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Diverses:
Langeweile

Ăśbersicht

  • Wenn einem langweilig ist ...
  • Einkaufs-Tipps
    Zwölf Dinge, die man beim Shopping tun kann, wenn einem langweilig ist

Wenn einem langweilig ist ...

  • an einem Sommermorgen morgens um 06:00 Uhr mit dem Schneeschieber ĂĽber den BĂĽrgersteig kratzen.
  • ändere man in seinem Lieblings-Netzwerk den Beziehungsstatus und warte, was passiert.
  • bei einem Marathon am StraĂźenrand stehen und Plastikbecher mit Wodka verteilen.
  • durch die Gegend laufen oder fahren und wahllos Leute grĂĽĂźen, die man nicht kennt, damit sie sich den Rest des Tages fragen, wer sie da eigentlich gegrĂĽĂźt hat.
  • mehrere Tasten der Computer-Keyboards der Kollegen vertauschen, vor allem die Tasten „E“ mit „R“, „A“ mit „S“ und „I“ mit „U“.
  • einfach mal das W-LAN der Eltern in „Kein Netzwerk gefunden“ umbenennen.
  • gehe man in ein asiatisches Restaurant und ĂĽberklebe das „N“ in Nudelsuppe mit einem „P“.
  • gehe man in einen Drogerie-Markt und lege heimlich Schwangerschafts-Tests in Einkaufswagen von Pärchen und warte ab, was passiert.
  • gehe man in einer gut besuchten Boutique in die Umkleidekabine und rufe laut: „Das Klopapier ist alle!“
  • hält man beim Busfahren ein Schild mit der Aufschrift „Hilfe, wir werden entfĂĽhrt!“ ins RĂĽckfenster.
  • im Standesamt einem Bräutigam zurufen: „Ich werde dich trotzdem immer lieben!“
  • hält man in einem Meeting einen Zettel hoch mit der Aufschrift: „Sprecht ganz normal weiter! Wir werden abgehört. Lasst euch nichts anmerken!“
  • kaufe mich sich einen „Playboy“, halte ihn gut sichtbar mit der Titelseite nach vorn vor die Brust und stelle sich neben einen „Zeugen Jehovas“, der gerade einen „Wachtturm“ feilbietet.
  • laut „Hurra, icxh habe gewonnen!“ rufen, wenn das geld aus dem Bank-Automaten kommt.
  • mitten in der Nacht, einfach mal bei den Nachbarn klingeln und fragen, ob sie auch nicht schlafen können.
  • Namensschilder auf umfangreichen Klingelleisten mittels Aufklebern mit völlig anderen Namen versehen.
  • renne man wildfremden Fahrradfahrern hinterher und rufe laut: „Haltet ihn! Er hat mein Fahrrad geklaut!“"
  • setze man sich als Frau bei fremden Trauungen in die Kirche und halte ein Schild hoch mit der Aufschrift „Was hat sie, was ich nicht habe?“
  • sich an eine vielbefahrene StraĂźe stellen und mit einem Föhn auf vorbeifahrende Autos zielen.
  • sich im Supermarkt selbst ausrufen lassen und dann fragen, was der Mitarbeiter von einem möchte.
  • sich mitten auf einen schmalen FuĂźweg stellen, sich ein „AuĂźer Betrieb“-Schild umhängen und alle Fragen mit „Techniker ist informiert“ beantworten.
  • steige man in ein Fahrzeug des öffentlichen Nahverkehrs, lausche einem Handy-Gespräch und hinterfrage all die Aussagen, die man nicht ganz verstanden hat.
  • stelle man seinen Schreibtisch in den Fahrstuhl und frage alle Leute, die reinkommen, ob sie einen Termin haben.
  • stelle man sich in einen Fahrstuhl und verlange von allen die Fahrkarten.
  • im Aufwachraum eines Krankenhauses einen Kalender von 2050 aufhängen.
  • Vanille-Pudding in ein Mayonnaise-Glas fĂĽllen und in der Mittagspause im Pausenraum essen.
  • wenn man gerade dabei ist, den Zoo-Ausgang zu passieren, schnell wegrennen und laut rufen: „Rette sich, wer kann! Sie sind ausgebrochen!“
  • ziehe man mit einem schwarzen Umhang und einer Sense durch die Stadt und sage zu Wildfremden: „Du bist es ... vielleicht.“
  • zu „IKEA“ gehen, sich in das Bällebad setzen und allen ankommenden Kindern erzählen, dass einen die Eltern seit 15 Jahren hier abholen wollen.



Einkaufs-Tipps

Zwölf Dinge, die man beim Shopping tun kann, wenn einem langweilig ist

(Grafik: © Frank R. Bulla)

Anmerkung: Der geneigte Leser (und natürlich auch die geneigte Leserin) wird sofort erkannt haben, geschweige denn wissen, dass sich höchstens Männer beim Shoppen langweilen. Frauen sind ja doch meist völlig in ihrem Element und empfinden das Shoppen als höchst kurzweiliges Vergnügen.

  1. Fragen Sie in der Schuh-Abteilung nach, ob es das Modell auch in den Farben Gelb, Orange, Rot, Violett, Blau, GrĂĽn, WeiĂź und Schwarz gibt.
  2. Gehen Sie bei Durchsagen in eine Fötalstellung und schreien Sie: „Die Stimmen! Die Stimmen sind wieder da!“
  3. Gehen Sie in die Umkleidekabine der Unterwäsche-Abteilung und rufen Sie: „Hey, wo ist das Toilettenpapier?“
  4. Lassen Sie sich eine Tüte „M&M's“ zurücklegen.
  5. Lassen Sie sich die Haarnadel aus der Kosmetik-Abteilung als Geschenk einpacken.
  6. Legen Sie Kondom-Packungen in die Körbe anderer, wenn diese es gerade nicht sehen.
  7. Machen Sie an der langen Schlange an der Kasse in der Damen-Abteilung die Kassiererin lautstark darauf aufmerksam, dass Sie soeben eine Maus zwischen den Kleiderständern haben herumlaufen sehen.
  8. Setzen Sie sich auf den Klodeckel der einzigen Kabine der Damen-Toilette und telefonieren Sie ausgiebig mit Ihrem besten Freund.
  9. Spielen Sie in der Haushaltswaren-Abteilung mit den großen scharfen Küchenmessern herum und fragen Sie den Verkäufer, wo die Anti-Depressiva stehen.
  10. Stellen Sie sich hinter die Gruppe der vorm Fahrstuhl Wartenden und sprechen Sie, das Handy am Ohr, mit ihrem vermeintlichen Gesprächspartner über die anstehende Reparatur des störanfälligen Lifts.
  11. Verstecken Sie sich in einer Umkleidekabine und stöhnen Sie lauthals: „Ja! Ja! Ja!“
  12. Vertröpfeln Sie Orangensaft auf dem Weg zur Toilette.