bulla-blog
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Idiome:
Redewendungen

Eine kleine Sammlung
von A bis Z

Laut „Wikipedia“ ist eine Redewendung „eine feste Verbindung mehrerer Wörter zu einer Einheit, deren Gesamtbedeutung sich nicht unmittelbar aus der Bedeutung der Einzelelemente ergibt.“

A

  • Abwarten und Tee trinken = nur Geduld! / es wird bestimmt nicht so schlimm werden!
  • Achillesferse (griech.) = verwundbare Stelle
  • Adonis (griech.) = hĂŒbscher, junger Mann
  • Alt wie Methusalem = uralt
  • Am Arsch hĂ€ngt der Hammer! = Ausdruck von Ablehnung
  • Am Esel ins Theater reiten = alles haben wollen
  • Amazone (griech.) = streitsĂŒchtiges Weib
  • An den Bettelstab kommen = verarmen
  • An der Scholle kleben = sesshaft sein
  • An ihm ist Hopfen und Malz verloren = hoffnungsloser Fall
  • Anno dazumal = vor langer Zeit
  • Anno Tobak = vor sehr langer Zeit
  • Äpfel der Atalante (griech.) = eine große Kostbarkeit
  • Äpfel der Hesperiden (griech.) = eine große Kostbarkeit
  • Aphroditische Schönheit (griech.) = sprichwörtliche Schönheit
  • Ariadnefaden (griech.) = Wegweiser / Leitfaden / Hilfsdmittel, um sich aus einer schwierigen Lage zu befreien
  • Arm wie eine Kirchenmaus = sehr arm
  • Aschenbrödel / Aschenputtel = zurĂŒckgesetztes, erniedrigtes MĂ€dchen
  • Auf Achse sein = unterwegs sein
  • Auf Bauernfang ausgehen = betrĂŒgen wollen
  • Auf Biegen und Brechen = mit aller Gewalt
  • Auf dem Damm sein = sich wohlauf befinden
  • Auf dem Proppen sitzen = sich in Geldverlegenheit befinden
  • Auf dem Quivive sein = wachsam sein
  • Auf den Busch klopfen = jemanden aushorchen
  • Auf den Hund kommen = zugrundegehen, ruiniert werden
  • Auf den Ohren sitzen = nicht zuhören
  • Auf der BĂ€renhaut liegen = faul, untĂ€tig sein
  • Auf der Hut sein = vorsichtig sein
  • Auf des Messers Schneide stehen = in bedrohlicher Lage befindlich
  • Auf die Kacke hauen = prahlen, angeben
  • Auf die Tube drĂŒcken = sich beeilen
  • Auf jemanden fĂ€llt ein schlechtes Licht = jemand macht einen schlechten Eindruck
  • Aufs richtige Pferd setzen = die richtige Entscheidung treffen
  • Auge um Auge, Zahn um Zahn = Gleiches mit Gleichem vergelten
  • Augiasstall (griech.) = stark verschmutzter Raum
  • Aus der Luft gegriffen = erlogen
  • Aus der Scylla in die Charybdis geraten (griech.) = aus einer schlimmen Situation in eine noch schlimmere geraten
  • Aus! Sense! = nun ist aber endgĂŒltig Schluss!
  • Aussehen wie Braunbier und Spucke = krank, elend aussehen
  • Aussehen wie der Tod von Ypern = sehr elend aussehen

B

  • Bargeld lacht = Barzahlung wird vorgezogen
  • Basiliskenblick = tödlicher Blick
  • Basiliskeneier ausbrĂŒten = Böses ersinnen
  • Bassermannsche Gestalten = finstere, verkommene Gestalten
  • Beide Augen zudrĂŒcken = sehr nachsichtig sein
  • Bildungsphilister = selbstzufriedener Mensch, dessen Bildung lediglich auf angelesenem Wissen beruht
  • Binsenweisheit = SelbstverstĂ€ndliches
  • Bis zur Vergasung = bis zum Überdruss / reichlich / eine lange Zeit lang
  • Blaue Bohnen = Pistolenkugeln
  • Blaues Blut in den Adern haben = adliger Herkunft sein
  • Blaustrumpf = ausschließlich geistig interessierte Frau
  • Blut und Wasser schwitzen = sehr große Angst haben / sich sehr anstrengen
  • BlĂŒtenlese = Sammlung / Zusammenstellung / Auswahl
  • Böhmische Dörfer = unverstĂ€ndliche Dinge
  • Böse Sieben = böses Weib
  • Bretter, die die Welt bedeuten = BĂŒhne
  • Brief und Siegel darauf geben = fest von etwas ĂŒberzeugt sein
  • BĂŒchse der Pandora = etwas Unheilbringendes
  • Butter bei die Fische = zur Sache zu kommen / Klartext reden

C

  • Cerberus = knurriger WĂ€rter
  • C'est la Vie! (frz.) = Das ist das Leben! / So ist das Leben!
  • CrĂšme de la CrĂšme (frz.) = die Elite
  • Creme der Gesellschaft = Spitzen der Gesellschaft

D

  • Da beißt die Maus keinen Faden ab! = Das ist nicht zu Ă€ndern! / Das ist einfach so!
  • Da kennen Sie Buchholtzen schlecht! = Buchholtz war königlicher Schatzmeister
  • Da liegt der Hase im Pfeffer = das ist der entscheidende Punkt / das ist die wahre Ursache
  • Da liegt der Hund begraben = hier liegt die Schwierigkeit / das ist der wahre Grund
  • Da waren die Augen mal wieder grĂ¶ĂŸer als der Magen! = wenn jemand sich mehr aufgefĂŒllt hat, als er zu essen vermochte!
  • Da wird der Hund in der Pfanne verrĂŒckt! = Ausdruck von Überraschung, Verwundung, Ratlosigkeit
  • Damoklesschwert = die einem GlĂŒck stĂ€ndig drohende Gefahr
  • Danaergeschenk = UnglĂŒck bringende Gefahr
  • Das Auge des Gesetzes = die Polizei
  • Das Blaue vom Himmel lĂŒgen = LĂŒgengeschichten erzĂ€hlen
  • Das Brett bohren, wo es am dĂŒnnsten ist = es sich leichtmachen
  • Das geht auf keine Kuhhaut! = etwas Unglaubliches / Unbeschreibliches
  • Das geht ja wie im Taubenschlag = Die Leute gehen ein und aus
  • Das geht wie am SchnĂŒrchen = das geht, wie es soll
  • Das geht wie's Brezelbacken = sehr schnell
  • Das Handtuch werfen = aufgeben
  • Das hat einen Bart! = Das ist uralt, lĂ€ngst bekannt, ĂŒberholt!
  • Das ist alles in Butter = das hat gut geklappt
  • Das ist ein Aufwasch! = Das lĂ€sst sich zusammen erledigen!
  • Das ist kein Beinbruch! = Das ist nicht allzu schlimm
  • Das ist kein Peppenstiel! = keine Kleinigkeit, eine schwierige Aufgabe
  • Das ist keine Kunst! = Das ist nicht schwer!
  • Das ist keinen Deut besser = um nichts besser
  • Das ist mir schnuppe! = Das ist mir gleichgĂŒltig
  • Das ist mir schnurz und piepe! = Das ist mir völlig gleichgĂŒltig!
  • Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche = sehr sicher
  • Das ist um auf die BĂ€ume zu klettern! = Das ist unerhört!
  • Das Kind mit dem Bade ausschĂŒtten = eine Angelegenheit ĂŒberspitzen, ĂŒbertreiben
  • Das kommt mir spanisch vor! = Das kommt mir sonderbar, verdĂ€chtig vor!
  • Das Licht der Welt erblicken = geboren werden
  • Das Messer wetzen = sich auf eine Auseinandersetzung vorbereiten
  • Das pfeifen schon die Spatzen von den DĂ€chern = das ist schon stadtbekannt
  • Das Rad neu erfinden = etwas Bestehendes nochmals entwickeln
  • Das sieht ein Blinder mit KrĂŒckstock! = Das ist offensichtlich!
  • Das spricht BĂ€nde! = Das sagt alles!
  • Dazu hat Buchholtz kein Geld = Buchholtz war königlicher Schatzmeister
  • Den alten Adam ausziehen = sich grundlegend Ă€ndern
  • Den Amtsschimmel reiten = Vorschriften ĂŒbergenau befolgen
  • Den Augiasstall ausmisten = grĂŒndlich aufrĂ€umen
  • Den Augiasstall sĂ€ubern = grĂŒndlich aufrĂ€umen
  • Den Autobus verpasst haben = den geeigneten Moment verpasst haben
  • Den Bock zum GĂ€rtner machen = jemanden fĂŒr eine Arbeit einsetzen, fĂŒr die er nicht geeignet ist
  • Den Bogen ĂŒberspannen = etwas ĂŒbertreiben
  • Den Braten riechen = etwas Unangenehmes ahnen
  • Den KĂŒrzeren ziehen = im Nachteil sein / Pech haben
  • Den Nagel auf den Kopf treffen = einen Sachverhalt treffend beschreiben
  • Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben = ein Übel durch ein grĂ¶ĂŸeres beseitigen
  • Den Wald vor lauter BĂ€umen nicht sehen = etwas Offensichtliches nicht bemerken
  • Der Apfel fĂ€llt nicht weit vom Stamm
  • Der Bien muss! = etwas muss auf jeden Fall geschafft werden!
  • Der Fisch stinkt vom Kopfe = bei Problemen sind die FĂŒhrungskrĂ€fte verantwortlich
  • Der Herrgott hat einen großen Tiergarten = es gibt viele seltsame Mitmenschen
  • Der KnĂŒppel liegt beim Hund = man kennt zwar das Mittel zur Abhilfe, es ist jedoch nicht erreichbar
  • Der letzte Schrei = hochmodern
  • Der Teufel steckt im Detail = die AusfĂŒhrung einer Sache ist schwieriger als die Planung
  • Der Witz hat einen Bart = der Witz ist altbekannt
  • Der Wolf im Schafspelz = Jemand, der böser ist, sich aber harmlos gibt
  • Der Zug ist abgefahren = den geeigneten Moment verpasst haben
  • Dicke Luft = drohende Gefahr
  • Die Aktien steigen = die Erfolgsaussichten werden gĂŒnstiger
  • Die Augen auf oder den Beutel! = Wer nicht aufpasst, muss zahlen!
  • Die Beine unter den Arm nehmen = sich beeilen
  • Die erste Geige spielen = bestimmend sein / tonangebend sein
  • Die Flinte ins Korn werfen = aufgeben / resignieren
  • Die Kacke ist am Dampfen = es drohen Unannehmlichkeiten
  • Die Katze im Sack kaufen = etwas unbesehen kaufen
  • Die Kirche im Dorf lassen = zur Sachlichkeit zurĂŒckkehren / Übertreibung vermeiden / sich an Übliches halten
  • Die Kirschen in Nachbars Garten = verbotene FrĂŒchte / etwas, das verlockend ist, gerade weil man es nicht besitzt
  • Die Kurve kratzen = verschwinden
  • Die Nagelprobe machen = etwas auf Tauglichkeit prĂŒfen
  • Die Sau rauslassen = sich gehen lassen / hemmungslos sein / heftig feiern
  • Die Segel streichen = aufgeben
  • Die Spitze des Eisberges = das Sichtbare eine erheblich grĂ¶ĂŸeren Sachverhaltes
  • Die Welt aus den Angeln heben = etwas GrundsĂ€tzliches verĂ€ndern
  • Doppelt gemoppelt = unnötig zweimal
  • Dumm wie Bohnenstroh = besonders dumm
  • Durch Abwesenheit glĂ€nzen = nicht anwesend sein
  • Durch die Bank = ohne Ausnahme / ausnahmslos
  • Durch die Blume sprechen = etwas versteckt zum Ausdruck bringen

E

  • Ein Ass im Ärmel haben = etwas auf Lager haben, das man zum Vorteil einsetzen kann
  • Ein Auge zudrĂŒcken = ein wenig nachsichtig sein
  • Ein Babel = eine sĂŒndige Stadt
  • Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn = auch durch Zufall kann zuweilen etwas gelingen/ auch der DĂŒmmste kann erfolgreich sein
  • Ein Brett vorm Kopf haben = dumm sein
  • Ein Buch mit sieben Siegeln = etwas Geheimnisvolles, Unbekanntes
  • Ein Kampf bis aufs Messer = ein unerbittlicher Kampf
  • Ein krummes Ding drehen = etwas Kriminelles tun
  • Ein Loch aufmachen, um ein anderes zu schließen = Geld borgen, um Schulden zu bezahlen
  • Ein Loch zurĂŒckstecken = nachgeben
  • Ein Messer ohne Klinge, an dem der Stiel fehlt = nichts
  • Ein Wink mit dem Zaunpfahl = ein deutlicher Hinweis
  • Eine Amtsmiene aufsetzen = gewichtig dreinschauen
  • Eine bittere Pille = unangenehm
  • Eine Bresche schlagen = den Weg frei machen
  • Eine GĂ€nsehaut bekommen = vor Entsetzen schaudern
  • Eine lakonische Antwort = eine wortkarge Antwort
  • Eine Lanze fĂŒr jmd. brechen = sich fĂŒr jmd. einsetzen
  • Eine MilchmĂ€dchenrechnung aufmachen = unlogische Argumentation / fehlerhafte Berechnung
  • Eine Schlange am Busen nĂ€hren = einem falschen Freund vertrauen
  • Einem die Hölle heiß machen = jmd. unter Druck setzen
  • Einen Bock schießen = eine Dummheit, einen Fehler begehen
  • Einen breiten Buckel haben = viel aushalten können
  • Einen Kater haben = an den Folgen von zu viel Alkohol leiden
  • Einen Schatten haben = verĂŒckt sein
  • Einen Schnitzer machen = einen Fehler begehen
  • Einen Trumpf im Ärmel haben = etwas auf Lager haben, das man zum Vorteil einsetzen kann
  • Einen vom Pferd erzĂ€hlen = Unsinn reden / lĂŒgen
  • Einen Zahn zulegen = sich beeilen / schneller werden / besser werden
  • Einer Sache Tribut zollen = sich einer Sache beugen
  • Elektrakomplex (griech.) = Gegensatz zu Ödipuskomplex / Verlangen der Tochter, mit dem Vater eine sexuelle Beziehung einzugehen
  • Er ist ein echter Schmetterling = er ist eine Don Juan-Natur
  • Erisapfel (griech.) = Ursache eines Streits
  • Es regnet BindfĂ€den = es regnet sehr stark
  • Etwas ans Licht bringen = etwas öffentlich machen
  • Etwas auf dem Kasten haben = klug, gebildet, beschlagen sein / sein Handwerk verstehen
  • Etwas auf dem Kerbholz haben = etwas ausgefressen haben / kriminell sein
  • Etwas auf die lange Bank schieben = eine Angelegenheit aufschieben
  • Etwas auf die leichte Schulter nehmen = etwas als unwichtig ansehen
  • Etwas aus dem Ärmel schĂŒtteln = etwas mĂŒhelos vollbringen
  • Etwas ausbaden mĂŒssen = fĂŒr etwas bĂŒĂŸen mĂŒssen, das andere verschuldet haben
  • Etwas ausgefressen haben = einen dummen Streich begangen haben
  • Etwas ausposaunen = unangebrachterweise eine Nachricht verbreiten
  • Etwas bemĂ€nteln = etwas in Schutz nehmen / etwas entschuldigen/ etwas vertuschen
  • Etwas durch die Blume sagen = etwas versteckt zum Ausdruck bringen
  • Etwas durch die rosarote Brille sehen = etwas zu optimistisch sehen
  • Etwas fĂŒr ein Butterbrot hingeben = etwas allzu billig abgeben
  • Etwas fĂŒr einen Apfel und ein Ei bekommen = etwas sehr billig, zum SchnĂ€ppchenpreis bekommen
  • Etwas geht auf keine Kuhhaut = etwas ist unglaublich, unverschĂ€mt
  • Etwas geht unter die Haut = etwas hinterlĂ€sst einen starken Eindruck oder starke GefĂŒhle
  • Etwas hinter den Spiegel stecken = etwas beherzigen
  • Etwas hinter die Ohren schreiben = etwas beherzigen
  • Etwas im Galopp erledigen = etwas in aller Eile erledigen
  • Etwas ist faul im Staate DĂ€nemark = etwas stimmt nicht
  • Etwas kommt einem spanisch vor = etwas ist merkwĂŒrdig, verdĂ€chtig
  • Etwas krumm nehmen = etwas ĂŒbelnehmen
  • Etwas mit der Muttermilch aufgesogen haben = schon als Kind etwas von den Eltern mitbekommen haben
  • Etwas mit Argusaugen hĂŒten (griech.) = etwas sehr sorgfĂ€ltig bewachen / erhöhte Wachsamkeit
  • Etwas nach Schnauze tun = etwa nach GutdĂŒnken machen
  • Etwas spricht BĂ€nde = etwas ist sehr aufschlussreich
  • Etwas ĂŒber den Haufen werfen = eine Vorgehensweise Ă€ndern / etwas aufgeben, vereiteln, verhindern
  • Etwas unter Dach und Fach bringen = mit einer Angelegenheit fertig werden
  • Etwas wie Sauerbier anbieten = etwas um jeden Preis verĂ€ußern wollen
  • Etwas wie seinen Augapfel behĂŒten = etwas sehr sorgfĂ€ltig behĂŒten
  • Eulen nach Athen tragen = etwas Sinnloses, ÜberflĂŒssiges tun

F

  • Farbe bekennen = die eigene Ansicht offen Ă€ußern
  • Fersengeld geben = fliehen
  • FlĂŒssiges Brot = Bier
  • FĂŒr jemanden das letzte Hemd hergeben = bereit sein, fĂŒr jemanden alles zu tun
  • FĂŒr jemanden die Kastanien aus dem Feuer holen = fĂŒr jemanden eine unangenehme Aufgabe ĂŒbernehmen
  • FĂŒr jemanden eine Lanze brechen = sich fĂŒr jemanden einsetzen / eine Sache unterstĂŒtzen

G

  • Geld auf den Kopf hauen = Geld verprassen
  • Geld aus dem Fenster werfen = Geld verschwenden
  • Gerecht sein wie Rhadamanthys (griech.) = im höchsten Maße gerecht
  • Goldene Berge versprechen = große Versprechungen machen
  • Gott, wie groß ist dein Tierreich = wenn sich jemand dumm anstellt
  • Große Augen machen = staunen
  • Große Töne spucken = prahlen
  • Großer Bahnhof = zeremonieller Empfang
  • GrĂŒnes Licht geben = etwas erlauben, zulassen
  • Gut angeschrieben sein = angesehen sein

H

  • Haare auf den ZĂ€hnen haben = schwierig im Umgang sein
  • Hals ĂŒber Kopf = plötzlich und unĂŒberlegt
  • Herkulesaufgabe (griech.) = gewaltige Aufgabe
  • Hiobsbotschaft = schlechte Nachricht
  • Hummeln im Hintern haben = unruhig sein

I

  • Ich denk', mich laust der Affe! = Ausdruck höchsten Erstaunens
  • Ich fresse einen Besen, wenn ... = ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ...
  • Im Bilde sein = eine klare Vorstellung besitzen
  • Im GĂ€nsemarsch gehen = hintereinander gehen
  • In Bausch und Bogen = alles in allem
  • In den sauren Apfel beißen = seinen Ärger herunterschlucken / etwas widerwillig tun
  • In die Bredouille geraten = in BedrĂ€ngnis geraten
  • In die Bresche treten = eine LĂŒcke fĂŒllen
  • In HĂŒlle und FĂŒlle = im Überfluss
  • Ins FettnĂ€pchen treten = sich ungeschickt verhalten
  • Ins Gras beißen = sterben
  • Ins Schwarze treffen = einen Sachverhalt treffend beschreiben

J

  • Jemand, der BĂ€ume ausreißen kann = ein sehr krĂ€ftiger Mensch
  • Jemandem auf die Beine helfen = seine Lage verbessern
  • Jemandem auf Trab bringen = jemanden antreiben
  • Jemandem auf Trab halten = jemanden nicht zur Ruhe kommen lassen
  • Jemandem aufs Dach steigen = jemandem grĂŒndlich Bescheid sagen
  • Jemandem aufs Korn nehmen = jemanden im Visier haben, ĂŒberprĂŒfen, bespötteln
  • Jemandem Beine machen = jemanden antreiben, vertreiben
  • Jemandem bezirzen (griech.) = jemanden durch Liebreiz betören, verzaubern
  • Jemandem das Licht ausblasen = jemanden töten
  • Jemandem das Licht ausknipsen = jemanden töten
  • Jemandem das Messer an die Kehle setzen = jemanden zu etwas zwingen
  • Jemandem das Messer auf die Brust setzen = jemanden zu etwas zwingen
  • Jemandem den Brotkorb höher hĂ€ngen = jemanden knapper halten
  • Jemandem den Daumen drĂŒcken = jemandem Erfolg wĂŒnschen
  • Jemandem die Hammelbeine langziehen = jemanden zurechtweisen
  • Jemandem die Haare vom Kopf fressen = jemanden arm machen
  • Jemandem die Pistole auf die Brust setzen = jemanden zu etwas zwingen
  • Jemanden dort hinschicken, wo der Pfeffer wĂ€chst = jemanden möglichst weit fort wĂŒnschen
  • Jemandem durch Mark und Bein gehen = emotional durchdringend wirken
  • Jemandem ein „X“ fĂŒr ein „U“ vormachen = jemanden tĂ€uschen
  • Jemandem ein Bein stellen = jemanden heimtĂŒckisch zu Fall bringen
  • Jemandem ein Dorn im Auge sein = jemanden stören
  • Jemandem ein Loch in den Bauch reden = jemanden durch unaufhörliches Reden zu ĂŒberzeugen versuchen
  • Jemandem ein Schnippchen schlagen = jemandes PlĂ€ne durchkreuzen
  • Jemandem eine kleben = jemanden ohrfeigen
  • Jemandem eine Zigarre verpassen = jemanden zurechtweisen, tadeln
  • Jemandem einen BĂ€ren aufbinden = jemanden belĂŒgen
  • Jemandem einen Denkzettel erteilen = mit jemandem abrechnen
  • Jemandem einen Floh ins Ohr setzen = jemanden auf einen Gedanken bringen, der in so schnell nicht loslĂ€sst / bei jemandem WĂŒnsche wecken, die unerfĂŒllbar sind
  • Jemandem einen Kopf kĂŒrzer machen = jemanden herabsetzen / jemanden zusammenstauchen
  • Jemandem eins auswischen = jemandem etwas Schlimmes antun
  • Jemandem eins hinter die Löffel geben = jemandem eine Ohrfeige versetzen
  • Jemandem etwas anhĂ€ngen = jemandem etwas Schlechtes nachsagen
  • Jemandem etwas aufbinden = jemanden tĂ€uschen, belĂŒgen
  • Jemandem geht das Messer in der Tasche auf = jemand ist wĂŒtend
  • Jemandem geht der Arsch auf Grundeis = jemand hat große Angst
  • Jemandem Honig ums Maul schmieren = jemandem schmeicheln
  • Jemandem im Licht stehen = jemandem am Fortkommen hindern
  • Jemandem in die Parade fahren = jemandem energisch entgegentreten
  • Jemandem reinen Wein einschenken = jemandem offen die Wahrheit sagen
  • Jemandem um den Bart gehen = jemandem schmeicheln
  • Jemanden ans Messer liefern = jemanden verraten
  • Jemanden anschwĂ€rzen = jemanden verleumden
  • Jemanden auf den Arm nehmen = jemanden verspotten
  • Jemanden hinters Licht fĂŒhren = jemanden betrĂŒgen, tĂ€uschen, ĂŒberlisten
  • Jemanden ĂŒber den Löffel balbieren / barbieren = jemanden ĂŒbervorteilen
  • Jemanden ĂŒber den Tisch ziehen = jemanden ĂŒbervorteilen, benachteiligen
  • Jemanden vor den Kopf schlagen = jemanden verĂ€rgern, krĂ€nken
  • Jemanden zum Besten halten = jemanden aufziehen / jemanden zur Zielscheibe des Spottes machen
  • Jemanden zur Schnecke machen = jemanden zurechtweisen, beschimpfen
  • Jemanden zur Weißglut bringen = jemanden wĂŒtend machen, provozieren

K

  • Kassandra-Ruf = UnheilverkĂŒndung, die keinen Glauben findet
  • Kein Blatt vor den Mund nehmen = frei und offen sprechen
  • Kein großes Licht sein = nur mĂ€ĂŸig begabt sein
  • Klappern gehört zum Handwerk = das PrĂ€sentieren eigener VorzĂŒge / Selbstdarstellung gehört zum GeschĂ€ft
  • Klar wie KloßbrĂŒhe = etwas ist klar, ganz offensichtlich
  • Klein beigeben = nachgeben
  • Kopfbegurt = mĂŒhsam entwickelte Idee
  • Kotau machen = demĂŒtige Entschuldigung
  • Kreide gefressen haben = gespielter unschuldiger Umgangston
  • KrokodilstrĂ€nen = erheuchelte TrĂ€nen
  • Krumm liegen = kein Geld haben
  • Kunstfertig wie DĂ€dalus sein (griech.) = in seinem Tun meisterhaft sein
  • Kurz angebunden sein = wortkarg sein
  • KĂŒrzer treten = sich zurĂŒckhalten, sich schonen

L

  • Leben wie Gott in Frankreich = Wenn es einem sehr gut geht
  • Lichasdienst (griech.) = eine gut gemeinte Leistung, die sich fĂŒr denjenigen, dem sie erbracht wird, nachteilig auswirkt
  • Licht am Ende des Tunnels sehen = Besserung in Sicht
  • Licht am Horizont sehen = Besserung in Sicht
  • Licht ins Dunkel bringen = eine Angelegenheit aufklĂ€ren
  • Lorbeeren ernten = Ruhm erlangen
  • LĂŒgen, dass sich die Balken biegen

M

  • MauerblĂŒmchen = beim Tanz sitzengebliebenes MĂ€dchen
  • Maulaffen feilhalten = untĂ€tig rumstehen und gaffen
  • Mit Ach und Krach = mit MĂŒhe und Not
  • Mit affenartiger Geschwindigkeit = Ă€ußerst schnell
  • Mit Blindheit geschlagen = Offensichtliches nicht erkennen
  • Mit dem linken Bein zuerst aufgestanden sein = schlecht gelaunt sein
  • Mit den HĂŒhnern zu Bett gehen = sich frĂŒh schlafen legen
  • Mit der Wurst nach der Speckseite werfen = etwas geben, damit einem etwas noch Wertvolleres gegeben werde
  • Mit einem blauen Auge davonkommen = glimpflich davonkommen
  • Mit einem heiteren und einem nassen Auge = teils erfreut, teils betrĂŒbt
  • Mit einem lachenden und einem weinenden Auge = teils erfreut, teils betrĂŒbt
  • Mit etwas hinter dem Berg halten = etwas verbergen, um es zu einem gĂŒnstigen Zeitpunkt einzusetzen
  • Mit jemandem Pferde stehlen können = sich auf jemanden vollkommen verlassen können
  • Mit Kind und Kegel = mit der ganzen Familie
  • Mit Pauken und Trompeten = mit viel Getöse
  • Mit Sack und Pack = mit allen Habseligkeiten
  • Mundgeruch der lennischen Weiber (griech.) = starker Mundgeruch

N

  • Nach Adam Riese = BekrĂ€ftigung der Richtigkeit eines Rechenergebnisses
  • Nach allen Granaten der Kunst = sach- und fachgerecht
  • Nach allen Regeln der Kunst = sach- und fachgerecht
  • Nicht alle auf dem Christbaum haben = verrĂŒckt sein, nicht bei Verstand sein
  • Nicht alle beisammen haben = verrĂŒckt sein
  • Nicht alle Latten am Zaun haben = verrĂŒckt sein, nicht bei Verstand sein
  • Nicht alle Tassen im Schrank haben = verrĂŒckt sein, nicht bei Verstand sein
  • Nicht lange fackeln = ohne lange zu ĂŒberlegen
  • Nicht locker lassen = nicht nachgeben
  • Nicht viel Aufhebens machen = nicht viel ĂŒber etwas sprechen
  • Nichts anbrennen lassen = jede Chance nutzen
  • Nichts auf der Pfanne haben = unfĂ€hig sein
  • Noch etwas auf der Pfanne haben = noch etwas vorhaben
  • Noch grĂŒn hinter den Ohren sein = noch jung / unerfahren sein
  • Noch sehr grĂŒn sein = noch unerfahren sein
  • Nur ein kleines Licht sein = unbedeutend sein

Ö

  • Ödipuiskomplex (griech.) = Gegensatz zu Elektrakomplex / Verlangen des Sohnes, mit der Mutter eine sexuelle Beziehung einzugehen

P

  • Prokrustesbett (griech.) = striktes Schema, das schmerzhafte Anpassung nötig macht / Lösung, die keinem der Betroffenen gerecht wird
  • Pygmalion (griech.) = jemand, der von seinem eigenen Werk ĂŒbermĂ€ĂŸig beeindruckt ist

R

  • Rangehen wie BlĂŒcher = eine Sache mutig anpacken
  • Reinen Tisch machen = klare VerhĂ€ltnisse schaffen
  • Rennen wie ein BĂŒrstenbinder = sehr schnell laufen
  • Ritter vom hohen C = ein Tenor
  • Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut = manche Dinge brauchen Zeit / zuweilen braucht man Geduld
  • Rosinen im Kopf haben = unrealistische, ĂŒbermĂŒtige PlĂ€ne haben
  • Roter Faden = Orientierungshilfe

S

  • Saufen wie ein Besenbinder = ĂŒbermĂ€ĂŸig trinken
  • Schmetterlinge im Bauch haben = verliebt sein
  • Schmiere stehen = bei Vergehen und Verbrechen aufpassen, dass die ÜbeltĂ€ter nicht erwischt werden
  • Schreien wie ein Besenbinder = sehr laut schreien
  • Schuss in den Ofen = Misserfolg / Fehlschlag
  • Schwach auf der Brust sein = zahlungsunfĂ€hig sein
  • Sein BĂŒndel schnĂŒren = abreisen / fortgehen
  • Sein Licht nicht unter den Scheffel stellen = nicht bescheiden sein
  • Seine HĂ€nde in Unschuld waschen = jede Schuld weit von sich weisen
  • Seinem Affen Zucker geben = sich selbst schmeicheln / seine Eitelkeit befriedigen
  • Seinen Tag von Damaskus erleben = den Tag der Bekehrung erleben
  • Sex sells (engl.) = Sex verkauft (sich)
  • Sich an die Brust schlagen = die eigene Schuld bekennen
  • Sich auf dem absteigenden Ast befinden = die KrĂ€fte bzw. Erfolge lassen nach
  • Sich aufbrezeln = sich hĂŒbsch zurechtmachen
  • Sich aufdonnern = sich auffĂ€llig kleiden
  • Sich aus dem Staub machen = flĂŒchten / sich entfernen
  • Sich (zu) weit aus dem Fenster lehnen = zu viel versprechen / ein Risiko eingehen / mit einer Aussage zu weit nach vorn preschen
  • Sich die Augen ausweinen = lange und heftig weinen
  • Sich die Butter nicht vom Brot nehmen lassen = auf seinen Vorteil bedacht sein / sich nicht ĂŒbertölpeln lassen
  • Sich die Haare raufen = Ă€rgerlich sein / wĂŒtend sein
  • Sich die Zeit um die Ohren schlagen = Zeit verbringen
  • Sich ein Bein ausreißen = sich besonders bemĂŒhen
  • Sich einen hinter die Binde gießen = trinken
  • Sich einen hinter die Binde kippen = trinken
  • Sich einen Reim auf etwas machen = eine Schlussfolgerung ziehen
  • Sich etwas ans Bein binden = sich leisten können, etwas auszugeben, das man nicht wiederbekommen wird
  • Sich etwas hinter den Spiegel stecken = sich etwas merken / etwas beherzigen
  • Sich in die Brust werfen = stolz tun
  • Sich in die BĂŒsche schlagen = sich einer Sache entziehen
  • Sich ins Zeug legen = sich anstrengen/ sich fĂŒr etwas engagieren
  • Sich ins Hemd machen = sich wegen einer Lappalie aufregen / Angst haben
  • Sich jemanden vorknöpfen = jemanden zur Rechenschaft ziehen
  • Sich kein Bein ausreißen = sich nicht besonders bemĂŒhen
  • Sich nach der Decke strecken = sich den gegebenen VerhĂ€ltnissen anpassen
  • Sich nicht abspeisen lassen = sich nicht abweisen lassen
  • Sich schneiden = enttĂ€uscht werden
  • Sich ĂŒber Wasser halten = sich seinen Lebensunterhalt verdienen / ĂŒberleben
  • Sich unters Messer legen = operiert werden
  • Sich vor den Kopf schlagen = sich einer Sache bewusst werden
  • Sich wie ein Schneekönig freuen = sich sehr freuen
  • Sich zum Affen machen = sich lĂ€cherlich machen / sich bloßstellen
  • Sisyphosarbeit (griech.) = scheinbar aussichtslose, weil niemals fertigzustellende Arbeit
  • Sisyphosfels (griech.) = schwer zu bewĂ€ltigende Last
  • Sphinx (griech.) = rĂ€tselumrankte Person
  • Stein des Anstoßes = Auslöser eines Streits
  • Stolz wie ein Spanier = ĂŒberaus stolz und selbstbewusst

T

  • Tabula rasa machen = reinen Tisch machen / Ordnung machen / eine Angelegenheit klĂ€ren
  • Tacheles reden = offen miteinander reden / jemandem seine Meinung sagen
  • TantalosfrĂŒchte (griech.) = scheinbar in Reichweite liegende, doch niemals zu gewinnende Verlockung
  • Tantalosqualen (griech.) = Qualen, die durch eine scheinbar in Reichweite liegende, doch niemals zu gewinnende Verlockung ausgelöst werden
  • Titan = durch Leistungen oder KörpergrĂ¶ĂŸe hervorragender Mensch
  • Trick 17 = etwas besonders schlau Angestelltes

U

  • Um des Kaisers Bart streiten = nutz- und sinnlos streiten
  • Ungelegte Eier = zurzeit noch nicht aktuelles Thema
  • Unter das Messer mĂŒssen = operiert werden
  • Unter einer Decke stecken = mit jemandem im EinverstĂ€ndnis sein / mit jemandem im geheimen EinverstĂ€ndnis sein
  • UnverblĂŒmt sprechen = etwas direkt zum Ausdruck bringen

Ü

  • Über alle Berge sein = auf und davon sein
  • Über den Berg sein = eine Krise ĂŒberstanden haben
  • Über den eigenen Tellerrand schauen = offen sein fĂŒr Neues
  • Über den Deister gehen = sterben / kaputtgehen
  • Über den Jordan gehen = sterben / kaputtgehen
  • Über die Schnur hauen = ĂŒbermĂŒtig sein
  • Über die StrĂ€nge schlagen = sich etwas anmaßen / ĂŒbertreiben / ĂŒbermĂŒtig werden
  • Über GebĂŒhr = ĂŒbermĂ€ĂŸig
  • Über jemanden das FĂŒllhorn ausschĂŒtten = jemanden reich beschenken

V

  • Von Luft und Liebe leben = kein festes Einkommen haben
  • Vor den Kadi ziehen = vor Gericht gehen
  • Vor die Hunde gehen = zugrunde gehen
  • Vor die rechte Schmiede gehen = einen Kompetenten befragen

W

  • Weggehen wie warme Semmeln = reißenden Absatz finden
  • Wie aus der Pistole geschossen = sehr schnell
  • Wie Castor und Pollux (griech.) = zwei unzertrennliche Freunde
  • Wie das Hornberger Schießen ausgehen = ohne Ergebnis
  • Wie ein Blitz aus heiterem Himmel = unvermutet
  • Wie ein BĂŒrstenbinder saufen = unmĂ€ĂŸig trinken
  • Wie ein Rabe stehlen = ĂŒberall und alles stehlen
  • Wie ein Zerberus ĂŒber etwas wachen = sehr aufmerksam ĂŒber etwas wachen
  • Wie Hund und Katze = unvertrĂ€glich
  • Wie in Abraham's Schoß sitzen = sorglos und glĂŒcklich leben
  • WinkelzĂŒge machen = AusflĂŒchte machen
  • Wissen, wo Barthel den Most holt = alle Schliche kennen
  • Wurzeln schlagen = an einem Ort heimisch werden

X

  • Xanthippe = zĂ€nkisches Weib

Z

  • Zu allem „ja“ und „Amen“ sagen = allem kritiklos zustimmen
  • Zu Kreuze kriechen = demĂŒtig nachgeben
  • Zum Lachen in den Keller gehen = humorlos sein / lediglich heimlich lachen
  • Zur Creme der Gesellschaft gehören = zur Oberschicht zĂ€hlen
  • Zur großen Armee abberufen werden = sterben
  • Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen = zwei Aufgaben mit einer Maßnahme erledigen
  • Zwischen Baum und Borke sitzen = in eine Zwangslage geraten sein / unschlĂŒssig sein
  • Zwischen den Symplegaden sein (griech.) = von großer Gefahr bedroht sein
  • Zwischen Skylla und Charybdis (griech.) = vor der Wahl zwischen zwei Übeln stehen / sich in einer ZwickmĂŒhle befinden
  • Zwischen zwei StĂŒhlen sitzen = sich im Interessenkonflikt befinden / sich zwischen zwei Alternativen entscheiden mĂŒssen