SpĂŒle (es wurde noch ein Beistelltischchen hierfĂŒr angeschafft) ist abermals ziemlich vollgestellt ...



Gender-Hymne

Timo Beil ĂŒber den Versuch einer Frauenbeauftragten,
ihre Daseinsberechtigung zu unterstreichen

(Grafik: © Frank R. Bulla)

Im MĂ€rz 2018, kaum dass nach vielen Wochen der Besinnung der einen und der Besinnungslosigkeit der anderen Politiker endlich die Entscheidung fĂŒr die Große Koalition (kurz: „GroKo“) gefallen war, nutzte die staatliche Frauenbeauftragte die Gunst der Stunde, sich Gehör zu verschaffen. Ihr Anliegen: die deutsche Nationalhymne zu Ă€ndern, indem gewisse Begriffe geschlechtsneutraler umformuliert werden. So sollte aus „Vaterland“ schlicht „Heimatland“ werden und aus „brĂŒderlich“ „couragiert“ (vermutlich in Ermangelung eines neutralen Begriffes). Vorbild hierfĂŒr war wohl u. a. auch der erfolgreiche Versuch Österreichs, eine Passage der Nationalhymne gender-freundlicher zu gestalten. Unsere Bundes-Merkel indes lehnte das natĂŒrlich kategorisch ab, wĂ€hrend laut „Spiegel online“ ein Sprecher des Ministeriums das Anliegen von Kristin Rose-Möhring – so der Name der eigenwilligen Lady – nicht weiter kommentieren wollte, was nicht ganz unverstĂ€ndlich ist.

Die Frage ist: Muss man Leuten mit solch' merkwĂŒrdigen Ideen eigentlich ernsthaft zuhören? Ich denke: nein, geben sich diese Leute doch vermutlich bereits am Telefon so was von redselig, dass es mehr einfach nicht zu sagen gibt.

Man stelle sich nur mal einen solchen Anruf im Ministerium vor – vor allem den wohl sehr seltenen Fall, dass die Vorzimmerdame gerade nicht an ihrem Platz ist und die Chefin persönlich den Hörer abnehmen muss. Aber fĂŒr solch einen Fall gibt es vorab sicherlich eine Warteschleife, wo schon mal anliegenspezifisch ein wenig vorsortiert wird, wobei auch hier nichts unversucht bleibt, um sich – auch mittels des langen Doppelnamens – entsprechend Gehör zu verschaffen:

  • „Guten Tag, Sie sprechen mit der Gleichstellungsbeauftragten im Bundesministerium fĂŒr Familie, Senioren, Frauen und Jugend der Bundesrepublik Deutschland. Mein Name ist Nicht-Kristin Tulpe-Karotting. Was kann ich fĂŒr Sie tun?
    Wenn Sie mich sprechen wollen, drĂŒcken Sie bitte die ‚1‘.
    Wenn Sie wollen, dass unsere Nationalhymne durch mein Zutun völlig verhunzt wird, drĂŒcken Sie bitte die ‚2‘.
    Wenn Sie wollen, dass ich meinen Doppelnamen aufgebe, drĂŒcken Sie bitte die ‚3‘.
    Wenn Sie wollen, dass es fĂŒr das Amt der Gleichstellungsbeauftragten im ‚Bundesministerium fĂŒr Familie, Senioren, Frauen und Jugend der Bundesrepublik Deutschland eine MĂ€nnerquote gibt, drĂŒcken Sie bitte die ‚4‘.
    In allen anderen FĂ€llen dĂŒrfen Sie jetzt eine Piepton von sich geben und dann auflegen. Das wĂ€re mir sehr recht, damit ich genĂŒgend Zeit habe, mir noch mehr Blödsinn aus den Fingern zu sagen, um meine Daseinsberechtigung zu untermauern.“

Dem ist nichts hinzuzufĂŒgen.


BEACHTENSWERT

„Die gleichen Leute, die sich im Januar fĂŒr 49 Cent pro Anruf
an der Wahl des ‚Dschungelkönigs‘ (‚RTL‘) beteiligen,
entscheiden auch alle vier Jahre darĂŒber, wer unser Land regiert.“



Die „Raute“

Eine vielsagende Geste ...

(Grafik: N. N.)

Was mag
diese Geste
zu bedeuten
haben?


  • Sucht man mit dieser Geste nach BerĂŒhrungspunkten?
  • Ist es eine Geste der Macht oder des Willens zur Macht?
  • Ist es eine Geste der Überlegenheit?
  • Ist es eine Geste der Besonnenheit?
  • Versucht man mit dieser Geste womöglich, sich einen Arsch vorzustellen (z. B. den von einem Wirtschafts-Unternehmen), in den man kriechen könnte?
  • Oder ist diese Geste schlicht und ergreifend ein ... Markenzeichen (so wie der geschwungene Schriftzug von "Coca-Cola"), das sich clevere Psychologen ausgedacht haben, um eine Person mit Wiedererkennungswert auszustatten, damit sie sich besser verkaufen lĂ€sst (völlig unabhĂ€ngig von ihren tatsĂ€chlichen Inhaltsstoffen)?

Wir wissen es nicht.



Apropos: AKK ...

Nomen, esst Omen!

Die bekannte Politikerin Annegret Kamp-Karrenbauer hat nicht nur viele Gesichter, wie sich im Laufe ihrer Amtszeiten immer wieder herauskristallisiert hat, sondern auch viele Namen. Das kommt eben dabei raus, wenn man sich nicht mit dem Geburtsnamen oder alternativ dem durch eine Ehe angenommenen Namen abfinden will und einen Doppelnamen annimmt, zumal wenn dieser auch noch ZĂŒge eines Zungenbrechers trĂ€gt.

Inzwischen gibt es verdientermaßen zahlreiche Verballhornungen des Doppelnamens von AKK. Der Einfachheit halber sind die möglichen Kombinationen der folgenden Tabelle zu entnehmen, wo sich der geneigte Leser ganz nach Belieben aus den Spalten der Tabelle bedienen kann. So kommt man dann beispielsweise auf Kombinationen wie „Pannegeht Krampf-Barrenklauer“ ...


1. Teil
Vorname


2. Teil
Vorname


Familien-
name 1

1. Teil
Familien-
name 2

2. Teil
Familien-
name 2

Anne-
Panne-
Pfanne-
Spanne-
Tanne-
Wanne-

geht
gret
met
reet
spÀt
weht

Kamp-
Kampf-
Krampf-
Klump-
Lamp-
Mampf-
Ramp-
Sanft-
Sumpf-
Trump-
Wamp-

Barren-
Darren-
Harren-
Karren-
Knarren-
Narren-
Sparren-
Starren-

aua
bauer
brauer
dauer
grauer
hauer
kauer
klauer
lauer
mauer
power
sauer
schauer
tower

Viel Spaß beim Kombinieren!

Apropos:
AKK ...


(Cartoon: Marian Kamensky /
humor-kamensky.sk)


POLITIKER UND SUVs

„Gib Leuten ein politisches Amt oder einen protzigen SUV,
so zeigt sich sehr schnell der wahre Charakter,
denn beides sind Instrumente,
mit denen man eine gewisse Macht ausĂŒben kann.“
(Frank R. Bulla)




Über die GlaubwĂŒrdigkeit von
„Fridays for Future“-Kids

(Foto: © Anders Hellberg)

Ich habe absolut nichts gegen die Demonstrationskultur der jungen Leute – ganz im Gegenteil!

Aber ich möchte nicht wissen wollen, wie viele der „Fridays for Future“-Kids, die regelmĂ€ĂŸig demonstrieren gehen, sich regelmĂ€ĂŸig dem Markenzwang und dem Druck, stĂ€ndig up to date sein zu mĂŒssen, unterwerfen ... und sich so regelmĂ€ĂŸig (vermutlich jĂ€hrlich) das neueste Smartphone zulegen, auch wenn das so gravierende Neuerungen gar nicht enthĂ€lt. Das bedeutet: Es werden wertvolle Ressourcen vergeudet, nur um die Geldgier der Hersteller zu befriedigen. Sich diesem Diktat der Hersteller zu unterwerfen, hat absolut nichts mehr mit einer klimaschonenden „Fridays for Future“-Ideologie zu tun – es ist einfach nur völlig daneben!

OK, man muss es sicherlich nicht so exzessiv betreiben wie ich, der noch ein Smartphone in Benutzung hat, das bereits 2013 auf den Markt gekommen ist. Und das Teil funktioniert einwandfrei und selbst mit den aktuellen Apps noch ausgesprochen gut. Außerdem habe ich mich noch nie in einem Zustand befunden, in dem ich es nötig hatte, mit irgendeinem Markenprodukt zu glĂ€nzen, um nicht zu sagen: zu protzen. Außerdem gab es in meiner Kindheit zwar bereits Mobbing (frĂŒher nannte man das noch hĂ€nseln), aber man wurde nicht gemobbt, weil man keinem oder dem falschen Markenprodukt frönte.

Hersteller sorgen oft auch auf kĂŒnstliche Weise dafĂŒr, dass Produkte nach Ablauf einer gewissen Zeit ausgetauscht werden mĂŒssen. Obsoleszenz ist eh bereits seit vielen Jahrzehnten ein zunehmendes Problem. Die aktuelle Klima-Offensive der Bundesregierung gilt ja zugegebenermaßen als völlig untauglich zum nachhaltigen Abwenden der ErderwĂ€rmung. WĂŒrde man staatlicherseits allein nur mal gegen die Obsoleszenz vorgehen und dafĂŒr sorgen, dass Produkte (und sehr viele davon sind ja nun mal auch aus Plastik!) lĂ€nger funktionstĂŒchtig bleiben, wĂŒrden nicht nur jede Menge Ressourcen eingespart, was sich mehr als nur positiv aufs Klima auswirken wĂŒrde – es wĂŒrde auch helfen, die Plastikflut einzudĂ€mmen. Denn was nĂŒtzt es, wenn kĂŒnftig Strohhalme nicht mehr aus Plastik sein dĂŒrfen und es in SupermĂ€rkten keine PlastiktĂŒten mehr geben soll, wenn Hersteller die Langlebigkeit von Produkten stetig drosseln!?

Um aber wieder auf besagte Kids zurĂŒckzukommen ... Sind sie in ihrem Tun tatsĂ€chlich so inkonsequent, wie ich es vermute, könnte man es ihnen auch nicht wirklich zum Vorwurf machen: Es sind halt noch Heranwachsende, die sich auch an Vorbildern orientieren: Wird es ihnen doch schon allein von der Politik (von der Kirche will ich hier ganz schweigen!) vorgelebt, wie man Wasser predigt und dabei Wein trinkt.


GRETA-UNSER

„Greta-unser im Norden,
geheiligt werde dein Name,
dein Klimaschutz komme,
dein jugendlicher Wille geschehe,
wie am Polarkreis, so in Deutschland.
Unser tÀglich Klima-Protest gib uns heute,
vergib uns unseren CO₂-Ausstoß,
wie auch wir vergeben unseren dieselnden Eltern.
Und fĂŒhre uns nicht in die Schule,
sondern erlöse uns von der ErderwÀrmung.
Denn dein ist das Reich des Kohleausstiegs
und der Herrschaft der GrĂŒnen
in Ewigkeit.
SkĂ„l!“



Leugner des Klima-Wandels

Die HĂ€me der zerebral Entkernten

Man muss ja kein Fan von Greta Thunberg sein – man muss ihr Tun nicht mal billigen. Man muss nicht mal gut finden, was eigentlich alles nötig wĂ€re, um erfolgreich gegen den Klimawandel vorzugehen – ja, nicht mal unsere Regierung schafft es, sich etwas aus den Fingern zu saugen, was gut gegen den Klima-Wandel helfen wĂŒrde!

Aber es ist schon reichlich schrĂ€g, wenn sich geistig Minderbemittelte hinstellen und nichts als HĂ€me ĂŒbrighaben fĂŒr eine Greta Thunberg, die sich viele Menschen gut (weil verdientermaßen) als EmpfĂ€ngerin eines Nobelpreises hĂ€tten vorstellen können, die den Preis am Ende aber nicht bekommen hat. Doch es bleibt nicht nur bei HĂ€me, sondern gipfelt noch in Beleidigungen, wovon „Mondgesicht“ wohl noch zu den harmloseren Äußerungen zĂ€hlt. Greta Thunberg wird in gewissen Kreisen zum Witzbild, zur Karikatur degradiert, geradezu zur Unperson erklĂ€rt.

NatĂŒrlich kann man von Leuten nicht viel Bregen erwarten, die in ihrer „Geiz ist geil“- und „Nach mir die Sintflut“-MentalitĂ€t nicht mehr einkaufen gehen, sondern bei „Amazon“ bestellen, damit nicht nur den Einzelhandel kaputtmachen, sondern auch die eh schon von Lkw-Schlangen ĂŒberfrachteten Autobahnen noch mehr verstopfen helfen; Leuten mit sozialen Image-Problemen, die mit ihren ach so eindrucksvollen fetten SUVs, die fĂŒr normale Innenstadt-ParkplĂ€tze kaum taugen, unterwegs sind und deren StadtgelĂ€ndewagen schon allein auf Grund ihrer PS-Zahl und GrĂ¶ĂŸe alles andere als umweltfreundlich sind und die vielfach völlig ĂŒberfordert scheinen, was die Abmessungen des GefĂ€hrts betrifft, wenn es um platzsparendes Fahren und Parken geht; Leuten, die auch weiterhin und unbeirrt ihren „Coffee to go“ und ihren Kapsel-Kaffee schlĂŒrfen und die en masse PlastikmĂŒll produzieren; Leuten, die alles, was sie in den Medien ĂŒber Klima-ErwĂ€rmung, Gletscherschmelze, Artensterben und die Plastikflut in den GewĂ€ssern erfahren, fĂŒr Science Fiction einer fernen Zukunft halten.

WĂ€ren sie dagegen keine klimaschĂ€dlcihen Zeitgeist-BefĂŒrworter, hĂ€tten sie vermutlich nicht mal genug Eier in der Hose, um sich so cool, engagiert und couragiert an die Spitze einer wie auch immer gearteten Bewegung zu stellen. Diese Leute sind im Grunde genommen so klein und unbedeutend, dass sie sich nur groß und stark fĂŒhlen können, wenn sie – meist als gedankenlose MitlĂ€ufer – in der AnonymitĂ€t von „Facebook“ und anderen Plattformen ihren geistigen DĂŒnnschiss per Kommentar loswerden können; aber selbst dafĂŒr reicht die GrĂŒtze im Kopf oft nicht mal aus und sie liken lediglich zu Hauf oberdĂ€mliche Ansichten einiger weniger, die sich gegen umweltfreundliches Tun richten.

Immerhin ist man als Leugner des Klima-Wandels in allerbester Gesellschaft: Trump, „AfD“ und die ganze restliche rechte Mischpoke, die sich immer mehr von dem abhebt, was man noch als einigermaßen menschlich und umweltbewusst bezeichnen könnte ...



Politischer Unterschied

Wie erklÀrt man dem Nachwuchs
und sich selbst die Parteien?

(Text: N. N.)

Variante 1:
Wie erklÀre ich's meinem Kind?

  • „CDU“:
    Die nehmen dein Spielzeug und geben es den Banken zum Spielen.
  • „SPD“:
    Die nehmen die HĂ€lfte von deinem Spielzeug und geben es den Banken und reichen Kindern.
  • „BĂŒndnis 90 / Die GrĂŒnen“:
    Die geben dir Holzspielzeug im Tausch fĂŒr dein tolles Spielzeug, damit sie selbst damit spielen können.
  • „FDP“:
    Die nehmen dein Spielzeug und geben es den reichen Kindern.
  • „Die Linke“:
    Die nehmen das ungenutzte Spielzeug der reichen Kinder und verteilen es unter den armen Kindern.
  • „AfD“:
    Die wollen Spielzeug fĂŒr arme Kinder verbieten.
  • „Die Piraten“:
    Wenn sie nicht gerade darĂŒber diskutieren, was Spielzeug ist, spielen sie mit ihrem eigenen Spielzeug.
  • „NPD“:
    Die wissen nicht, was Spielzeug ist, und werfen deshalb alles Spielzeug auf den MĂŒll.

Variante 2:
Wie erklÀre ich es mir selbst?

  • „CDU“:
    Mir ist mittlerweile alles egal – Hauptsache, Angie trĂ€gt 'ne geile Halskette.
  • „CSU“:
    Ich fahre einen „Mercedes Benz“ und hasse Österreicher auf meinen Autobahnen.
  • „SPD“:
    Andrea Nahles kann man nicht auf den freien Arbeitsmarkt loslassen.
  • „BĂŒndnis 90 / Die GrĂŒnen“:
    Ich fahre ein Fahrrad und das auch gerne auf der Autobahn.
  • „FDP“:
    Ich habe Kohle und finde es geil, dass andere arm sind.
  • Die Linke“:
    Ich habe keine Kohle und will, dass alle arm sind.
  • „AfD“:
    Griechisch finde ich eigentlich nur beim Sex geil.
  • „Die Piraten“:
    Ich brauche keinen Sex – ich weiß, wo es die geilsten Pornos gibt.
  • „NPD“:
    Ich hatte noch nie Sex – und die Welt ist schuld daran.



„UNO“-Umfrage

(Text: N. N.)

Vor einiger Zeit hat die „UNO“ eine weltweite Umfrage durchgefĂŒhrt. Die Frage war: „Geben Sie bitte Ihre ehrliche Meinung zur Lösuing der Nahrungs-Knappheit im Rest der Welt ab!“ Die Umfrage stellte sich, nicht unerwartet, als Riesen-Flop heraus:

  • In Afrika wussten die Teilnehmer nicht, was „Nahrung“ ist.
  • Ost-Europa wusste nicht, was „ehrlich“ heißt.
  • West-Europa kannte das Wort „Knappheit“ nicht.
  • Die Chinesen wussten nicht, was „Meinung“ ist.
  • Der Nahe Osten fragte nach, was denn „Lösung“ bedeute.
  • SĂŒd-Amerika kannte die Bedeutung von „bitte“ nicht.
  • Und in den USA wusste niemand, was „der Rest der Welt“ ist.



Minister-Ausbildung

Ein absolutes Muss fĂŒr die Leitung eines Ministeriums

Wenn man so sieht, was uns unsere Regierung an Ministerinnen und Ministern vorsetzt (2020 beispielsweise Leute wie AKK, Julia Klöckner oder Andreas Scheuer, um nur mal die Spitze des Eisberges zu benennen), fragt man sich zwangslÀufig, ob die wohl irgendetwas von dem, was sie in ihrem Amt benötigen, gelernt haben oder ob sie nur einer reichlich schrÀgen Intuition oder dem Diktat der Wirtschaft folgen?

In jeder wichtigen Stellung – zum Beispiel bei der Leitung eines Handwerksbetriebes, bei der Zulassung als Arzt oder Rechtsanwalt – gibt es Mindest-Anforderungen, ohne die man nicht tĂ€tig werden darf. Gerade bei einem hohen politischen Amt, wo es im Grunde genommen um deutlich mehr geht, sollte es ebenfalls gewisse Mindest-Anforderungen geben, die eine Ministerin oder einen Minister befĂ€higen, als Volksvertreter, als Vertreter von BĂŒrgern aktiv werden zu können. Minister/innen sollten in der Lage sein, sich in die Situation von Menschen aus unterschiedlichsten Schichten der Gesellschaft hineinversetzen zu können.

Bevor jemand Minister/in wird, sollte ein spezielles soziales Jahr auf dem Programm stehen, das mehrere ein- bis dreimonatige Praktika vorsieht, wĂ€hrend man ausschließlich von „Hartz IV“ lebt. Die Praktikumsstellen sollten u. a. angetreten werden bei der „Agentur fĂŒr Arbeit“, bei der Polizei, bei der Feuerwehr, im Rettungsdienst, im Krankenhaus, im Pflegeheim, in einem Handwerksbetrieb und bei einer „Tafel“. Zum Pflichtprogramm sollten ebenso zertifizierte Fortbildungen in Menschen- / Mitarbeiter-FĂŒhrung und Sozialverhalten gehören.

Und eine Ministerin oder ein Minister sollte vom erlernten und auch ausgeĂŒbten Beruf her sehr nah mit dem verbunden sein, was im Ministerposten gefordert ist. Um nur mal zwei Ressorts herauszupicken: Um Verteidigungsminister/in werden zu können, scheint eine mehrjĂ€hrige Erfahrung als „Soldat/in auf Zeit“ ebenso sinnvoll wie ein Politikstudium, als Minister/in fĂŒr ErnĂ€hrung und Landwirtschaft sollte man sowohl Wirtschaftspolitik studiert als auch mehrere Jahre als Landwirt/in gearbeitet haben. Dass eine Vielzahl von Ministerinnen und Ministern von diesen m. E. nötigen Mindest-Anforderungen entfernt sind, zeigen bedauerlicherweise viele Ergebnisse ihres politischen Tuns.

Andersherum ausgedrĂŒckt: Es ist zwar nicht gĂ€nzlich ausgeschlossen, dass ein Maurer, der als Realschullehrer eingesetzt wird, als solcher glĂ€nzt. Jedoch in der Regel wĂŒrde man wohl (symbolisch) denken: Schuster, bleib bei deinen Leisten!


DIALOGE

„Fangen eigentlich alle MĂ€rchen mit ‚Es war einmal ...‘ an?“
„Nicht alle – viele beginnen auch mit
‚Wenn ihr mich wĂ€hlt, verspreche ich ...‘“

*

„Was wĂŒnschst du dir zu Weihnachten?“
„Ein Einhorn.“
„Sei realistisch!“
„... eine Regierung, die mir nicht 50 Prozent
vom Weihnachtsgeld wegninmmt.“
„Welche Farbe soll das Einhorn haben?“

*

Biene 1: „... und warum haben wir eine Königin
und keine Bundesregierung?“
Biene 2: „Weil wir Honig produzieren wollen
und keinen Mist.“

*

„Einen BundesprĂ€sidenten wie Richard von WeizsĂ€cker
hatten wir lange nicht mehr, Herr Gauck.“
„Das stimmt, Herr Wulff!“

Das VerhÀltnis
von Regierung
und BĂŒrger



(Cartoon: N. N.)



Besteuerung frĂŒher und heute

(Text: N. N.)

FrĂŒher hatten wir einen König. Wenn er zu lange in Saus und Braus lebte, kam der Schatzmeister und berichtete, dass die Schatzkammer leer sei. Daraufhin antwortete der König: „Lasst euch ein paar neue Steuern einfallen, reitet zu den Bauern und kassiert sie ab!“

Heute haben wir keinen König mehr, sondern eine Kanzlerin. Statt eines Schatzmeisters haben wir einen Finanzminister. Aber ansonsten hat sich nichts geÀndert ...



Die QualitÀt von Politikern

Man sieht es im Vorfeld aller möglichen politischen Wahlen, wes Geistes Kind viele Politiker sind – nĂ€mlich in der Art und Weise, wie sie um die Gunst des WĂ€hlers buhlen.

Selten ist die Rede von konkreten Vorhaben. Viel lieber hackt man auf dem politischen Gegner herum, sucht nach Leichen in dessen Keller, wĂ€scht schmutzige WĂ€sche, hĂ€lt sich selbst aber fĂŒr großartiger, klĂŒger, besser ...

Nur wer es schwer nötig hat, verfĂ€llt auf unfaire Tricks! Ein Politiker jedenfalls ist fĂŒr mich umso glaubwĂŒrdiger, je weniger er versucht, mir zu vermitteln, dass er besser ist als die Mitbewerber, und je weniger er behauptet, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Mich ĂŒberzeugt, wer mit konkreten Inhalten aufwarten kann, deren Umsetzung auch realistisch scheint.

WĂ€ren all die so von sich ĂŒberzeugten Poltiker wirklich so gut wie sie behaupten, wĂŒrden sie ernsthaft mehr an die BedĂŒrfnisse derer denken, von denen sie gewĂ€hlt werden, und nicht so viel Energie mit unprofessionellen, albernen Kindereien vergeuden, dann hĂ€tten wir tatsĂ€chlich ein (noch) besseres Leben. Das wĂŒrde beispielsweise auch daraus resultieren, dass man seitens der Politik dem Lobbyismus mal eine gehörige Abfuhr erteilt hat; denn gerade Lobbyismus ist etwas, das sich hĂ€ufig gegen den BĂŒrger, gegen den Verbraucher richtet und sich nicht fĂŒr ihn einsetzt.

Klappern gehört sicherlich zum Handwerk. Allerdings: Wenn jemand nur klappert und bei seinem eigentlichen Handwerk klÀglich versagt, sollte er besser in die Werbung gehen, wo gelogen wird, bis sich die Balken biegen, und nicht in die Politik.


DIE QUALITÄT VON POLITIKERN

„Politiker entschuldigen DiĂ€ten-Erhöhungen oft damit, dass sie
in der freien Wirtschaft viel mehr verdienen wĂŒrden.“
 „In der freien Wirtschaft wĂ€ren sie arbeitslos.“



Wo leben wir eigentlich!?

  • Wir leben in einem Land, indem die Gleichberechtigung der Geschlechter schon lange im Grundgesetz verankert ist. Und warum werden dann Frauen immer noch schlechter bezahlt als MĂ€nner?
  • Wir leben in einem weltweit geachteten und technisch fortschrittlichen Land, aber trotzdem hinken wir in vielen Bereichen hinterher, zum Beispiel beim schnellen Internet-Zugang und beim Ausbau des Mobilnetzes.
  • Wir leben in einem Land, in dem man in einigen GroßstĂ€dten Diesel-Fahrverbote verhĂ€ngt wurden, wĂ€hrend man sich schwertut, mit die grĂ¶ĂŸten Dreckschleudern, nĂ€mlich die Kohlekraftwerke, abzuschalten, wĂ€hrend in den HĂ€fen große Schiffe anlanden, die Unmengen an Emissionen in die Luft blasen, und wĂ€hrend auf FlughĂ€en immer mehr Flugzeuge landen.
  • Wir leben in einem Land, in dem Politiker der Wirtschaft nĂ€herstehen als dem BĂŒrger, von dem sie einst gewĂ€hlt worden sind, was sich nicht seltern zu Lasten der Gesundheit des BĂŒrgers auswirkt (Stichwort „Glyphosat“) oder auch zu Lasten von Vögeln, Insekten (insbesondere auch Bienen), Wölfen etc., alles Tiere, die erwiesenermaßen wichtig fĂŒr eine gut funktionierende Natur sind.
  • Wir leben in einem Land, in dem Unsummen fĂŒr Projekte ausgegeben werden, die in der Planungsphase nur einen Bruchteil davon hĂ€tten kosten sollen. Hier nur zwei Beispiele:
    Die „Elphilharmonie“, die urpsprĂŒnglich nur 77 Millionen Euro kosten sollte, am Ende aber 866 Millionen Euro verschlang; oder der „BER“, der ursprĂŒnglich mal rund 800 Millionen Euro kosten solte, der bis 2020 (14 Jahre nach Baubeginn und neun Jahre nach ursprĂŒnglich geplanter Eröffnung) noch immer nicht fertiggestellt war, inzwischen aber bereits rund 6 Milliarden Euro verschlungen hat.

(Abb.: N. N.)

  • Wir leben in einem Land, in dem in Heer, Luftwaffe und Marine fĂŒr teures Geld viele Produkte angeschafft werden, die nicht wie vorgesehen funktionieren.
  • Wir leben in einem Land, in dem tonnenweise Lebensmittel weggeschmissen werden, aber trotzdem steigen Wohnungsnot, Obdachlosigkeit und Armut.

Die Leute
wissen nichts
ĂŒber ihre wahre
Macht ...




(Cartoon: N. N.)



Wahlversprechen

Auf einem Wahlplakat (ich weiß gar nicht, ob es dabei um die Europa-Wahl ging oder um die hiesige BĂŒrgermeister-Wahl) las ich mal die Aussage „Versprechen einlösen“.

Welche Versprechen waren damit wohl gemeint? Die Versprechen, die seit der letzten Wahl erwartungsgemĂ€ĂŸ nicht eingelöst worden sind – wobei jetzt nicht ganz klar ist, ob es sich dabei um die eigenen oder die Versprechen der Mitbewerber-Partei handelte. Oder meinte man womöglich sogar die eigenen Versprechen fĂŒr die aktuelle Legislaturperiode, die man ausnahmsweise mal zu erfĂŒllen gedachte? Wer glaubt, wird selig! So viel Ehrlichkeit traue ich eigentlich keiner Partei zu. Vermutlich wird man sich mal wieder versprochen haben, als man beabsichtigte, den BĂŒrgern etwas zu versprechen.

Wie auch immer ... Parteienwerbung ist unterirdisch. Selten wird so viel SelbstĂŒberschĂ€tzung betrieben, werden so viele LĂŒgen verbreitet, werden so viele Versprechen gemacht, die kaum einer halten kann, als auf Wahlplakaten und in TV-Spots.

Vermutlich mĂŒssen wir lernen, auch mal gegen den Strom zu schwimmen und auch mal die Parteien zu wĂ€hlen, denen man bislang eher etwas skeptisch gegenĂŒberstand (wobei ich in diesem Zusammenhang hoffe, dass man beim Lesen so viel Grips hat, zu wissen, dass ich damit ganz sicher nicht die „AfD“ oder Ă€hnlich gelagerte Nazi-Parteien gemeint habe!). Denn nur, indem das Gros der WĂ€hler mal was anders macht als bisher, lĂ€sst sich etwas bewirken, zum Beispiel dass die Politik weniger fĂŒr die Wirtschaft und mehr fĂŒr BĂŒrger und Umwelt tut.

Wie sagte doch dereinst schon Albert Einstein:

  • „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas Ă€ndert.“