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Politisches:
Wirtschaftpolitik

Ăśbersicht

  • Klima-Politik ist in erster Linie auch Wirtschafts-Politik
  • GroĂźes Geschrei
    In der Krise rufen alle nach dem Staat
  • Politik und Wirtschaft
    Zitat
  • So funktioniert der Euro-Rettungsschirm ...
  • Wirtschaftspolitik
    Verständlich erklärt anhand zweier Kühe
  • „Lobbyismus fĂĽr Dummies“
  • „Ich kann's schon nicht mehr hören ...“

Klima-Politik ist in erster Linie
auch Wirtschafts-Politik

Mal im Ernst: Was glauben eigentlich all die weltweit agierenden unfähigen Minister, die nichts Besseres im Sinn zu haben scheinen, als der Wirtschaft in den Allerwertesten zu kriechen!? Soll sich durch ihr Tun die Lage ernsthaft bessern? Hofft man auf ein womöglich göttliches Wunder? Den möchtegern-christlichen Parteien, die hierzulande am allerbesten am Hinterteil der Wirtschaft kleben, wäre das ja noch zuzutrauen. Da kommt dann der Heilige Bimbam persönlich hernieder, saugt all die schlechte Luft ab, stellt all die abgeholzten Regenwälder wieder her und auch die geschmolzenen Gletscher, lässt Kreuzfahrtschiffe, Flugzeuge, die PS-stärksten Autos und vor allem auch SUVs in der Versenkung verschwinden, erhebt die Obsoleszenz zur achten Todsünde, erklärt den größten Teil der Nutztiere als heilig und unschlachtbar und erhebt den Veganismus zur neuen religiösen Ausrichtung ...

Wo wir gerade dabei sind: Kennen Sie eigentlich die sogenannten „Sieben Todsünden“? Diese haben sich – wie sollte es auch anders sein – doppelmoralische Theologen aus ihren Bregen gequetscht:

  1. Hochmut (dazu zählen Eitelkeit, Stolz und Übermut)
  2. Geiz (dazu zählen Habgier und Habsucht)
  3. Wollust (dazu zählen Ausschweifung, Begehren, Genusssucht und Unkeuschheit)
  4. Zorn (dazu zählen Jähzorn, Rachsucht und Wut)
  5. Völlerei (dazu zählen Gefräßigkeit, Maßlosigkeit, Selbstsucht und Unmäßigkeit)
  6. Neid (dazu zählen Eifersucht und Missgunst)
  7. Faulheit (dazu zählen Feigheit, Ignoranz, Trägheit und Überdruss)



GroĂźes Geschrei

In der Krise rufen alle nach dem Staat

(Grafik: N. N.)

Natürlich ist es nicht nur blöd, sondern geradezu verheerend, wie schlecht manche Branchen auf Grund der Corona-Pandemie dastehen. Viele Unternehmen dieser Branchen werden die Krise vermutlich nicht überstehen, möglicherweise wird es Branchen geben, die so sehr den Bach runtergehen werden, dass sie am Ende quasi nicht mehr existent sein werden.

Der Ruf nach finanzieller Unterstützung durch den Staat ist in dieser Situation groß und ist auch nur zu verständlich. Aber eines wir sollten nicht vergessen: Letztlich werden wir alle die Zeche zu zahlen haben – und wenn nicht direkt wir, dann unsere Kinder. Da die Wirtschaft derzeit nicht wirklich gut dasteht, sind horrende Steuereinnahmen bis auf Weiteres nicht zu erwarten, d. h., irgendwann ist deswegen auch das Staatssäckel leer und es müssen noch mehr Schulden gemacht werden. Eine Schraube ohne Ende, ein Teufelskreis ...

Es ist toll, dass sich hierzulande so viel Solidarität mit all jenen findet, die von der Krise am meisten gebeutelt sind (wobei die Frage ist: Gibt es wirklich Bereiche, die wichtiger sind als andere oder bedauernswerter? Schließlich tragen alle mit dazu bei, dass unser Leben funktioniert). Aber das ganze Geschrei hilft nichts. Denn die Situation wird – trotz aller Lockerungen – bis auf Weiteres ausgesprochen schwierig bleiben (vermutlich noch so lange, bis ein wirksames Mittel gegen „COVID-19“ gefunden ist, und das kann in der Tat noch dauern). Es ist nicht nur so, dass manche Branchen auf Grund der geforderten Mindestabstände deutlich weniger Umsatz machen, es ist auch so, dass es sehr viele Menschen gibt, die es derzeit noch für viel zu riskant halten, gastronomische Betriebe und Veranstaltungen aufzusuchen oder gar zu verreisen.

Und diese Furcht ist nicht unbegründet, denn viele Menschen sind im Laufe der vergangenen Monate ob der eingeschränkten Bewegungsfreiheit regelrecht zappelig geworden, und kaum, dass es Lockerungen gibt, fühlen sie sich aufgefordert, mal wieder richtig Gas zu geben – ohne Rücksicht auf Verluste. Und wie schnell das nach hinten losgehen kann, zeigen vor allem Beispiele aus sozialen Brennpunkten, wo Dummheit und Sprachbarrieren, aber auch unternehmerische Gewinnsucht vorherrschen und die Gefahr bergen, dass sich der Erreger im Nu auch andernorts verbreiten kann.

Abgesehen davon strengen manche Aktivitäten, selbst so simple Dinge wie das Tätigen von Einkäufen, über Gebühr an – nicht nur wegen der durch den Mund-Nase-Schutz eingeschränkten Atmung, sondern auch wegen des ständigen Bemühens um das Abstandhalten.

Wer aber will, dass wieder Bewegung in die festgefahrene Situation kommt, muss bereit sein, auch noch längerfristig gewisse Einschränkungen hinzunehmen und Selbstdisziplin zu üben, denn sonst droht uns ganz sicher eine zweite Corona-Welle – und niemand vermag zu sagen, wie heftig diese ausfallen könnte.

Angesichts der Unruhe, die zusehends durch die Bevölkerung geht, sei auch auf einen Beitrag verwiesen, den ich vor einiger Zeit im Internet gefunden habe: „Pandemie der Panik“. Hier geht es darum, ruhig zu bleiben, auch wenn das in Zeiten wie der Corona-Krise schwerfällt.

In der Tat: Bevor man andere zu sehr mit seinem Gejammere verrückt macht, sollte man besser auf Duchhalte-Parolen bauen – und versuchen, dem Ganzen auch seine positiven Seiten abzugewinnen.


 

Staatsverschuldung

Aktuelle Zahlen

Die nebenstehende obere Zahl zeigt die Gesamtverschuldung von Bund, Bundesländern und Kommunen in Deutschland an. Darunter wird noch die Verschuldung pro Einwohner angezeigt. Zum Aktualisieren einfach die F5-Taste drücken.

Wer möchte, kann sich unter diesem Link auch die Staatsverschuldung anderer Länder ansehen, so zum Beispiel von Österreich, der Schweiz, den USA oder Großbritannien.


POLITIK UND WIRTSCHAFT


„Politik ist nur der Spielraum,
den die Wirtschaft ihr lässt.“
(Dieter Hildebrandt)


 

So funktioniert der
Euro-Rettungsschirm ...

(Text: N. N. / Grafik: © Frank R. Bulla)

Kommt ein deutscher Tourist in ein griechisches Hotel, legt einen 100-Euro-Schein auf die Theke und bittet um einige ZimmerschlĂĽssel, damit er mal nachschauen kann, ob ihm die Zimmer gefallen wĂĽrden.

Die 100 Euro dienen als Sicherheit. Der Hotelier gibt ihm alle SchlĂĽssel, da er keinen einzigen Gast hat.

Während der Gast verschwunden ist, um sich die Zimmer anzuschauen, rennt der Wirt zum Metzger und gibt dem die 100 Euro und sagt, dass damit seine offenen Rechnungen ja wohl bezahlt seien. Er rennt zurück in sein Hotel.

Der Metzger läuft zum Bauern, gibt dem die 100 Euro und sagt, dass das für das Schwein von letzter Woche ist, das noch bezahlt werden muss.

Der Bauer geht zur einzigen Prostituierten des Dorfes und gibt ihr die 100 Euro, weil er noch seine beiden letzten Besuche bei ihr zu zahlen hat.

Die Prostituierte rennt zum Hotel und ĂĽbergibt dem Hotelier die 100 Euro, die sie ihm noch fĂĽr zwei Zimmermieten mit Kunden schuldet.

In dem Moment kommt der Deutsche die Treppe herunter und sagt, dass ihm keins der Zimmer gefallen wĂĽrde.

Er gibt dem Hotelier die Zimmerschlüssel, nimmt seine 100 Euro und verlässt das Hotel.

Nun das Ergebnis: Alle Schulden sind bezahlt und keiner hat Geld. So funktioniert das Euro-Rettungspaket. Genial, oder!?



Wirtschaftspolitik

Verständlich erklärt
anhand zweier KĂĽhe



(Text: N. N. / Foto: © Frank R. Bulla)

BĂĽrokratismus:
Sie besitzen zwei Kühe. Der Staat nimmt Ihnen beide ab, bezahlt Ihnen dafür eine Entschädigung, tötet eine, melkt die andere, bezahlt Ihnen auch dafür eine Entschädigung und schüttet die Milch dann in die Nordsee.

Christdemokratie:
Sie besitzen zwei KĂĽhe. Ihr Nachbar besitzt keine. Sie behalten eine und schenken Ihrem armen Nachbarn die andere. Danach bereuen Sie es.

Faschismus:
Sie besitzen zwei KĂĽhe. Der Staat nimmt Ihnen beide weg und verkauft Ihnen etwas Milch.

Freidemokratie:
Sie besitzen zwei KĂĽhe. Ihr Nachbar besitzt keine. Na und!?

Kapitalismus:
Sie besitzen zwei KĂĽhe. Sie verkaufen eine und kaufen einen Bullen, um eine Herde zu zĂĽchten.

Kommunismus:
Sie besitzen zwei KĂĽhe. Ihr Nachbar besitzt keine. Die Regierung beschlagnahmt beide KĂĽhe und verkauft Ihnen die Milch. Sie stehen stundenlang fĂĽr die Milch an. Sie ist sauer.

Sozialdemokratie:
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Sie fühlen sich schuldig, weil sie erfolgreich arbeiten. Sie wählen Leute in die Regierung, die ihre Kühe besteuern. Das zwingt Sie, eine Kuh zu verkaufen, um die Steuern bezahlen zu können. Die leute, die Sie gewählt haben, nehmen dieses Geld, kaufen eine Kuh und geben diese ihrem Nachbarn. Sie fühlen sich rechtschaffen. Udo Lindenberg singt für Sie.

Sozialismus:
Sie besitzen zwei KĂĽhe. Ihr Nachbar besitzt keine. Die Regierung nimmt Ihnen eine ab und gibt diese Ihrem nachbarn. Sie werden gezwungen, eine Genossenschaft zu grĂĽnden, um Ihrem Nachbarn bei der Tierhaltung zu helfen.

Amerikanisches Unternehmen:
Sie besitzen zwei Kühe. Sie verkaufen eine und zwingen die andere, so viel Milche zu produzieren wie vier Kühe. Später beauftragen Sie einen Berater, um zu analysieren, warum die Kuh gestorben ist.

Australisches Unternehmen:
Sie besitzen zwei Kühe. Die Geschäfte scheinen gut zu laufen. Sie schließen das Büro und gehen ein paar Bier trinken, um das zu feiern.

Britisches Unternehmen:
Sie besitzen zwei KĂĽhe. Beide sind wahnsinnig.

Chinesisches Unternehmen:
Sie besitzen zwei Kühe. Sie haben 300 Leute, die sie melken. Sie behaupten, dass Sie Vollbeschäftigung und hohe Rinderproduktivität haben. Sie verhaften den Journalisten, der die wahre Situation gemeldet hat.

Französisches Unternehmen:
Sie besitzen zwei Kühe. Sie streiken, weil Sie drei Kühe haben wollen. Sie gehen mittagessen. Das Leben ist schön.

Griechisches Unternehmen:
Sie besitzen zwei Kühe, geliehen von französischen und deutschen Banken. Sie essen beide. Die Banken rufen an, um ihre Milch abzuholen, aber Sie können nicht liefern. Also rufst du den „Internationalen Währungsfond (IMF)“ an. Der „IMF“ leiht dir zwei Kühe. Du isst beide. Die Banken und der „IWF“ rufen an, um ihre Milch abzuholen. Sie sind gerade unterwegs, um sich einen Haarschnitt verpassen zu lassen.

Indisches Unternehmen:
Sie besitzen zwei KĂĽhe. Sie verehren sie.

Irakisches Unternehmen:
Jeder denkt, Sie hätten viele Kühe. Sie erzählen ihnen, dass Sie gar keine haben. Niemand glaubt Ihnen. Also bombardieren Sie die Scheiße aus Ihnen raus und marschieren in Ihr Land ein. Sie haben immer noch keine Kühe, aber wenigstens sind Sie jetzt eine Demokratie.

Irisches Unternehmen:
Sie besitzen zwei KĂĽhe. Eine davon ist ein Pferd.

Italienisches Unternehmen:
Sie besitzen zwei Kühe, aber Sie wissen nicht, wo sie sind. Während Sie sie suchen, seheh Sie eine schöne Frau. Sie machen Mittagspause. Das Leben ist schön.

Schweizer Unternehmen:
Sie besitzen 5.000 Kühe. Keine davon gehört Ihnen. Sie verlangen von den Besitzern, dass sie diese aufbewahren.



„Lobbyismus für Dummies“

Dieses Buch (auch wenn es eigentlich eher ein Leitfaden ist, um ein guter Lobbyist zu werden) sollte für jeden Bürger zur Pfichtlektüre werden und kostenlos und rezeptfrei erhältlich sein.

  • Darreichungsform:
    als Buch, E-Book, Hörbuch, Video
  • Zusammensetzung:
    enthält alles, was der Bürger braucht, um zu erkennen, was die Politik für die Wirtschaft und zu Lasten des Bürgers tut
  • Dosierung:
    einmal wöchentlich, vor Bundestags- oder Landtagswahlen mehrmals täglich, damit man nicht immer wieder wirtschafts-affine und bürgerfremde Parteien wählt
  • Nebenwirkungen:
    man durchschaut deutlich besser die Machenschaften der Politiker im Hinblick auf die Wirtschaft
  • Gegenanzeigen und Wechselwirkungen:
    keine
  • Verfallsdatum:
    unbegrenzt haltbar

Siehe auch: „Extra 3“-Beitrag bei „YouTube“!



„Ich kann's schon nicht mehr hören ...“

... so oder ähnlich denken dieser Tage viele von uns angesichts von Skandalen, die von üblen Arbeitsbedingungen zeugen, von Betrügereien in der Lebensmittel-Branche oder in der Auto-Industrie. Man hat geradezu das Gefühl, dass da etwas zusehends eskaliert.

Aber ich denke, das ist gut so. Wir leben, in einer Zeit, in der alles um uns herum immer mehr Geschwindigkeit aufzunehmen scheint, was dazu führt, dass man einzelnen Aspekten nicht mehr so viel Aufmerksamkeit widmet, ja, nicht mehr so viel Aufmerksamkeit widmen kann, weil vieles nur noch so an einem vorbeirauscht. So gibt es zahlreiche Dinge, die im Verborgenen wachsen, ohne dass sie jemand rechtzeitig unter Kontrolle bringen kann. Ganz klar: Vielfach handelt es sich auch um Machenschaften, die illegal sind oder zumindest am Rande der Legalität passieren. Aber irgendwann wird von irgendeiner Seite in diese Blase gepiekst, die sich da im Laufe der Zeit immer mehr aufgebläht hat – und es gibt einen großen Knall.

Die Frage ist bloß, ob man (zum Beispiel seitens der Politik) in der Lage ist, aus solch' einem großen Knall zu lernen, der sich immer mal wieder auftut: in Form von Lebensmittel-Skandalen, in Form des Diesel-Skandals, in Form der Corona-Pandemie. Grundsätzlich ist man da schon willens – wäre da nicht das ständige Diktat der Wirtschaft, das all die Rufe aus anderen Richtungen immer wieder übertönt ...