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Tierisches:
Allgemeines

Ăśbersicht

  • Tiere unter Strom
  • Dialoge
  • Neue Verordnung

Tiere unter Strom

(Foto: © Frank R. Bulla)

Amseln stehen im Frühjahr regelmäßig mächtig unter Strom bzw. unter dem Einfluss der Hormone, fliegen doch gerade manche Männchen unter ihnen wie bescheuert in der Gegend herum: auf der Suche nach einem Weibchen oder auf der Suche nach Nistmaterial oder nach Futter für den Nachwuchs – auf jeden Fall wie bescheuert. Da passiert es schon mal, dass man sich ob der Hormone sehr starkfühlt, beim niedrigen Überfliegen der Straße gar meint, Vorfahrt zu haben und / oder stärker als ein Pkw zu sein. Allein in einer Woche sah ich auf ein und derselben Straße zwei Amselmännchen tot am Straßenrand liegen ...

Nur die Eichhörnchen sind noch ungestümer: Diese stehen offenbar ganzjährig unter Strom. Erst kürzlich hätte ich beinahe eines mit dem Fahrrad überfahren, als es zwischen mir und einem entgegenkommenden Auto noch schnell die Straße gequert hat. Viele seiner Artgenossen haben allerdings im Laufe eines Jahres meist nicht so viel Glück.


DIALOGE

„Mist, ich habe gerade einen Dinosaurier überfahren.“
„Die sind ausgestorben!“
„Das hab' ich nicht gewollt!“

*

„Der Wolf hat schon wieder ein Schaf gerissen –
was sagen Sie dazu?“
„Ja, nun – was soll er denn sonst machen!?
Etwa Spargel stechen?“

*

„Schau mal, mein Aquarium!“
„Wie heißen denn die beiden Tiere da?“
„Halbdrei und Viertelvorzwölf.“
„Hä?“
„Das sind Uhrzeitkrebse.“

*

„Ihre Katze hat heute Morgen unseren Wellensittich gefressen!“
„Bloß gut, dass Sie das sagen!
Dann bekommt sie heute nichts mehr – sie ist eh zu fett.“

*

Angler 1: „Und? Beißen die Fische?“
Angler 2: „Du immer mit deinen Fangfragen!“

*

Elefant: „Warum hast du eigentlich
deinen Busen auf dem Rücken?“
Kamel: „Ganz schön freche Frage für jemanden,
der seinen Schwanz im Gesicht trägt!“

*

Zebra (oder Pinguin): „Ich hätte gerne Passfotos.“
Fotograf: „Schwarzweiß oder in Farbe?“

*

Ente: „Wärst du lieber eine Ente“
Befreundeter Wasservogel: „Das ist mir Gans egal.“

*

„Oh, ihr habt neue Kaninchen?“
„Ja, das eine ist schwarz und das andere rammelt sehr gern.“
„Wie heißen denn die beiden?“
„Black und Decker.“



Neue Verordnung

(Text: N. N. / Frank R. Bulla; Foto: © Frank R. Bulla)

Der Erdball wird immer voller. Bald zählen wir acht Milliarden Menschen. Von der schier unüberschaubaren Masse an Tieren und Pflanzen wollen wir hier mal ganz schweigen. Nachdem sich Menschen bereits vor ewigen Zeiten Regeln und Gesetze auferlegt haben, wird es Zeit, dass auch Tiere und Pflanzen vermehrt in ihre Schranken verwiesen werden.

Ab sofort gilt folgende Verordnung:

  • Biber benötigen fĂĽr ihre Vorhaben eine Baugenehmigung.
  • Eichhörnchen, FĂĽchse, Hasen, Rehe, Wildschweine und Wölfe dĂĽrfen StraĂźen nur an beampelten oder mit Zebrastreifen versehenen Ăśbergängen queren.
  • Flusskrebse mĂĽssen einen Waffenschein machen.
  • Katzen sind verpflichtet, vor dem Betreten fremder GrundstĂĽcke eine Genehmigung der jeweiligen Besitzer einzuholen.
  • Kuckucke mĂĽssen Alimente zahlen.
  • Laubbäume mĂĽssen sich um die Entsorgung ihrer Blätter kĂĽmmern.
  • Nachtschnecken sind nur im ausgewiesenen FKK-Bereich zugelassen.
  • Nagetiere dĂĽrfen beim Fressen keine KrĂĽmel hinterlassen.
  • Spechte mĂĽssen beim Bearbeiten von Baumstämmen einen Hörschutz tragen.
  • Stinktiere sind verpflichtet, nach Entleerung ihrer AnaldrĂĽsen ihren Lebensbereich ordentlich zu lĂĽften.
  • Weinbergschnecken brauchen einen festen Wohnsitz.
  • Zugvögel mĂĽssen an der Grenze Reisedokumente vorweisen.
  • Alle Tiere mĂĽssen sich um die Beseitigung ihrer eĂ­genen Kothaufen kĂĽmmern.

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