bulla-blog
–——————————–

Rezepte und mehr:
Getränke  🍸

Übersicht

  • Smoothie-Rezepte –
    braucht man die wirklich?

    Über Sinn und Unsinn von Rezepten für Mixgetränke aus Obst oder Gemüse
  • „Pangalaktischer Donnergurgler“
    Cocktail
  • „Holy Water“
    Cocktail
  • Dialoge
  • Wasser und „Coca-Cola“
    Interessante und kuriose Infos aus den USA
  • Kaffee-Gedicht

Smoothie-Rezepte –
braucht man die wirklich?

Über Sinn und Unsinn von Rezepten
für Mixgetränke aus Obst oder Gemüse

(Fotos: © Frank R. Bulla)

Zeitschriften und Online-Portale müssen sich sicherlich immer wieder was einfallen lassen, um Leser auf ihre Seiten zu locken. So werden regelmäßig zum Frühjahr Diäten angeboten. Selbst wenn man schon vor Jahren herausgefunden hat, dass das Gros dieser Diäten völlig nutzlos ist (zumindest auf längere Sicht gesehen), gieren die einigermaßen Abnehmwilligen (egal welchen Kampfgewichtes sie sind) danach, sich all diese Diäten reinzutun, in der Hoffnung, doch irgendwann noch mal dem berühmtberüchtigten Jo-Jo-Effekt zu entkommen.

Auch Rezepte für alle möglichen Speisen sind immer wieder ein willkommenes Zugpferd für die Magazinmacher. Bei vielen Zubereitungs-Anweisungen (beispielsweise für Kuchen oder Torten) braucht man sicherlich klare Angaben, damit das Produkt überhaupt gelingt. Aber bei Smoothies? Braucht man für Smoothies wirklich Rezeptvorschläge?

Dennoch: Der neueste Schrei scheinen Smoothie-Rezepte zu sein. Egal, ob Gemüse- oder Obst-Smoothie – offenbar gibt es Leute, die auch hier exakte Vorgaben brauchen, um ein leckeres Mix-Getränk auf die Reihe zu bringen. Dabei ist es doch denkbar einfach: Der Geschmack entscheidet – und natürlich die Obst- oder Gemüsesorten, die man zur Verfügung hat. Und wenn man über Geschmacksnerven verfügt, die noch einigermaßen intakt und nicht durch zu viel Nikotin unempfindlich geworden sind, weiß ein Mensch ganz genau, was ihm schmeckt und was bekömmlich für ihn ist. Da braucht es keine seitenlangen Rezeptvorschläge. Und selbst wenn man sich am Anfang schwertut, die richtige Menge an Obst zu verwenden: Nach dem zweiten oder dritten Mal ist man darüber bestens im Bilde. Und das Gute an Smoothies ist: Hat man mal zu viel produziert, ist das kein Problem: Klarsichtfolie darübergezogen und in den Kühlschrank gestellt. Am nächsten Tag schmeckt der mehr oder weniger flüssige Fruchtbrei immer noch genauso gut.

Wenn ich daheim einen Smoothie aus Obst mixe, wird dieser zuweilen als Belag für Torteletts verwendet, die zum Kaffeetrinken gereicht werden. Die etwas festere Konsistenz erzielt man hierbei u. a. auch durch den Einsatz von Bananen. Dabei bleibt – gewollt – stets ein Rest, der – im Trinkglas serviert – quasi als Leckerei zwischendurch oder als Dessert zum Abendessen verwendet werden kann.

Einen wichtigen Tipp möchte ich an dieser Stelle aber doch noch geben. Wie gesagt: Wessen Geschmacksnerven noch intakt sind, muss einen Smoothie aus Obst nicht noch extra mit Zucker oder Honig süßen, denn der in den allermeisten Obstsorten enthaltene Fruchtzucker macht den Smoothie süß genug – und ohne extra Zucker wird der Smoothie gleich noch eine Nummer gesünder, weil kalorienärmer. Und wenn man bereit ist, ein ganz klein wenig mehr für Obst unsd Gemüse auszugeben – zum Beispiel, um Bio-Qualität zu bekommen –, erhält man eh schon einen dermaßen ausgepägten Eigengeschmack, dass man sich diesen durch zusätzliche Würze nur versauen würde.

Und eines steht beim Thema „Smoothie“ völlig außer Frage: Smoothies, die im Lebensmittelregal eines Supermarktes zu finden sind, sollte man tunlichst stehenlassen: Die sind in der Regel heftigst mit Zucker gesüßt, und wer weiß, was da noch alles an mehr oder weniger undefinierbaren Zusätzen wie Geschmacksverstärkern und Konservierungsmitteln enthalten ist.



„Pangalaktischer
Donnergurgler“

Cocktail

(bekannt aus Buch und Film
„Per Anhalter durch die Galaxis“)


(Abb.: N. N.)

Wir kennen ja aus dem o. g. Buch / Film den Roboter Marvin (Abbildung), der vor allem durch sein deprimiertes Wesen auffiel. Ein Grund dafür mag darin liegen – und insofern sind sich alle Roboter ähnlich –, dass so ein Blechkamerad keine Nahrung zu sich nehmen kann, also weder was essen noch trinken kann, weil das vermutlich seine Innereien verrosten lassen würde. Das so etwas total deprimierend ist, lässt sich nachvollziehen, zumal, wenn einem das Dasein so etwas Leckeres wie den „Pangalaktischen Donnergurgler“ vorenthält.

Zutaten

  • 6 cl Wodka
  • 2 cl Gin
  • 1 cl braunen Rum
  • 1 Tropfen Rum (ab 70 Vol. %)
  • 3 cl Lychee-Likör
  • 2 cl Kaktusfeigen-Likör
  • 2 cl Ananassaft
  • 4 cl Grapefruit-Saft
  • 2 cl Zitronensaft
  • 1 Tropfen Grenadine
  • 1 Messerspitze Guarana-Pulver
  • 1 Pitahaya
  • 1 Karambolen-Scheibe
  • 1 Orange (die Schale spiralförmig abschälen und zum Dekorieren verwenden)

Skål!



„Holy Water“

Cocktail

„Holy Water“ ist ein Cocktail, der durch seine blaue Farbe besticht und der auf jeden Fall in ein Longdrink-Glas gehört. Die Wirkung ist auf jeden Fall keine Glaubensfrage: Die Zutaten verfehlen ganz sicher nicht ihre Wirkung!

Zutaten

  • 3 cl Wodka
  • 3 cl Rum
  • 2 cl Blue Curaçao
  • 2 cl Pfirsichschnaps
  • 12 cl Limonade
  • Ananas-Spritzer
  • Eiswürfel

Skål!


DIALOGE

„Was seufzt du denn so?“
„Am liebsten Pils.“

*

„Hast du die Flasche Wein gesehen?“
„Nur für kurssse Sssseit ...“

„Heute Abend nur noch ein wenig Obst ...“
„Aber das ist Rotwein!“
„Klugscheißer!“

*

„Ist das Wodka in deinem Orangensaft?“
„Ja.“
„Aber es ist erst acht Uhr morgens!“
„Darum ja der Orangensaft!“

*

„Könnte ich was zu trinken haben?“
„Wasser?“
„Was Härteres!“
„Eis?“

*

„Wie nimmst du deinen Tee heute?“
„Oral.“



Wasser und „Coca-Cola“

Interessante und kuriose Infos aus den USA

Wasser

  • 1,75 Prozent der Amerikaner sind chronisch dehydriert – was ebenfalls für die Hälfte der Weltbevölkerung gilt.
  • Bei 37 Prozent der Amerikaner ist der Durst-Mechanismus so gestört, dass er als Hunger fehlinterpretiert wird.
  • Sogar leichte Dehydrierung verlangsamt den Stoffwechsel bereits um drei Prozent.
  • Bereits ein Glas Wasser genügte, um ein nächtliches Hungergefühl, bei nahezu 100 Prozent der Probanden einer Studie der „Universität Washington“ verschwinden zu lassen.
  • Der Mangel an Wasser ist der Hauptauslöser für Tagesmüdigkeit.
  • Vorläufige Untersuchungen zeigten, dass acht bis zehn Gläser Wasser pro Tag deutlich Rücken- und Gelenkschmerzen lindern konnten bei bis zu 80 Prozent der Betroffenen.
  • Eine nur zweiprozentige Abnahme der Körperflüssigkeit kann bereits zu Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und zu diversen Wahrnehmungsstörungen führen.
  • Fünf Gläser Wasser pro Tag verringern bereits das Risiko einer Darmkrebs-Erkrankung um 45 Prozent, einer Brustkrebs-Erkrankung um 79 Prozent und einer Blasenkrebs-Erkrankung um 50 Prozent.

Trinken Sie täglich genug Wasser?




(Grafik: Hersteller-Logo)


„Coca-Cola“

  • In vielen Staaten der USA führt die Highway-Patrol zwei Gallonen „Coca-Cola“ mit, um damit bei schweren Unfällen die Straße von Blutflecken zu reinigen.
  • Man kann ein T-Bone-Steak in einer Schüssel voll „Coca-Cola“ innerhalb von zwei Tagen verschwinden lassen.
  • Zum Reinigen der Toilette gieße man eine Dose „Coca-Cola“ ins Klo und lasse das Zeug eine Stunde einwirken. Danach ausspülen, die Zitronensäure (heute Phosphorsäure) entfernt hervorragend alle möglichen Flecken etc.
  • Um Rostflecken von einer verchromten Stoßstange zu entfernen, reibe man die Stoßstange ab mit einem zerknitterten Stück Aluminiumfolie, eingetaucht in „Coca-Cola“.
  • Um Rost von den Anschlüssen einer Autobatterie zu entfernen einfach eine Dose „Coca-Cola“ darüberschütten und das Ablösen des Rosts abwarten, dann abwischen. Zum Lösen der Schraube ein in „Coca-Cola“ getränktes Tuch herumwickeln und einige Minuten einwirken lassen.
  • Um Fett aus Kleidung zu entfernen, gebe man zum Waschen eine Dose „Coca-Cola“ zum Waschmittel und lasse das Programm laufen. Die „Coca-Cola“ hilft, das Fett aus der Kleidung zu lösen.
  • „Coca-Cola“ kann auch Straßenrückstände (Teer) von der Windschutzscheibe des Autos entfernen; auf Lack erst an nicht sichtbaren Stellen testen, denn es könnte den Lack zerstören.

Zur Information

  • Die aktive Substanz in „Coca-Cola“ ist Phosphorsäure. Phosphorsäure löst einen Nagel innerhalb von vier Tagen auf. Des Weiteren saugt Phosphorsäure das Kalzium aus den Knochen und das ist einer der Hauptgründe für Osteoporose.
  • Um den „Coca-Cola“-Sirup (also das Konzentrat) transportieren zu dürfen, müssen die Lastwagen einen Gefahrgut-Hinweis für hochgradig ätzende Stoffe tragen.
  • Die Hersteller von „Coca-Cola“ benutzten ihr Zeug rund 20 Jahre lang zum Reinigen der Lkw-Motoren.

(Quelle: N. N.)



Kaffee-Gedicht

(Text: N. N.)

Von Kapstadt bis zu den Lofoten
ist Nikotin ganz streng verboten.
Wer Alk in seiner Blutbahn staut,
wird auch schon blöde angeschaut.

Doch ich will ja nur Kaffee schlürfen.
Das wird man hier ja wohl noch dürfen.
Denn ohne Kaffee geht's mir mies.
A cup of Coffee for me, please!

With Sugar, Milk – and I feel better:
there's no more Pain and gutes Wetter.
With Coffee shines my Soul so bright.
Wo bleibt der nur? Wird langsam Zeit!

Und kommt der Kaffee, Mademoiselle,
denn heute noch eventuell?
Vegiss die Milch nicht, Zauberfee,
und Zucker auch – herjemminee!

Und wenn ich mit den Zähnen fletsche,
will ich nur dies: Café con Leche!
Bring' Kaffee mir, dann bleib ich friedlich,
denn ohne werd' ich ungemütlich!











(Foto: © Frank R. Bulla)