bulla-blog
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Zeitgeist:
Computer & Co.  đŸ’»

Übersicht

  • Herr Gugel, der Algorithmus-Magier
    Oder: Warum ich plötzlich zum Bestattungsinstitut wurde

  • Wie sich die Zeiten Ă€ndern ...
    1,44 MB vs. 32 GB

  • Wie lernfĂ€hig ist der „Google“-Translator?
    Timo Beil ĂŒber die VerlĂ€sslichkeit des Online-Dolmetschers
  • Computer-unser
    Gebet
  • Der feine Unterschied zwischen Fußstapfen und Lebensmittelmarken
    Timo Beil ĂŒber das Übersetzungs-Programm von „Google“
  • Maritimes
    Cartoon
  • „Google Classic“
    Aus den Kindertagen der Suchmaschine ...
  • MĂŒcken bei „Facebook“
  • Das Geschlecht von „Google“
  • Heute schon gegugelt?
    Die zuweilen merkwĂŒrdigen Ergebnisse der AutovervollstĂ€ndigungs-Funktion
  • Bedeutung
    Zitat
  • Passwort-Suche
    Wenn ein Bayer einen sicheren Begriff sucht ...
  • Der besondere Tipp
    Das ultimative Passwort
  • Windows-unser
    Gebet
  • Folgen der Datenschutzverordnung
    Timo Beil ĂŒber eine denkwĂŒrige Reaktion im Einzelhandel
  • Die Sache mit der GlĂŒhbirne
    Ein kleiner „Facebook“-Exkurs
  • Aus den Kindertagen des Computers ...
    Auch „Apple“ hat mal klein angefangen
  • W-LAN-unser
    Gebet
  • Neue Emoticons
    Timo Beil beleuchtet die geplanten neuen und ausdrucksstÀrkeren Icons
  • Automatisch erzeugt
    Was passieren kann, wenn E-Mail-Adressen automatisch generiert werden ...
  • Dialoge
  • „Knaller-Frauen“
    mit Martina Hill: „I-Pad“
  • Bessere Welt
    Zitat
  • „Facebook“
    Pervertiertes soziales Netzwerk
  • Error 404
    Zitat

Interessanter Link

Herr Gugel, der Algorithmus-Magier

Oder: Warum ich plötzlich zum Bestattungsinstitut wurde

Das Problem mit großen Konzernen und Quasi-Monopolisten ist oft, dass sie ihr eigenes Ding machen, merkwĂŒrdige Ideen haben, anderen ihre Bedingungen aufdrĂ€ngen und dabei kein StĂŒck benutzerfreundlich sind und belehrbar schon gar nicht. Gerade von riesigen Unternehmen wie „Google“, die mit Nutzerdaten arbeiten und mit diesen Daten riesige Gewinne generieren – und zwar, ohne dass die User sich wirklich dagegen wehren können oder anderweitig davon partizipieren –, sollte man mehr Entgegenkommen erwarten können. Allein unser Staat tut absolut nichts dagegen, dass diese Banausen obendrein noch Steuerflucht begehen, denn von den Milliarden-UmsĂ€tzen, die sie hierzulande generieren, kommt im deutschen SteuersĂ€ckel herzlich wenig an. Aber es wĂ€re ja nicht das erste Mal, dass der deutsche Staat große Ganoven ungestraft gewĂ€hren lĂ€sst ...

Herr Gugel hatte irgendwann meine Website www.der-redner.de entdeckt, mit der ich auf meine TĂ€tigkeit als Redner aufmerksam mache, und mich daraufhin gleich einer bestimmten Kategorie zugeordnet: „Bestattungsinstitut“. Der Grund war vermutlich, dass die unsĂ€glichen Algorithmen von Herrn Gugel auf meiner Website mehrere Begriffe rund ums Thema „Bestattung“ ausgemacht hatten. Ich machte mich natĂŒrlich gleich daran, diese fehlerhafte Kategorisierung zu korrigieren. Das Problem: Herr Gugel bietet zwar Unmengen an Schlagwörtern an, darunter auch regelrecht aberwitzige, von denen man sich nicht vorstellen kann, dass diese im Leben jemals jemand benötigt, aber Begriffe wie „Redner“, „Trauerredner“ oder dergleichen waren beim besten Willen nicht zu finden. Und das System, wo man entsprechende Schlagworte einpflegen kann, spricht nur auf die von Herrn Gugel vorgeschlagenen Kategorien an, und man hat keine Möglichkeit, das Feld fĂŒr die Kategorie einfach freizulassen.

Die Schwierigkeit bei großen Unternehmen ist zudem, herauszufinden, wie man sie erreichen kann (by the way: Hier könnte sich doch mal das entsprechende Ministerium fĂŒr mehr Benutzerfreundlichkeit einsetzen, oder!?). Nach langer Suche jedenfalls fand ich irgendwann eine E-Mail-Adresse von Herrn Gugel, von der ich mir erhoffte, dass diese die richtige sei, damit ich mich ĂŒber den Kategorisierungs-Fauxpas und das unzulĂ€ngliche Kategorie-Verzeichnis beschweren konnte. Wer jetzt erwartet, dass diese meine E-Mail zielfĂŒhrend war, irrt gewaltig. Die Antwort, die ich bekam, wirkte, als wĂ€re diese auf Basis eines Algorithmus' von einem Computer verfasst worden, und ich hatte das GefĂŒhl, dass das GegenĂŒber ĂŒberhaupt nicht verstand, worum es geht, und auch keine Anstalten machte, mir bei der Lsöung des Problems behilflich zu sein. Auch meinem Wunsch, mir mal das komplette Kategorie-Verzeichnis zukommenzulassen, damit ich mich in Ruhe auf die Suche nach einem halbwegs passenden Begriff machen kann, wurde ebenfalls nicht entsprochen.

Also suchte ich nach dem Prinzip „Trial and Error“ weiter, um zumindest eine begriffliche AnnĂ€herung zu finden. Das Beste, was sich zunĂ€chst finden ließ, war „Hochzeitsservice“, weil ich ja auch Hochzeitsreden halte. Diesen Begriff aktivierte ich zunĂ€chst mal, weil ich dachte, dass das allemal besser ist als „Bestattungsinstitut“. Aber der neue Begriff traf den Kern auch nicht wirklich, denn unter „Hochzeitsservice“ stelle ich mir was völlig anderes vor als einen Hochzeitsredner.

Ich suchte also weiter und stieß irgendwann auf den Begriff „KĂŒnstler“, was den Kern sicherlich auch nicht wirklich traf, weil ich damit eher Maler, Musiker oder Entertainer assoziiere, aber insofern passte, als das Schreiben und Halten von Reden eine kreative, ja, wenn man will, auch kĂŒnstlerische TĂ€tigkeit ist. Das klappte auch zunĂ€chst. Inzwischen aber ist – warum, ist mir absolut schleierhaft – aus dem „KĂŒnstler“ abermals „Hochzeitsservice“ geworden. Vermutlich hat mal wieder irgendein dĂ€mlicher Algorithmus aus dem Hause „Google“ festgestellt, dass nirgendwo auf meiner Website das Wörtchen „KĂŒnstler“ zu finden ist und den vorherigen Begriff – nĂ€mlich „Hochzeitsservice“ – eingesetzt.

Was soll man da sagen!? Man ist den Machenschaften von Herrn Gugel hilflos ausgeliefert. Und ich habe es inzwischen aufgegeben, mich ĂŒber seinen impertinenten Verein, der vor lauter Geldgier den Hals nichts vollkriegt, aufzuregen. Jedenfalls vermeide ist es, das Wörtchen „Party“ auf meiner Homepage zu erwĂ€hnen, sonst droht mir womöglich noch die Kategorie „Partyservice“, auf dass ich mich vor Bufett-Anfragen nicht mehr retten kann. 😜

Wie sich
die Zeiten
Ă€ndern ...

1,44 MB vs. 32 GB

(Foto: © Frank R. Bulla)



Wie lernfĂ€hig ist der „Google-Translator“?

Timo Beil ĂŒber die VerlĂ€sslichkeit
des berĂŒhmtesten Online-Dolmetschers

(Grafik: © Frank R. Bulla)


Beispiel 1:
Zungenbrecher

Im Juli 2015 prĂ€sentierte ich „Google“ den folgenden Zungenbrecher:

  • „Three swiss witch bitches, which wished to be switched swiss witch bitches, wish to watch three swiss Swatch watch switches. Which swiss witch bitch which wishes to be a switched swiss witch bitch, wishes to watch which swiss Swatch watch switch?“

Damals war das Ergebnis:

  • „Drei Schweizer Hexen Schlampen, die sich eingeschaltet swiss witch HĂŒndinnen werden wollten, wollen drei schweizer Swatch Uhrenknöpfe. Welche Schweizer Hexen Schlampe, die einen geschalteten Schweizer Hexen Schlampe sein will, wĂŒnscht sich welche schweizer Swatch Uhrenknöpfe?“

Ein Jahr spĂ€ter ließ ich „Google“ diesen Satz nochmals ĂŒbersetzen:

  • „Drei Schweizer Hexen HĂŒndinnen, die Schweizer Hexen HĂŒndinnen geschaltet werden wollte, wollen drei Schweizer Swatch Uhrenknöpfe zu sehen. Welche Schweizer Hexen HĂŒndin, die ein geschaltetes Schweizer Hexen HĂŒndin sein will, wĂŒnscht sich welche Schweizer Swatch-Uhr-Schalter zu sehen?“


Im August 2017 war an gleicher Stelle Folgendes zu lesen:

  • „Drei Schweizer HexenhĂŒndinnen, die schweizerische HexenhĂŒndinnen umgeschaltet werden wollten, möchten drei Schweizer Swatch-Uhrenschalter anschauen. Welche Schweizer HexenhĂŒndin, die eine geschaltete Schweizer HexenhĂŒndin sein will, wĂŒnscht zu sehen, welchen Schweizer Swatch-Uhrenschalter?“

Im Juni 2019 hieß es:

  • „Drei Schweizer Hexenschlampen, die schweizer Hexenschlampen werden wollten, möchten drei Schweizer Swatch Uhrenschalter sehen. Welche Schweizer Hexenschlampe, die eine vermittelte Schweizer Hexenschlampe sein möchte, möchte welchen Schweizer Swatch Uhrenschalter sehen?“

No comment! 😜

Beispiel 2:
Simpler Satz

Das Ganze lĂ€sst sich aber noch toppen: Im Jahre 2011 hat „Google“ folgenden einfachen Satz ĂŒbersetzen sollen:

  • „Meine Nachbarin hat Kohlmeisen,
    aber was macht ein Hahn auf meinem Esel.“

2011 wie auch noch acht Jahre spĂ€ter – im Juni 2019 – kam das Übersetzungs-Modul zu einem Ergebnis, das hier bewusst nicht wiedergegeben werden soll, weil es nicht jugendfrei ist – am besten mal selbst ausprobieren!

Interessanter Link


COMPUTER-UNSER

„Computerunser,
der du bist in der Zentrale,
geheiligt sei dein Bildschirm,
deine Eingabe komme,
dein Wille geschehe,
wie im Speicher, so auch auf dem Drucker.
Unsere tÀglichen Listen gib uns heute,
und vergib uns unsere Fehler,
obwohl wir nicht denen vergeben,
die falsch programmiert haben.
Lass uns nicht zu lange warten
und erlöse uns von den langen Ausgaben.
Denn dein ist die Firma, die Macht
und das Personal in Ewigkeit.
Enter.“



Der feine Unterschied
zwischen Fußstapfen und Lebensmittelmarken

Timo Beil ĂŒber das Übersetzungs-Programm von „Google“

Die MĂŒhlen mahlen zuweilen langsam – so offenbar auch bei Herrn Gugel! Denn die nachfolgende Suchanfrage hatte ich exakt in derselben Form sowohl Anfang 2016 gestartet als auch Anfang 2017 als auch Anfang 2018 als auch im FrĂŒhjahr 2020. In der Zwischenzeit haben sich die ÜbersetzungskĂŒnste des „Google Translators“ offenbar nicht verbessert:

Zuweilen muss man sich amĂŒsieren ĂŒber die Ergebnisse des Übersetzungs-Programms von „Google“. Anfang 2016 las ich in einem in Englisch abgefassten Posting die Wörter „food stamps“, die ich in dieser Kombination noch nie gelesen / gehört habe, ahnte aber natĂŒrlich deren Bedeutung. Um sicherzugehen, gab ich den Ausdruck in besagtem Übersetzungs-Programm ein.

Das Resultat „Fußstapfen“ ĂŒberraschte mich sehr. Daraufhin ließ ich das Mehrzahl-„s“ im englischen Ausdruck weg – und erhielt: „Lebensmittelmarke“. Das Wort „stamp(s)“ allein fĂŒhrt dagegen merkwĂŒrdigerweise immer nur zu „Stempel“ / „Briefmarke(n)“ / „Marke(n)“ ...

Maritimes

„Ich glaube, mein Mann surft gerade im Netz.“
„Ich kenne das. Meiner ist auch gerade online.“

(Cartoon: N. N.)

„Google Classic“

Aus den Kindertagen der Suchmaschine ...

(Grafik: N. N.)

Das waren noch Zeiten, als man „Google“ noch eine Suchanfrage per Postkarte schicken musste, auf der der Suchbegriff fein sĂ€uberlich in Druckbuchstaben in das entsprechende Feld eingetragen wurde. Hatte man mal vergessen, die Postkarte zu frankieren, kam diese natĂŒrlich postwendend zurĂŒck. Und aus lauter Verzweiflung griff man dann doch wieder zum „Großen Brockhaus“ und versuchte, in einem der x BĂ€nde fĂŒndig zu werden.

Heutzutage geht's mit der Suchanfrage zum GlĂŒck komfortabler zu und wohl auch ein wenig schneller ...

Menschen, die mit dem Computer groß geworden sind, stellen sich ohnehin immer wieder die Frage, wie man wohl frĂŒher ins Internet gekommen ist, als es noch keine Computer gab ... Die Beantwortung dieser Frage ist ausgesprochen schwierig. Ein wenig Licht ins Dunkel könnte eine Suchanfrage bei „Google“ bringen. 😜



MĂŒcken bei „Facebook“

(Text: N. N.)

Mensch postet: „Ich schlafe heute bei offenem Fenster.“

  • 45.678 MĂŒcken gefĂ€llt das
  • 1.234 MĂŒcken haben das geteilt
  • 1 MĂŒcke hate eine Veranstaltung erstellt
  • 23.456 MĂŒcken haben zugesagt



Das Geschlecht von „Google“

Angeregt durch einen Dialog, den ich mal bei „Facebook“ hatte, in dem (natĂŒrlich eine Frau) von „Frau Google“ sprach, frage ich mich, welchen Geschlechts „Google“ eigentlich ist?

Heißt es korrekt „der Google“ (man sollte dabei auch nicht wirklich an „Gugelhupf“ denken!), „die Google"“ (nicht zu verwechseln mit dem sĂ€chsischen Wort fĂŒr „Kugel“) oder „das Google“ (was sich ja irgendwie sprachlich am stimmigsten anhört, ja, fast ein wenig niedlich, was angesichts des mĂ€chtigen Geld- und Machthungers deplatziert wirkt)?

Was tun man, wenn man sprachlich nicht weiterweiß? Man fragt Herrn Duden. In pumcto „Google“ hat er da eine ganz klare Meinung: Die grĂ¶ĂŸte Internet-Suchmaschine der Welt ist ein Neutrum, also ein Wort sĂ€chlichen Geschlechts. Ergo: „das Google“!



Heute schon gegugelt?

Die zuweilen merkwĂŒrdigen Ergebnisse
der AutovervollstÀndigungs-Funktion ...

Anmerkung

Mittels der AutovervollstĂ€ndigungs-Funktion von „Google“ erfahren wir zuweilen merkwĂŒrdige Dinge, die teils zum Schmunzeln sind, bei denen man manchmal aber auch schlucken muss.

Inzwischen sind manche VorschlĂ€ge infolge von Suchanfragen verschwunden, weil beispielsweise Personen des öffentlichen Lebens gegen die Ergebnisse der AutovervollstĂ€ndigungs-Funktion wetterten, da diese eine Verunglimpfung der Person mit sich brachten. Man erinnere sich in diesem Zusammenhang u. a. an Bettina Wulff, die nach der Trennung von Christian Wulff im Anschluss an dessen RĂŒcktritt vom Amt des BundesprĂ€sidenten mit wenig schmeichelhaften Begriffen in Zusammenhang gebracht worden und die daraufhin rechtlich gegen „Google“ vorgegangen war. Seither bleibt bei Eingabe von „Bettina Wulff ist ...“ die AutovervollstĂ€ndigungs-Funktion ohne Ergebnis.

Wie man aus dem im Nachfolgenden genannten Beispiel „Hartz IV“ ersehen kann, das in zwei sehr unterschiedlichen Jahren abgefragt wurde, unterliegen „Google“-Abfragen durchaus auch dem Zeitgeist eines bestimmten Monats oder eines bestimmten Jahres.

how to convert to ...

  • pdf
  • islam
  • judaism
  • christianity

hartz IV ist ... (12/2013)

  • weit oben auf der skala des elends
  • armut per gesetz
  • offener strafvollzug

hartz IV ist ... (12/2015)

  • wieviel
  • pfĂ€ndbar

hartz IV ist ... (06/2018)

  • nicht armut
  • besser als das solidarische grundeinkommen
  • keine armut

google ist ...

  • dein freund
  • doof
  • schwul
  • momentan nicht erreichbar

weihnachten ist ...

  • in dir
  • party fĂŒr jesus
  • vorbei
  • nicht mehr weit
  • schrecklich

die beatles sind ...

  • berĂŒhmter als jesus
  • populĂ€rer als jesus
  • idioten
  • tot

krieg ist ...

  • frieden
  • keine lösung
  • die fortsetzung der politik mit anderen mitteln
  • der vater aller dinge
  • die hölle

leben ist ...

  • mehr
  • leiden
  • verĂ€nderung
  • sinnlos
  • kein ponyhof

tod ist ...

  • ĂŒberhaupt nichts
  • ein langer schlaf
  • immer doof

werbung ist ...

  • kunst
  • wichtig
  • fĂŒr alle da

meschugge ist ...

  • trumpf
  • synonym
  • auf tĂŒrkisch

rassismus ist ...

  • keine meinung
  • nicht angeboren
  • eine krankheit

jugendsprache ist ...

  • eine notwendigkeit
  • sprachverfall
  • ein dialekt

facebook ist ...

  • out
  • tot
  • lw fĂŒr spießer
  • nach gezogen

social media ist ...

  • leider zu trash geworden schade
  • gift
  • schlecht
  • gefĂ€hrlich
  • mĂ€nner- und frauenfeindlich
  • sinnvoll
  • gerecht

die eu ist ...  

  • gescheitert
  • am ende
  • eine diktatur
  • tot
  • ein club von egoisten geworden
  • undemokratisch

bild-zeitung ist ...

  • dreck
  • ist keine zeitung

nestlé ist ...

  • böse
  • schlecht

amazon ist ...

  • auf englisch
  • pleite
  • down
  • schlecht
  • böse

der koran ist ...  

  • eine lĂŒge
  • nicht von gott
  • verfassungswidrig

die bibel ist ...  

  • wahr
  • ein Ă€ußerst gefĂ€hrliches buch
  • das buch ohne das man nichts versteht
  • ein mĂ€rchenbuch
  • eine lĂŒge

klimawandel ist ...

  • da
  • keine meinungssache
  • zustand

cool ist ...  

  • gesund
  • sprĂŒche
  • uncool

abtreibung ist ...  

  • nicht schlimm
  • privatsache
  • frauenrecht
  • keine lösung

der euro ist ...  

  • gescheitert
  • tot
  • am ende
  • sicher

flĂŒchtlinge sind ...  

  • willkommen
  • jetzt chefsache
  • terroristen
  • undankbar

ich hasse ...  

  • dich
  • mich
  • menschen

giraffen sind ...  

  • pferde, die sich als kran verkleiden
  • herzlose kreaturen
  • nicht nur eine art, sondern vier

die griechen sind ...  

  • down
  • faul
  • stinksauer und empört ĂŒber bild-reporter
  • reicher als wir

der IS ist ...  

  • schwĂ€cher als viele denken
  • schwach
  • verzweifelt
  • nicht der islam

helene fischer ist ...  

  • tot
  • wie alt
  • doch kein wunder
  • verheiratet
  • mir egal

erdogan ist ...

  • kein ziegenficker
  • ein schwein
  • ist krank

trump ist ...

  • republikaner
  • raus
  • deutscher
  • kein prĂ€sident mehr

angela merkel ist ... (12/2013)  

  • tot
  • wahnsinnig
  • he man
  • wo geboren

angela merkel ist ... (10/2016)  

  • tot
  • schuld
  • mir egal
  • polin

angela merkel ist ... (06/2020)

  • verheiratet
  • is not ourgerman chancellor
  • is running out of road and should step down

 


BEDEUTUNG

„Das Wort ‚Windows‘ stammt aus einem alten Sioux-Dialekt und bedeutet: ‚Weißer Mann starrt durch Glasscheibe auf Sanduhr.‘“



Passwort-Suche

Wenn ein Bayer einen sicheren Begriff sucht ...

(Text: N. N.)

  • „Bitte geben Sie ein sicheres Passwort ein!“
    Leberkas
  • „Entschuldigung – Ihr Passwort ist zu kurz!“
    Leberkas-Semmel
  • „Entschuldigung – Ihr Passwort muss mindestens eine Ziffer enthalten!“
    1 Leberkas-Semmel
  • „Entschuldigung – Ihr Passwort darf keine Leerzeichen enthalten!“
    50drecksleberkassemmeln
  • „Entschuldigung – Ihr Passwort muss mindestens einen Umlaut enthalten!“
    50drecksleberkÀssemmelnzefix
  • „Entschuldigung – Ihr Passwort muss mindestens einen Großbuchstaben enthalten!“
    50DrecksLeberKĂ€sSemmelnZefix
  • „Entschuldigung – Ihr Passwort muss mindestens ein Sonderzeichen enthalten!“
    50DrecksLeberKĂ€sSemmelnZEFIX!!!
  • „Entschuldigung – Ihr Passwort darf nur Großbuchstaben enthalten, die nicht aufeinanderfolgend sind!“
    KreizKruzeFixVerdammterScheissDreckKannstMiGleiKreizWeis
    SonstWoWosIsnDesFiaAScheissSystem50DrecksLeberKĂ€sSemmeln
    ZeFix!!!
  • „Entschuldigung – dieses Passwort ist bereits vergeben!
    Bitte wĂ€hlen Sie ein anderes!“



Der besondere Tipp

Das ultimative Passwort

Man Ă€ndere sein aktuelles Passwort zu „falsch“, denn wenn man mal das Passwort vergisst und ein falsches eingibt, erinnert einen der Computer an das richtige: „Dein Passwort ist falsch.“ 😜


WINDOWS-UNSER

„Windowsunser,
Vater unser von Microsoft,
der du bist auf der Festplatte,
geheiligt sei dein Bluescreen,
dein Update komme,
dein Bugfix geschehe,
wie in Windows als auch in Office.
Unser tÀglich MSN gib uns heute,
und vergib uns unsere Raubkopien,
wie auch wir vergeben unserem Provider.
Und fĂŒhre uns nicht zu IBM,
sondern erlöse uns vom Linux.
Dein ist das DOS und das Vista
in Ewigkeit.
Enter.“



Folgen der Datenschutzverordnung

Timo Beil ĂŒber eine denkwĂŒrige Reaktion im Einzelhandel

(Grafik: N. N.)

Im Jahre 2018 bescherte uns die „EuropĂ€ische Union“ eine Datenschutzverordnung, die ihresgleichen sucht. Das bereitete u. .a. auch vielen Website-Inhabern eine Menge Kopfzerbrechen und noch mehr Arbeit: Unmengen von Zeilen, vornehmlich in Beamtendeutsch verfasst, mussten im Umfeld des eh schon obligatorischen Impressums eingepflegt werden.

Aber auch offline sah man sich hier und da genötigt, seinen Senf dazuzugeben. Ein BĂ€ckerei-FachgeschĂ€ft gab per Aushang an der EingangstĂŒr Folgendes zum Besten:

  • „In unserer BĂ€ckerei werden Sie auch gelegentlich mit dem Namen angesprochen, und wir merken uns, welches Ihr LieblingsgebĂ€ck ist. Sollten Sie das nicht wollen, rufen Sie einfach beim Betreten des Ladens: ‚Ich bin nicht einverstanden!‘. Wir werden dann kĂŒnftig so tun, als ob wir Sie nicht kennen.
    Ihr BĂ€ckermeister“



Die Sache mit der GlĂŒhbirne

Ein kleiner „Facebook“-Exkurs

(Text: N. N. / Foto: © Frank R. Bulla))

Was passiert wohl heutzutage, wenn eine GlĂŒhbirne kaputtgeht? Nun – man postet es im Internet, am besten in einer „Facebook“-Gruppe. Es findet sich dort immer einer, der die GlĂŒhbirne auswechselt und es dann in der „Facebook“-Gruppe postet, dass sie ausgewechselt wurde.

Doch dann geht's los – es melden sich:

  • 14, die Ă€hnliche Erfahrungen gemacht haben und vorschlagen, wie man die Birne anders hĂ€tte wechseln können
  • 7, die auf Gefahren beim Wechseln hinweisen
  • 3, die fragen, wozu der Themen-Erzeuger ĂŒberhaupt eine GlĂŒhbirne braucht
  • 1, der behauptet, den Typ zu kennen, der die GlĂŒhbirne kaputtgemacht hat
  • 6, die darĂŒber diskutieren, ob es GlĂŒhbirne oder Leuchtkörper heißt
  • 32, die strengstens darauf hinweisen, dass die GlĂŒhbirnendiskussion nicht in diese Gruppe gehört und woanders hötte gepostet werden mĂŒssen
  • 18, die auf Tipp- und Grammatikfehler in den vorherigen BeitrĂ€gen hinweisen
  • 12, die den Grammatik-Fanatikern ihren Hass entgegenschleudern und sie als arrogante Wichtigtuer beschimpfen
  • 25, die die Rechtschreibfehler in den Hass-Postings korrigieren
  • 2, die sowieso der Meinung sind, die GlĂŒhbirne sei ein Fake
  • 7, die beschließen, aus der Diskussion auszusteigen, da das „Niveau jetzt zu niedrig“ sei
  • 3, die hĂ€misch darauf hinweisen, dass den 7 das Niveau immer dann zu niedrig wird, wenn ihnen die Argumente ausgehen
  • 4, die Admins sind und die, wenn das so weitergeht, die GlĂŒhbirne fĂŒr immer aus der Gruppe aussperren wollen
  • 1, die fragt, ob man die Birne auch andersherum eindrehen kann

... und nicht zu vergessen all die Spaßvögel, die das Ganze teilen.



Aus den Kindertagen des Computers ...

Auch „Apple“ hat mal klein angefangen ...

(Abb.: N. N.)

Dieser seltene archĂ€ologische Fund aus dem Neozoikum unterstĂŒtzt die These, dass auch der Neandertaler bereits eine brillante Methode der Aufzeichnung entwickelt hatte.

Mittels solcher Faustkeile, die nicht selten reich verziert waren (die Abbildung zeigt ein Motiv, das sehr stark an die im 20. Jahrhundert verwendeten Musikkassetten erinnert), wurden Gedanken in Stein gemeißelt, weil das Gehirn des Neandertalers noch nicht groß genug war, um sich alle Gedanken auch zu merken.

Und fĂŒr alle, die noch zu jung sind, um mit dem Gegenstand etwas anfangen zu können: Das ist eine wiederbespielbare Musikkassette, mit der man ganz frĂŒher Musik vom Plattenspieler oder aus dem Radio aufnehmen konnte. Im Computer-Bereich wurde sie zuweilen auch mal als Bandlaufwerk genutzt, um Informationen zu speichern. Das war aber noch zu der Zeit, als der Arbeitsspeicher noch ca. 64 Kilobyte (!) betrug.


W-LAN-UNSER

„W-LAN-unser,
das du bist im Internet,
geheiligt werde dein Rooter,
dein Datenstrom komme,
dein Download geschehe
wie im PC, also auch auf dem Smartphone.
Unser tÀglich Google gib uns heute,
und vergib uns unsere Passwörter,
wie auch wir vergeben unseren Providern.
Und fĂŒhre uns nicht hin zum DSL,
sondern erlöse uns von diesem Übel.
Denn dein ist Web und die Domains
und die Megabytes
in Ewigkeit.
Online.“
(Frank R. Bulla)




Neue Emoticons

Timo Beil beleuchtet die geplanten
neuen und ausdrucksstÀrkeren Icons

(Abb.: N. N.)

Bereits vor geraumer Zeit hat Sugarhillie, der Macher von „Facebook“, dem Umstand Rechnung getragen, dass es mehr Geschlechter als nur „mĂ€nnlich“ und „weiblich“ gibt und Dutzende neuer Gender-Bezeichnungen ins Spiel gebracht. Jetzt sollen auch mehr Emotionen bei den Smileys gezeigt werden (siehe nebenstehende Abbildung!).

Und um nicht jene zu diskriminieren, die völlig ausdruckslos durchs Leben wandeln, sich mit Botulinumtoxin (kurz: Botox) die Kante geben oder sich haben liften lassen, wurden – passend zu den acht oben gezeigtern Emoticons – acht völlig neuartige Icons entwickelt, die sogenannten Botoxicons (siehe nebenstehende Abbildung!).

Aus gut unterrichteten Kreisen sickerte die Information durch, dass derzeit auch spezielle weibliche Icons produziert werden, die die unterschiedlichsten Augenbrauen vorsehen: die ganze Palette von â€žĂŒppig wuchernd“ ĂŒber „normal“, „bis zur Unkenntlichkeit abgeknabbert“, „komplett abrasiert“ bis hin zu den vollends unnatĂŒrlichen Varianten „aufgemalt“ und „eintĂ€towiert“.

Übrigens: SĂ€mtliche zur VerfĂŒgung stehenden Icons soll es dann bald auch in der Burka-Version geben.



Automatisch erzeugt

Was passieren kann, wenn E-Mail-Adressen
automatisch generiert werden ...

(Text: N. N.)

  • „Hallo, Support,

    danke, dass Sie mir meine E-Mail-Adresse so schnell eingerichtet haben. Auch, wenn es vielleicht ganz lustig erscheint, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vortsllen, dass ich mit der E-Mail-Adresse

    arsch@hogabau.de

    unser Unternehmen in angemessener Weise reprĂ€sentieren kann. Bitte um schnellstmögliche Änderung!

    Vielen Dank schon mal,
    Arnold Schmidt“

  • „Hallo, Herr Schmidt,

    unser System generiert die Mail-Adressen automatisch aus den ersten Buchstaben des Vor- und Nachnamens. Wir können das unglĂŒcklicherweise nicht Ă€ndern – und wenn ich sage, ‚unglĂŒcklicherweise‘, dann meine ich das auch so!

    Viele GrĂŒĂŸe,
    Folkert Tzenkastatis
    (fotze@hogabau.de)“


DIALOGE

Facebook: „Ich kenne jeden!“
Wikipedia: „Ich weiß alles!“
Google: „Ich habe alles!“
Internet: „Ohne mich geht gar nichts!“
Strom: „Ach, wirklich!?“

*

„Immer, wenn ich diese Socken trage, habe ich eine viel bessere Internet-Verbindung.“
„... sind wahrscheinlich NetzstrĂŒmpfe!?“

*

Blondine (ruft die Service-Hotline an): „Mein Monitor ist kaputt.“
Support: „Ist er denn an?“
Blondine: „Ja.“
Support: „Machen Sie ihn mal aus!“
Blondine: „Oh, jetzt geht er!“

*

„Das sch... Waffeleisen funktioniert nicht!“
„Geh sofort weg von meinem Laptop, Oma!“


„Knaller-Frauen“
mit Martina Hill:
„I-Pad“



(Grafik: N. N.)

BESSERE WELT

„Die Welt wĂ€re um ein Vielfaches besser,
wenn nicht jeder sein eigenes SĂŒppchen kochen,
sondern man gemeinsam etwas Großartiges
auf die Beine stellen wĂŒrde.“
(Frank R. Bulla)



„Facebook“

Pervertiertes soziales Netzwerk

(Grafik: N. N.)

Sugarhillie fuhrwerkt doch stĂ€ndig an den Algorithmen herum – und zwar nicht zu unserem Nutzen, sondern nur zu Gunsten seines Unternehmens und all derer, die an all den gesammelten Daten mitverdienen. Und obwohl er zu den allerreichsten Unternehmern auf diesem Planeten zĂ€hlt, bekommt er offenbar den Hals nicht voll genug: Die „Facebooker“ werden zusehends hinters Licht gefĂŒhrt und immer mehr ausgekundschaftet, auf dass er noch reicher wird.

Wenn wenigstens diejenigen, deren Daten zu Geld gemacht werden, auch finanziell davon partizipieren wĂŒrden! Im Gegenteil werden die User nur noch mehr zugedröhnt mit lĂ€stiger Werbung, die mehr und mehr auf sie zugeschnitten wird – auf Basis von Daten, die man sich seitens des Unternehmens angeeignet hat – und zwar ohne eine wirkliche Zustimmung der „Facebooker“ – denn man kommt nicht umhin, dem zuzustimmen, will man „Facebook“ nutzen. Die einzige Möglichkeit, sich dem zu entziehen, ist, sich von „Facebook“ abzumelden. Und das ist ein Armutszeugnis, das sich Sugarhillie da ausstellt. Oder aber man tut das, was viele andere Menschen andernorts tun: Man tut sich zusammen und demonstriert gegen gewisse Dinge, die man sich bei „Facebook“ stĂ€ndig gefallenlassen muss – zum Beispiel durch Boykott. Aber das wĂŒrde vermutlich eine gĂ€nzlich andere Spezies an Mensch voraussetzen als ausgerechnet jene Spezies, die sich bei „Facebook“ tummelt: Leute, die mehr sich im Mittelpunkt sehen als die Gemeinschaft, Leute, die ungern zu Gunsten einer guten Sache Verzicht zu pben bereit sind.

TĂŒchtigen Menschen gönne ich den Erfolg sehr und auch das viele Geld. Aber das, was Unternehmen wie „Facebook“, „Amazon“, „Google“ & Co. abziehen, ist im Grunde genommen nur noch unanstĂ€ndig, ja, geradezu pervers. Denn leider ist es oft so, dass Leute wie „Facebook“-Chef Mark Zuckerberg, „Microsoft“-Chef Bill Gates oder „Amazon“-Chef Jeff Bezos zu ihren geradezu ĂŒbermenschlichen Vermögen nur auf eine Art gelangt sind: eine mega-kapitalistische Einstellung, wozu es durchaus auch gehört, sich keineswegs mitmenschlich und sozial zu verhalten, sondern auch ĂŒber Leichen zu gehen.

„Facebook“ indes ist nicht wirklich ein ‚soziales‘ Netzwerk – es ist eher ein ‚asoziales‘ Netzwerk, bestenfalls ein ‚kapitalistisches‘ Netzwerk. Schade! Denn der Grundgedanke an sich ist gut.

(Grafik: © Frank R. Bulla)

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Im Grunde genommen ist das ganze Jahr 2020
eine einzige Fehlermeldung.“
("Error 404" ist eine Fehlermeldung im Internet und bedeutet "Seite nicht gefunden")